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Automatisches Ausiesen Von Einzelereignissen; Sicherheitshinweis - Hameg Instruments Hm305 Bedienungsanleitung

Inhaltsverzeichnis
Die Signaldatenausgabe erfoigt stets in der Reihenfolge:
2048 Byte Kanai l-Daten, 2048 Byte Kanal ll-Daten,
2048 und weitere 4096 Byte Platzhalter-Daten. Bei der
Ausgabe der Platzhalter-Daten ist DATAVALX generell
auf H-Pegel geschaltet.
5. SRQ auf L-Pegel zurucksetzen, beendet das Auslesen
und schaltet das HM305 in den Normal-Betrieb zuruck.
Automatisches Ausiesen von Einzelereignissen
Nachfolgend wird beschrieben, wie im SINGLE-Betrieb
ausgelesen wird. Die Voraussetzung ist, daB die SINGLE-
Taste gedruckt ist und das Oszilloskop mit der RESET-Taste
auf ein Triggerereignis vorbereitet wurde.
Da das Verfahren weitgehend identisch ist mit den im
vorherigen Teil erlauterten Einzelheiten, wird nur auf die
Unterschiede eingegangen.
A: Zunachst wie unter 2. beschrieben die TEVLeitung
abfragen. Mit TEX LOXA/ wird nun signalisiert, daB das
HM305 ein Ereignis erfaBt hat und das Ende der Aufnahme
erreicht wurde. Die Ubernahme der Signaldaten hat in der
beschriebenen Reihenfolge 1. bis einschlieBlich 5. zu
erfolgen. TEX (Punkt 2 der Beschreibung) hat dabei wieder
seine normale Bedeutung.
B: HBRESETA kurz auf L-Pegel setzen. Damit ist das
HM305 wieder auf Triggerbereitschaft geschaltet und die
RESET-LED leuchtet. AnschlieBend erneut wie unter A
beschrieben verfahren.
Schreiben von Daten in den Speicher
Wie bereits erwahnt, ist es uber die HAMEG-Schnittstelle
des HM305 auch moglich, Daten in den Oszilloskop-Speicher
zu schreiben, die zuvor auf einem Datentrager (z.B.
Festplatte) gespeichert wurden. Sie konnen vom Rechner
seriell (RS232) oder parallel (IEEE-488-Bus) uber das Interface
H079-5 in den Speicher des HM305 gesendet werden.
Damit konnen auf Datentragern gespeicherte Signale
wieder mit voller X-Aufl6sung durch das Oszilloskop
dargestellt werden., was mit dem Computer-Monitor
wegen der ubiicherweise schlechteren X-Aufl6sung der
Graphik-Karten nicht moglich ist.
Um zu verhindern, daB die gesendeten Daten durch vom
A/D-Wandler stammende Daten uberschrieben werden,
ist vor dem Senden die HOLD-Taste(n) zu drucken.
Die Schreibprozedur ist weitgehend identisch mit der Aus-
leseprozedur:
Schreibprozedur:
1. SRQ auf H-Pegel setzen = Bedienungsanforderung.
2. HBWRX mit L-Pegel aktivieren. Damit wird der Oszillo¬
skop-Speicher auf Schreiben geschaltet.
3. TEX abfragen, bis L-Pegel die Bereitschaft des HM305
signalisiert.
4. CLRACX kurz auf L-Pegel setzen, damit der Schreib-
vorgang eingeleitet wird.
5. Die Daten fur Byte 0 an die Datenleitungen legen.
6. CLKACX (clock address counter) mit einem L-H
pannungssprung (steigende Flanke) versehen.
Die zuvor angelegten Daten werden dadurch in den
Speicher geschrieben, gleichzeitigt wird die Zahler-
Adresse von Byte 0 auf Byte 1 geschaltet. Anschlie-
Bend die Daten fur Byte 1 aniegen und erneut eine
steigende Flanke an CLKACX senden. Es versteht sich
von selbst, daB nach jeder steigenden eine fallende
Flanke folgen muB (Rechteck-Signal).
Mit CLKACX muB stets uber den gesamten Speicher-
Adressbereich (4x2k = 8192 Takte) getaktet werden,
unabhangig von der Betriebsart des Oszilloskops
(Mono/Dual).
Wie bei der Signaldatenausgabe ist auch beim
Einschreiben von Daten die Reihenfolge;
2048 Byte Kanal l-Daten, 2048 Byte Kanal ll-Daten,
2048 und weitere 4096 Byte Platzhalter-Daten. Die
Platzhalter-Daten werden nicht angezeigt und wer¬
den nur fOr interne Zwecke benotigt.
7. SRQ auf L-Pegel zurucksetzen, beendet das
Einschreiben und schaltet das HM305 in den Nor¬
mal-Betrieb zuruck.
Sicherheitshinweis
Achtung:AlleAnschlussederSchnittstelleam Oszilloskop
sind galvanisch mit dem Osziiloskop verb unden,
Messungen an hochliegendem MelSbezugspotentiai
sind nicht zulassig und gefahrden Oszilloskop, Inter¬
face und daran angeschlossene Gerate.
Bei Nichtbeachtung der Sicberheitshinweise (siehe
auch „Sicherheit"l werden Schaden an HAMEG-Pro-
dukten nicht von der Garantie erfaiSt. Auch haftet
HAMEG nicht fiir Schaden an Personen oder Fremd-
fabrikaten.
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Anderungen vorbehalten
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