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Ak-Protokoll; Aufbau Des Protokolls - Tetratec Instruments Lmf Serie Referenzhandbuch

Inhaltsverzeichnis
Hinweise zum Ablauf
Die Beruhigungszeiten sollen so gewählt sein, dass die Annahme berechtigt ist, dass der Sensor
nach Ablauf der Beruhigungszeit physikalisch einen Nullwert messen wird.
Ein realer Sensor wird einen von Null verschiedenes Signal senden (Offset). Es hängt nun von der
Einstellung von Parameter S2x31 ab, ob der Offset mit dem am Eingang tatsächlich anliegenden
Signal (z. B. einer Spannung) verrechnet wird, oder mit dem durch das Linearisierungspolynom
berechneten physikalischen Wert. In der Regel ist letzteres gewünscht.
Nachdem alle Beruhigungszeiten abgelaufen und alle Sensorgruppen genullt sind, wird der vorige
Betriebszustand fortgesetzt.
Die Offset-Werte werden nicht netzausfallsicher gespeichert. Um dies zu erreichen, muss
zusätzlich das Kommando SAVE gesendet werden. Dies ist jedoch mit Zurückhaltung zu
verwenden, da das Flash-ROM nur endlich oft beschreibbar ist.
Jeder Sensor kann unabhängig von Fernsteuerbefehlen oder Funktionstasten am System
automatisch in festen Zeitabständen abgeglichen werden. Das Intervall ist im Parameter S2x33
gespeichert.
Weitere Informationen und Hinweise zu Voraussetzungen des Nullabgleichs finden Sie in
Kapitel 7.4.2.
5.6

AK-Protokoll

Das AK-Protokoll ist ein ASCII-Master-Slave-Protokoll. Dabei fungiert eine übergeordnete Steuerung
als Master und das LMF als Slave.
Die physikalische Verbindung wird standardmäßig über die Ethernet-Schnittstelle hergestellt.
Alternativ kann die RS232-Schnittstelle verwendet werden. Dies hat jedoch den Nachteil, dass die
RS232-Schnittstelle nicht mehr für die (logische) Comm-Schnittstelle zur Verfügung steht. Außerdem
müssen hierfür die Werte von zwei Parametern geändert werden:
Parameter
S0006
S9600
Vorsicht
Die unsachgemäße Änderung dieser Parameter kann zum Verlust der Funktionalität des Systems
führen und ist daher Mitarbeitern der TetraTec Instruments GmbH vorbehalten.
5.6.1

Aufbau des Protokolls

Die Kommandos des Masters und die Antworten des LMF beginnen immer mit dem Steuerzeichen
<STX> und enden mit dem Steuerzeichen <ETX>.
Zeichenfolgen, welche nicht mit <STX> beginnen und <ETX> enden, werden nicht als interpretierbare
Kommandos erkannt und ignoriert.
Kommando des Masters
Byte #
Byte
1
<STX>
2
<DC>
3
FC1
4
FC2
5
FC3
6
FC4
7
Blank
8
CH1
9
CH2
Data
n
<ETX>
LMF V7.0
Ethernet-Schnittstelle
5
54489
Beschreibung
Steuerzeichen für Start der Übertragung
Don't care byte (wird ignoriert)
Erstes Byte des Kommandocodes
Zweites Byte des Kommandocodes
Drittes Byte des Kommandocodes
Viertes Byte des Kommandocodes
Leerzeichen
Erstes Byte des Kanals, hier immer „K"
Zweites Byte des Kanals, hier immer „0"
optionale Datenstrings, jeweils getrennt durch ein Leerzeichen
Steuerzeichen für Ende der Übertragung
Referenzhandbuch
RS232-Schnittstelle
0
-1
LMF
Seite 37

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Diese Anleitung auch für:

Laminarmasterflow systemS320

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