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Hameg Instruments HM305 Bedienungsanleitung Seite 28

Inhaltsverzeichnis
RS232 Opolige D-SUB Buchse) fur serielle Datenubertragung,
IEEE-488 (Buchse) fur parallele Datenubertragung im
"Device" und "Talk only" Betrieb.
Ober jeden Port konnen die Signaldaten in den folgenden
Formaten ausgegeben werden:
Binar-Format: Direkte Ausgabe der Signaldaten.
HPGL-Format: Zur graphischen Ausgabe der in HPGL
konvertierten Signaldaten (z.B. fijr HPGL-kompatible
Plotter).
PCL-Format: Graphische Dokumentation der Signaldaten
auf PCL-kompatible Drucker.
EPSON-Grafik: Dokumentation der Signaldaten mit
EPSON-kompatiblen Nadeldruckern.
Mechanischer Aufbau der HAMEG Schnittstelle:
Wie bereits erwahnt, befindet sich die 25polige D-SUB
Steckerkupplung an der Ruckseite des HM305.
13
1
25
14
Pin-Belegung und Bedeutung:
Pin
NameAktiv Typ
Bedeutung
1
n.c.
-
-
14
HB0
-
Data
Bit 0 (LSB)
2
HB1
Data
Bit 1
15
HB2
-
Data
Bit 2
3
HB3
-
Data
Bits
16
HB4
-
Data
Bit 4
4
HB5
-
Data
Bits
17
HB6
-
Data
Bite
5
HB7
-
Data
Bit 7 (MSB)
18
+5VHB
Versorgungsspannung vom Scope
ca. +4,5V/350mA
6
GND
-
-
-
19
-
-
-
7
-
-
-
20
-
-
-
8
-
-
-
21
DATAVALX LOW OUT
Daten gtiltig: L-Pegel
9
CLRACX
LOW INP
Auslesezahler zuruck-
setzen; L-Pegel
22
CLKACX
HIGH INP
Auslesezahler
Takteingang: Steigende Flanke erhoht Auslese
zahler-Adresse um 1
10
SRQ
HIGH IMP
Bedienungsanforderung;
H-Pegel unterbricht internen Auslesetakt
23
HBWR\
LOW OUT
Lese-/Schreib-Umschaltung
11
TEX
LOW OUT
Senden ermoglichen;
L-Pegel signalisiert Sendebereitschaft
24
HBRESETX LOW INP
Single setzen:
L-Pegel setzt RESET (LED leuchtet)
12
-
-
-
25
GND
-
-
Bezugspotential (digital)
13
GND
-
-
Bezugspotential (digital)
Erlauterung: INP
= Eingangssignal fur HM305
OUT = Ausgangssignal vom HM305
LOW = L-Pegel, 0 bis 0,8V
HIGH = H-Pegel, 2 bis 5V
Achtung!
Beim AnschluU externer Gerate an die HAMEG-Schnittstelle
mussen folgende Bedingungen eingehalten werden:
Eingangsspannungen durfen nur im Bereich 0....+5Volt liegen.
Die Ausgange sind nicht kurzschludfest; die Belastung darf
eine Impedanz von 2kn nicht unterschreiten.
Auslesen des Datenspeichers:
Die folgenden Ausfuhrungen dienen lediglich dem bes-
seren Verstandnis. Der Ablauf erfoigt mit dem HAMEG
Graphik-Printer bzw. dem Interface H079-5 weitgehend
automatisch.
Vor dem Auslesen des Datenspeichers zeigen die
Datenleitungen den Oszilloskoptyp an. 1st an HB0 und
HB1 H-Pegel und liegt L-Pegel an alien anderen Daten¬
leitungen, wird das Oszilloskop als HM305 erkannt.
Wahrend des Auslesens fuhren die Datenleitungen die
Pegel des Speicherinhalts.
Der Speicherinhalt wird wie foigt ausgelesen:
1. SRO auf H-Pegel setzen = Bedienungsanforderung.
2. TEXabfragen, bis L-Pegel die Bereitschaft des HM305
signalisiert.
3. CLRACX kurz auf L-Pegel setzen, damit der
Auslesezahler auf Adresse 0 gesetzt wird.
4. CLKACX (clock address counter) mit einem L-H
Spannungssprung (steigende Flanke) versehen. Danach
fuhren die Datenleitungen die Daten von Byte 0, bis die
nachste steigende Flanke die Daten von Byte 1 zur
Verfugung stellt. Es versteht sich von selbst, dafJ nach
jeder steigenden eine fallende Flanke folgen mulS
(Rechteck-Signal).
Der Speicher muft stets komplett ausgelesen werden
(4x2k), unabhangig von der Betriebsart des Oszillos-
kops (Mono/Dual). Die gultigen, d.h. auf dem Bildschirm
angezeigten, 2k- Datenblocke werden wahrend des
Auslesens derselben mit L-Pegel an DATAVALX
angezeigt. Durch an der HAMEG-Schnittstelle
angeschlossene Gerate werden nur die gultigen
Datenblocke dokumentiert.
Anderungen vorbehalten
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