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Systematik Der Kabelfehlerortung - Megger System R 30 Bedienhandbuch

Inhaltsverzeichnis
Messungen durchführen
6.3

Systematik der Kabelfehlerortung

Die tägliche Arbeit mit einem Kabelmesswagen unterteilt sich grundsätzlich in die
Einführung
folgenden beiden Hauptaufgabengebiete:
Während es bei der zustandsorientierten Instandhaltung unterschiedliche Auffassungen
und Herangehensweisen gibt, hat sich bei der ereignisorientierten Kabelfehlerortung die
unten dargestellte Vorgehensweise etabliert.
Das folgende Schema veranschaulicht die typische Vorgehensweise zur Erkennung,
Schema
Klassifizierung und Ortung von Kabelfehlern mit Hilfe der zur Verfügung stehenden
Messmethoden:
niederohmiger
Fehler (<10 kΩ)
Impulsreflexionsverfahren (TDR)
Präzise Bestimmung der Fehlerposition durch
Zustandsorientierte Instandhaltung
Prüfung, Diagnose und Teilentladungsmessung
Ereignisorientierte Instandhaltung
Lokalisierung aller Typen von Kabelfehlern
(Seite 78)
Stoßnachortung (Seite 101) oder
Audiofrequenzmessung (Seite 105)
Isolationsprüfung
zur Bestimmung der betroffenen
Leiter und zur
Fehlerklassifizierung mit dem
ISO-Modul oder einem externen
Gerät (Seite 68)
Ermittlung der Durchschlagsspannung
durch Aufladen mit DC-Prüfspannung (Seite 74)
Fehlervorortung mit geeigneten
HV-Vorortungsmethoden wie z.B.:
Lichtbogenreflexion (ARM) (Seite 81),
Spannungsauskopplung (Decay) (Seite 87),
Stromauskopplung (ICE) (Seite 89)
67
hochohmiger
Fehler (>10 kΩ)
bei schwierigen
Fehlern
Brennen zur Wandlung des
Fehlerwiderstandes (Seite 99)
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