Referenzhandbuch
LMF
11.6.2.1 RPab
Absolutdruck des Gases am Eingang des Prüflings
Messwerterfassung alternativ durch:
Absolutdrucksensor
Messung des Absolutdrucks am Eingang des Prüflings mit einem
Pn050
Absolutdrucksensor (Pn050 enthält die Nummer des Datensatzes zur
Linearisierung des Absolutdruck-Sensors)
Relativdrucksensor
Der Absolutdruck wird berechnet (siehe Rechenwert), indem man am Eingang
Pn050
des Prüflings den Relativdruck misst und diesen zum zentral gemessenen
Umgebungs-Absolutdruck (= System-Absolutdruck) addiert.
Konstante
Eingabe des Absolutdruck als Konstantwert in Pascal in Parameter Pn051, wenn
Pn051
Pn050 auf -1 gesetzt ist.
Rechenwert
In Pn054 kann ein beliebiger Ausdruck definiert sein, der den durch Pn050 und
Pn054
Pn051 ermittelten Wert überschreibt, welcher selbst als „THIS" zur Verfügung
steht.
Häufig ist der Ausdruck „THIS + RPAR[0]".
Bedeutung: in Pn050 gemessener Relativdruck + System-Absolutdruck
Zum System-Absolutdruck siehe Parameter S9010 bis S9014 (Abschnitt 9.7.30)
11.6.2.2 Rtem
Temperatur des Gases am Eingang des Prüflings.
Messwerterfassung alternativ durch:
Sensor
Messung der Temperatur im Gasstrom durch Temperatursensor (Pn060 enthält die
Pn060
Nummer des Datensatzes zur Linearisierung des Temperatur-Sensors)
Konstante
Eingabe der Temperatur als Konstantwert in Kelvin in Parameter Pn061, wenn Pn060 auf
Pn061
-1 gesetzt ist
Hinweis
Wenn man erwarten kann, dass zwischen Primärelement und Prüfling keine signifikanten
Temperaturänderungen auftreten, und keine allzu großen Anforderungen an die Genauigkeit gestellt
werden, kann man sich den Sensor für die Temperatur am Eingang des Prüflings sparen. In diesem
Fall wird Pn060 auf den gleichen Linearisierungsdatensatz gesetzt wie der Temperatursensor am
Eingang des Primärelements (Pn030).
11.6.2.3 Rhum
Relative Feuchte des Gases am Eingang des Prüflings
Messwerterfassung alternativ durch:
Sensor
Messung der rel. Feuchte im Gasstrom durch Feuchtesensor (Pn070 enthält die
Pn070
Nummer des Datensatzes zur Linearisierung des Feuchte-Sensors)
Konstante
Eingabe der relativen Feuchte als Konstantwert in Parameter Pn071, wenn Pn070 auf -
Pn071
1 gesetzt ist
Rechenwert
In Pn074 kann ein beliebiger Ausdruck definiert sein, der den durch Pn070 und Pn071
Pn074
ermittelten Wert überschreibt, welcher selbst als „THIS" zur Verfügung steht.
Sehr häufig spart man sich einen zweiten Feuchtesensor und macht sich zu Nutze,
dass die molare Feuchte in nach außen dichten Abschnitten eines
Rohrleitungssystems eine Erhaltungsgröße ist, solange keine Kondensation,
Verdampfung oder chemische Reaktion stattfindet.
Siehe hierzu auch Funktionen XV und RELHUM, Kapitel 6.3.5
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LMF V7.0