Referenzhandbuch
LMF
Das Kommando besteht, abgesehen von den beschriebenen Steuer- und Trennzeichen,
aus dem Kommandocode (4 Bytes),
•
der Kanalnummer (2 Bytes)
•
und einer vom Kommandocode abhängigen Anzahl an Datenstrings.
•
Der Kommandocode besteht aus 4 Großbuchstaben, wobei das erste Zeichen ein ‚A', ‚E' oder ‚S' sein
muss.
Mit ‚A' beginnende Kommandos („Abfragekommandos") können immer ausgeführt werden.
•
Kommandos, die mit ‚E' („Einstellkommandos") oder ‚S' („Steuerkommandos") beginnen, werden
•
nur ausgeführt, wenn sich das LMF im Remote-Modus befindet.
Ausnahme
Das Kommando SREM schaltet das LMF in den Remote-Modus und kann folglich ebenfalls immer
ausgeführt werden.
Die Kanalnummer legt fest, welches System vom Master angesprochen wird. Das LMF erwartet
grundsätzlich die Kanalnummer „K0".
Abhängig vom Kommandocode erwartet das LMF eine festgelegte Anzahl an Datenstrings.
Anzahl, Bedeutung und Format der Datenstrings ist bei der Beschreibung der einzelnen Kommandos
festgelegt.
Antwort des LMF
Byte #
Byte
1
<STX>
2
<DC>
3
FC1
4
FC2
5
FC3
6
FC4
7
Blank
8
<STS>
Data
n
<ETX>
Die Antwort des LMF besteht, abgesehen von den beschriebenen Steuer- und Trennzeichen,
aus einer Wiederholung des empfangenen Kommandocodes,
•
einem Alarmbyte
•
und einer vom Kommandocode abhängigen Anzahl an Datenstrings.
•
Das Alarmbyte enthält den Wert ‚0', wenn zum Zeitpunkt der Abfrage kein Fehler im LMF vorliegt,
ansonsten einen der Werte ‚1' bis ‚9'.
Beim ersten Auftreten eines Fehlers enthält das Alarmbyte den Wert ‚1'.
•
Bei Andauern des Fehlerzustands wird das Alarmbyte bei jeder neuen Abfrage um 1 erhöht.
•
Auf den Wert ‚9' des Alarmbytes folgt wieder der Wert ‚1'.
•
Die möglichen Fehlerursachen sind anlagenspezifisch.
Der Empfang eines nicht ausführbaren Kommandos (Syntaxfehler, Kommando kann im momentanen
Zustand nicht ausgeführt werden usw., s. Abschnitt 5.6.2) führt nicht zum Setzen des Alarmbytes.
Anzahl, Bedeutung und Format der Datenstrings ist von dem ausgeführten Kommando abhängig,
Details entnehmen Sie der Beschreibung der einzelnen Kommandos.
Seite 38
Beschreibung
Steuerzeichen für Start der Übertragung
Don't care byte (hier immer Leerzeichen)
Erstes Byte des empfangenen Kommandocodes
Zweites Byte des empfangenen Kommandocodes
Drittes Byte des empfangenen Kommandocodes
Viertes Byte des empfangenen Kommandocodes
Leerzeichen
Alarmbyte
optionale Datenstrings, jeweils getrennt durch ein Leerzeichen
Steuerzeichen für Ende der Übertragung
LMF V7.0