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Lfe Nach Universal-Flow; Überkritische Düsen Nach Din En Iso 9300; Gaszähler; Blenden, Venturi-Rohre, Staurohre / Accutubes - Tetratec Instruments Lmf Serie Referenzhandbuch

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Referenzhandbuch
LMF
Die interne Rechnung rechnet den gemessenen Differenzdruck in der SI-Einheit Pa. Mit Hilfe des X-
Faktors wird der Druck in Pa auf die nötige Polynomeingangsgröße skaliert. In diesem Beispiel beträgt
der X-Faktor (S4x020=) 4,01463E-03.
Als Polynomausgangsgröße erhält man 0 - 150 cfm/min (Kubikfuß pro Minute). Für die
Weiterverarbeitung wird das Ergebnis in SI-Einheit, d. h. in m3/sec benötigt. Zur Umrechnung dient
der Y-Faktor. In diesem Beispiel beträgt der Y-Faktor (S4x021=) 2,11887E+03 für die Umrechnung
von cfm/min nach m3/sec.

12.2.2 LFE nach Universal-Flow

Werden Laminar-Flow-Elemente bei höheren Drücken eingesetzt, so versagt die atmosphärische
Kalibrierung nach Hagen-Poiseuille, da z. B. Dichte, Viskosität und Druck keine unabhängigen
Variablen sind. Bei diesen Anwendungsfällen wird die Universal-Flow-Kalibrierung eingesetzt. Hierbei
handelt es sich um ein Verfahren, bei dem die Kalibrierstützstellen zunächst in unabhängige Variablen
umgerechnet werden.
12.2.3 Überkritische Düsen nach DIN EN ISO 9300
Überkritische Düsen liefern einen aktuellen Volumenstrom, der in weiten Grenzen unabhängig vom
Eingangs- und Ausgangsdruck ist. Voraussetzung ist jedoch, dass die überkritischen Düsen mit einem
Druckverhältnis pe/pa ≥ 2 betrieben werden. Grundlage für diesen Effekt ist, dass bei einer
überkritisch betriebenen Düse im kleinsten Querschnitt die Strömung Schallgeschwindigkeit erreicht.
Die Schallgeschwindigkeit hängt (indirekt) von der Temperatur ab. Um bei der Auswertung der
überkritischen Düse die Temperaturabhängigkeit zu kompensieren, ist daher zusätzlich zur
Druckmessung eine Temperaturmessung erforderlich.
12.2.4 Gaszähler
Bei den Kalibrierdaten für Gaszähler werden mit Hilfe des Linearisierungspolynoms
Ungleichmäßigkeiten des Gaszählers ausgeglichen. Diese Ungleichmäßigkeiten beruhen z. B. auf
Leckagen, Reibung, Resonanzen und Fertigungstoleranzen.

12.2.5 Blenden, Venturi-Rohre, Staurohre / Accutubes...

Bei diesen sogenannten „Quadratwurzelgeräten" stellt sich ein Druckabfall ein, der proportional zum
Quadrat des Volumenstroms ist oder anders herum, der Volumenstrom ist proportional zur
Quadratwurzel des gemessenen Druckabfalls:
&
~
V
p
„Quadratwurzelgeräte" lassen sich i. d. R. nur in der Messspanne 1:6 einsetzen, da der Differenzdruck
andernfalls mit einer viel zu hohen (nicht mehr bezahlbaren) Genauigkeit gemessen werden muss.
Eine weitere wichtige Größe beim Betrieb dieser Primär-Elemente ist die Reynoldszahl. Die
Reynoldszahl charakterisiert die Strömung und wird bei der Berechnung des Volumenstroms
berücksichtigt
Seite 140
LMF V7.0

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Diese Anleitung auch für:

Laminarmasterflow systemS320

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