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Triggerschwelle. S; Fehlersuche Im Gerat. S; Austausch Von Bauteilen. S; Abgleich. S - Hameg Instruments Hm305 Bedienungsanleitung

Inhaltsverzeichnis
Linien korrigiert. In dieser Reihenfolge wird die Korrektur
mehrmals wiederholt. Der Abgleich ist beendet, wenn
sich mit dem FOCUS-Knopf allein keine Verbesserung
der Scharfe in beiden Richtungen mehr erzielen lalSt.
Triggerschwelle
Die interne Triggerschwelle sollte bei 3 bis Bmm Bildhohe
liegen. Sie hangt stark vom Komparator-IC ab. Falls aus
zwingenden Grunden dieser Komparatorausgewechselt
werden muB, kann es toleranzbedingt vorkommen, daB
die Triggerung zu empfindlich Oder zu unempfindlich ist
Oder auf Rauschen mit Richtungswechsel reagiert (siehe
Jeslplan: Kontrolle Triggerung). In solchen Fallen sind die
Hysterese-Widerstande 3,32kn am Komparator zu an-
dern. Im allgemeinen durfen diese Widerstande hoch-
stens halbiert oder verdoppelt werden. Fine zu niedrige
Triggerschwelle kann Doppeltriggerung Oder vorzeitige
Auslosung durch Storimpulse Oder Rauschen verursa-
chen. Fine zu hohe Triggerschwelle verhindert die Dar-
stellung sehr kleiner Signalhohen.
Fehlersuche im Gerat
Aus Grunden der Sicherheit darf das geoff nete Oszilloskop
nur uber einen Schutz-Trenntransformator (Schutzkiasse
II) betrieben werden. Fur die Fehlersuche werden ein
Signalgenerator, ein ausreichend genaues Multimeter und,
wenn moglich, ein zweites Oszilloskop benotigt. Letzteres
ist notwendig, wenn bei schwierigen Fehlern eine Signal-
verfolgung Oder eine Storspannungskontrolle erforderlich
wird. Wie bereits erwahnt, ist die stabiiisierte Hochspan-
nung (-2000V) sowie die Versorgungsspannung fiir die
Fndstufen lebensgefahrlich. Bei Fingriffen in das Gerat ist
esdaherratsam, mitlangerenvollisoliertenTastspitzen
zu arbeiten. Fin zufalliges Beruhren kritischer Spannungs-
potentiale ist dann so gut wie ausgeschlossen.
Selbstverstandlich konnen in dieser Anieitung nicht alle
moglichen Fehlereingehend erortert werden. Ftwas Kom-
binationsgabe ist bei schwierigen Fehlern schon erforder¬
lich. Wenn ein Fehler vermutet wird, sollte das Gerat nach
dem Offnen des Gehauses zuerst grundlich visuell uber-
pruft werden, insbesondere nach losen, bzw. schlecht
kontaktierten oder durch Uberhitzung verfarbten Teilen.
Ferner sollten alle Verbindungsleitungen im Gerat zwi-
schen den Leiterplatten, zu Frontchassisteilen, zur Rohren-
fassungundzurTrace-Rotation-SpuleinnerhalbderRohren-
abschirmung inspiziert werden. Diese visuelle Inspektion
kann unter Umstanden viel schneller zum Frfolg fuhren als
eine systematische Fehlersuche mit MefJgeraten.
Die erste und wichtigste MaBnahme bei einem volligen
Versagen des Gerates ist, abgesehen von der Prufung der
Netzsicherungen, das Messen der Plattenspannungen an
der Bildrohre. In 90% aller Falle kann dabei festgestellt
werden, welches Hauptteil fehlerhaft ist. Als Hauptteile
sind anzusehen;
1. Y-Ablenkeinrichtung
2. X-Ablenkeinrichtung
3. Bildrohrenkreis
4. Stromversorgung
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Wahrend der Messung mussen die POS.-Finsteller der
beiden Ablenkrichtungen moglichst genau in der Mitte
ihres Stellbereiches stehen. Bei funktionstuchtigen Ab-
lenkeinrichtungen sind die Finzelspannungen jedes Platten-
paares Y ca. 80V und X ca. 71V. Sind die Finzelspannungen
eines Plattenpaares stark unterschiedlich, muli in dem
zugehorigen Ablenkteil ein Fehler vorliegen. Wird trotz
richtig gemessener Plattenspannungen kein Strahl sicht-
bar, sollte man den Fehler im Bildrohrenkreis suchen.
Fehlen die Ablenkplattenspannungen uberhaupt, ist dafur
wahrscheinlich die Stromversorgung verantwortlich.
Austausch von Bauteilen
Beim Austausch von Bauteilen durfen nurTeile gleichen
Oder gleichwertigenTypseingebaut werden. Widerstande
ohne besondere Angabe in den Schaltbildern haben (mit
wenigen Ausnahmen) eine Belastbarkeit von 1/5W (Melf)
bzw. 1/8W (Chip) und eine Toleranz von 1 %. Widerstande
imhlochspannungskreis mussen entsprechendspannungs-
fest sein. Kondensatoren ohne Spannungsangabe mus¬
sen fur eine Betriebsspannung von 63V geeignet sein. Die
Kapazitatstoleranz sollte 20% nicht uberschreiten. Viele
Halbleiter sind selektiert. Sie sind im Schaltbild entspre-
chend gekennzeichnet. Fallt ein selektierter Halbleiteraus,
sollte auch der intakte Halbleiter des anderen Signalwegs
erneuert werden. Beide Bauteile sind durch selektierte zu
ersetzten, weil sich sonst Abweichungen derspezifischen
Daten oder Funktionen ergeben konnen. Der HAMFG-
Service berat Sie gern und beschafft selektierte oder
Spezialteile, die nicht ohne weiteres im Handel erhaltlich
sind (z.B. Bildrohre, Potentiometer, Drossein usw.).
Abgleich
GemaB vielen Hinweisen in der Bedienungsanleitung, im
Testplan und auf dem Abgleichplan lessen sich kleine
Korrekturen und Abgleicharbeiten zwar ohne weiteres
durchfuhren; es ist aber nicht gerade einfach, einen voll-
standigen Neuabgleich des Oszilloskops selbst vorzuneh-
men. Hierzu sind Sachverstand, Frfahrung, Finhaltung
einer bestimmten Reihenfolge und mehrere Prazisions-
meligerate mit Kabein und Adaptern erforderlich. Deshalb
sollten Potentiometer und Trimmer im Innern des Gerates
nur dann verstellt werden, wenn die dadurch verursachte
Anderung an der richtigen Stelle genau gemessen bzw.
beurteilt werden kann, namlichinderpassenden Betriebs-
art, mit optimaler Schalter- und Potentiometer-Finstel-
lung, mit oder ohne Sinus- oder Rechtecksignal entspre-
chender Frequenz, Amplitude, Anstiegszeit und
Tastverhaltnis.
Anderungen vorbehalten
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