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Impulsreflexionsmessung (Tdr); Einführung Niederohmige Kabelfehler Können Mit Dem Bewährten Und Weit Verbreiteten - Megger System R 30 Bedienhandbuch

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Messungen durchführen
6.6

Impulsreflexionsmessung (TDR) -

Niederohmige Kabelfehler können mit dem bewährten und weit verbreiteten
Einführung
Impulsreflexionsverfahren lokalisiert werden. Dieses Verfahren arbeitet entsprechend
dem Radarprinzip und macht sich dabei zu Nutzen, dass plötzliche Abweichungen im
Wellenwiderstand eines Kabels einen Teil der in das Kabel übertragenen Energie
reflektieren. Die Stärke der Reflektion hängt dabei von der Stärke der Abweichung des
Wellenwiderstandes, der Anzahl der Reflektionen, der Kabellänge und der Entfernung der
Fehlerstelle ab.
Die aufgezeichnete Kurve zeigt jede Abweichung des Wellenwiderstandes im Kabel.
Dadurch
werden
natürlich
nicht
nur
Fehlerstellen,
sondern
auch
andere
Widerstandsänderungen wie z.B. Muffen, erfasst. Diese Erfassungen können eine
zusätzliche Orientierungshilfe bei der exakten Nachortung der Fehlerstelle sein.
Mit Hilfe der speziellen IFL-Betriebsart (Intermittent Fault Locating) können auch
sporadisch (zeitveränderlich) auftretende niederohmige Kabelfehler (welche z.B. durch
Verkehrsvibrationen hervorgerufen werden) lokalisiert werden.
Zu diesem Zweck wird in dieser Betriebsart die Einzelkurve nicht fortlaufend aktualisiert,
sondern stattdessen eine Hüllkurve aus allen erfassten Messungen gebildet. Auf diese
Weise werden im kontinuierlichen Messbetrieb auftretende Veränderungen (z.B. eine
kurzzeitige Fehlerauslösung) für den Anwender sichtbar.
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