Messungen durchführen
6.7.3.2
ICE-Messung bis 50 kV bzw. 80 / 100 kV (optional)
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Kabelfehler mit Hilfe der ICE-Methode vorzuorten:
Vorgehensweise
Schritt Aktion
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Sollten die automatisch gesetzten Markierungen nicht exakt eine Periode
einschließen, können Sie deren Positionen mit Hilfe der Funktion
korrigieren.
Die Distanz einer Periode wird direkt neben dem Cursor und in der linken
unteren Ecke des Displays angezeigt.
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Subtrahieren Sie von diesem Wert die Länge des Anschlusskabels und die
interne Verkabelung des Messwagens. Bei einer 50-Meter-
Standardkabeltrommel sind das zusammen ca. 65 Meter.
Der errechnete Wert entspricht in etwa der Entfernung zwischen
Anschlusspunkt und Fehler.
Technisch bedingt weist dieses Verfahren allerdings eine etwas höhere
Toleranz als z.B. die Vorortung nach der ARM-Methode auf. Beim ICE-
Verfahren werden häufig 5 ... 10% größere Entfernungen gemessen,
weswegen der Messtechniker bei der punktgenauen Ortung vom
vorgeorteten Ergebnis zuerst in Richtung des Messwagens laufen sollte.
Schritt Aktion
1
Rufen Sie aus dem Untermenü
2
Wählen Sie im Phasenauswahlmenü die fehlerbehaftete Phase und schließen
Sie das Menü anschließend über
Für den Betrieb im 80/100-kV-Modus sind die speziellen Hinweise zum
elektrischen Anschluss (siehe Seite 27) und zur Phasenwahl (siehe Seite 46)
zu beachten.
3
Stellen Sie den Spannungsbereich je nach Fehlerzündspannung auf 25 kV
oder 50 kV ein (im 80/100-kV-Modus wird der Spannungsbereich automatisch
auf 80 bzw. 100 kV eingestellt).
4
Nehmen Sie über den Menüpunkt
Ausbreitungsgeschwindigkeit vor und stellen Sie mit Hilfe des
Menüpunktes
kompletten Kabellänge ein.
5
Wählen Sie über den Menüpunkt
Stoßentladung zum Durchschlag gebracht werden soll (siehe Seite 81).
heraus den Menüpunkt
.
oder NVP die Einstellung für die
den Messbereich auf etwa das Fünf- bis Zehnfache der
, ob der Fehler durch Aufladung oder
91
auf.