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Kontrolle Triggerung. T; Zeitablenkung. T - Hameg Instruments Hm305 Bedienungsanleitung

Inhaltsverzeichnis
Kontrolle Triggerung
Wichtig ist die interne Triggerschwelle. Sie bestimmt, ab
welcher Bildhohe ein Signal exakt stehend aufgezeichnet
wird. Beim HM305 sollte sie zwischen 3 und 5mm liegen.
Eine noch empfindlichere Triggerung birgt die Gefahr des
Ansprechens auf den Stor- und Rauschpegel in sich. Dabei
konnen phasenverschobene Doppelbiiderauftreten. (Hier
sollte mit dem LF Triggerfilter gearbeitet werden).
Eine Veranderung der Triggerschwelle ist nur intern mog-
lich. Die Kontrolle erfoigt mit irgendeiner Sinusspannung
zwischen 50Hz und 1 MHz bei automatischer Triggerung
(AT/NORM.-Taste nichtgedruckt). Danach istfestzustel-
len, ob die gleiche Triggerempfindlichkeit auch mit
Normaltriggerung (AT/NORM.-Taste gedruckt) vorhan-
den ist. Hierbei muB eine LEVEL-Einstellung vorgenom-
men werden. Durch Drucken derSLOPE-Taste mud sich
der Kurvenanstieg derersten Schwingung umpolen. Der
HM305 mud, bei einer Bildhohe von etwa 5mm und AC-
bzw. DC-Einstellung der Triggerkopplung, Sinussignale
bis 100MHz einwandfrei intern triggern.
Zur externen T riggerung (TasteTRIG. EXT. gedruckt) sind
mindestens 0,3V^^ Spannung (synchron zum Y-Signal) an
der Buchse TRIG. INP. erforderlich.
DieTV-Triggerung wird am besten mit einem Videosignal
beliebiger Polaritat gepruft. Dabei ist derTriggerkopplung-
Schalter in Stellung TV zu schalten. Die Umschaltung
zwischen der Triggerung auf Bild- bzw. Zeilen-Synchron-
impulse erfoigt bei TV-Triggerung durch den TIME/DIV.-
Schalter. In den Schalterstellungen von .5ms/div. bis
.1^s/div. wird auf Zeilensynchronimpuls-Triggerung
geschaltet, wahrend von .2s/div. bis Ims/div. Bild-
synchronimpuls-Triggerung vorliegt. Die Flanken-
richtung mud mit der SLOPE-Taste richtig gewahit sein.
Sie gilt dann fur beide Darstellungen.
Die TV-Triggerung ist dann einwandfrei, wenn bei zeilen-
und bei bildfrequenter Darstellung die Amplitude des
kompletten Videosignals (vom Weidwert bis zum Dach
des Zeilenimpulses) zwischen 8 und 60mm bei stabiler
Darstellung geandert werden kann.
Wird mit e\nemSinussignalohne Gleichspannungsan-
teil intern Oder extern getriggert, dann darf sich beim
Umschalten von AC auf DC des TRIG.-Wahlschalters
keine wesentliche Verschiebung des Signal-Startpunktes
ergeben.
Werden beide Vertikal-Verstarkereingange AC-gekoppelt
an das gleiche Signal geschaltet und im alternierenden
Zweikanal-Betrieb (nurTasteDUALgedrOckt) beide Strah-
len auf dem Bildschirm exakt zur Deckung gebracht, dann
darf auch so in keiner Stellung der Taste CHI/II-TRIG.I/II
Oder beim Umschalten des TRIG.-Wahlschalters von AC
auf DC eine wesentliche Anderung des Bildes sichtbar
sein.
Eine Kontrolle der Netztriggerung (50-60Hz) in Stellung
~ des TRIG.-Wahlschalters ist mit einer netzfrequenten
Eingangsspannung (auch harmonisch oder subharmo-
nisch) moglich. Urn zu kontrollieren, obdie Netztriggerung
bei sehr kleiner Oder grolSer Signalspannung nicht aus-
setzt, sollte die Eingangsspannung bei ca. IV liegen.
Durch Drehen des betreffenden Eingangsteilerschalters
(mit Feinsteller) ladt sich die dargestellte Signalhohe dann
beliebig variieren.
Zeitablenkung
Vor Kontrolle der Zeitbasis ist festzustellen, ob die Zeit-
linie min. 10cm lang ist. Andernfalls kann sie am Poten-
tiometerXI (siehe Abgleichplan) korrigiertwerden. Diese
Einstellung sollte bei der mittleren TIME/DIV.-Schalter-
stellung 20(js/cm erfolgen. Vor Beginn der Arbeit ist der
Zeit-Feinsteller auf CAL. einzurasten. Die Taste X-MAG.
(xIO) darf nicht gedruckt sein. Dies gilt solange, bis die
einzelnen Zeitbereiche kontrolliert wurden.
Ferner ist zu untersuchen, ob die Zeitablenkung von links
nach rechts schreibt. Hierzu Zeitlinie mit X-POS.-Eins-
teller auf horizontale Rastermitte zentrieren und TIME/
DIV.-Schalterauf.1s/div. stellen (Wichtig nur nach Rohren-
wechsel!).
Steht fur die Uberprufung der Zeitbasis kein exakter
Markengeber zur Verfugung, kann man auch mit einem
genau kalibrierten Sinusgenerator arbeiten. Seine
Frequenztoleranz sollte nicht grower als ±0,1 % sein. Die
Zeitwerte des HM305 werden zwar mit ±3% angegeben;
sie sind jedoch besser. Zur gleichzeitigen Kontrolle der
Linearitat sollten immer mindestens 10 Schwingungen,
d.h. alia cm ein Kurvenzug abgebildet werden. Zur
exakten Beurteilung wird mit Hilfe der X-POS.-Einstel-
lung die Spitze des ersten Kurvenzuges genau hinter die
erste vertikale Linie des Rasters gestellt. Die Tendenz
einer evti. Abweichung ist schon nach den ersten Kurven-
zugen erkennbar.
Fur haufige Routinekontrollen der Zeitbasis an einer grolSe-
ren Anzahl von Oszilloskopen ist die Anschaffung eines
Oszilloskop-Kalibratorsempfehlenswert. Dieserbesitztauch
einen quarzgenauen Markergeber, derfur jeden Zeitbereich
Impulse imAbstand von Icmabgibt. Dabei istzu beachten,
dafl bei der Triggerung solcher impulse zweckmalSig mit
Normaltriggerung (Taste AT/NORM, gedruckt) und LEVEL-
Einstellung gearbeitet werden sollte.
Die folgende Tabelle zeigt, welche Frequenzen fur den
jeweiligen Bereich benotigt werden.
Anderungen vorbehalten
T3
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