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Einstellbare Gasarten; Dichteberechnung - Tetratec Instruments Lmf Serie Referenzhandbuch

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Referenzhandbuch
LMF
sind, als am Eingang des Primär-Elements zur Durchflussmessung. Werden die Bedingungen am
Prüflingseingang gemessen (= Bezugsbedingungen) berechnet das LMF die Bezugsdichte und damit
im nächsten Schritt den Bezugsvolumenstrom, indem der Massenstrom durch die Bezugsdichte
dividiert wird. Details siehe Abschnitt 11.6.2.
SI-Einheit: m³/s

11.3 Einstellbare Gasarten

Einstellungen Pn001, Gas durch Primär-Element: Betriebsgasart
Luft unter atmosphärischen Bedingungen ist aus Kostengründen oft das übliche Kalibriermedium von
Primär-Elementen. Bei Verwendung der realen Dichterechnung für Luft in einem Bereich von 5..35°C,
800..1200 hPa Absolutdruck und 0..95 % relative Feuchte, bekannt gegeben durch eine BIPM-
Empfehlung, erzielt man die höchsten Berechnungsgenauigkeiten.
Bei Präzisionsanwendungen sollte die Gasart bei Kalibrierung mit der Betriebsgasart möglichst
übereinstimmen.
Bei Anwendung einer anderen Gasart muss sichergestellt sein, dass die Reynoldszahl der zu
messenden Strömung ähnlich der Reynoldszahl bei der Kalibrierung ist. Dann besteht bei LFE die
Möglichkeit, auch mit einer anderen Betriebsgasart zu arbeiten.
Standardmäßig sind folgende Gasarten im LMF hinterlegt:
1 - Luft
2 - Argon
3 - Kohlendioxid
4 - Kohlenmonoxid
5 - Helium
6 - Wasserstoff
7 - Stickstoff
8 - Sauerstoff
9 - Methan
10 - Propan
11 - n-Butan
12 - Erdgas H
13 - Erdgas L
14 - Lachgas
15 - Wasserdampf
16 - Xenon
17 - Stickstoffmonoxid
18 - Neon
19 - Krypton
20 - Propen
21 - Ethan
22 - Ethen
23 - Ammoniak
24 - Schwefeldioxid
Für andere Gase richten Sie bitte Ihre Anfrage an die TetraTec Instruments GmbH.

11.4 Dichteberechnung

Die Dichte wird aus den Messgrößen für Temperatur, Absolutdruck und ggf. Feuchte bestimmt. Als
Faustformel zur Fehlerabschätzung kann folgender Zusammenhang benutzt werden:
1° Temperaturfehler, entspricht
3 mbar Druckfehler, entspricht
45 % Feuchtefehler, entspricht
Aus diesem Zusammenhang kann man die Gewichtung der Sensoren erkennen, d. h. eine
Vernachlässigung der Feuchtemessung verursacht z. B. den geringsten Fehler in der
Dichteberechnung.
Mit dem LMF lässt sich die Dichte nach verschiedenen Modellen berechnen. Eingestellt werden diese
Modelle im Parameter Pn003. Im folgenden werden die verschiedenen Rechen-Modelle erläutert.
Seite 126
ca. 0,3 % Fehler bei der Dichteberechnung!
LMF V7.0

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Diese Anleitung auch für:

Laminarmasterflow systemS320

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