Kontrolle
Triggerung
Wichtig ist die interne Triggerschwelle. Sie bestimmt. ab
welcher Bildhöhe ein Signal exakt stehend aufgezeichnet
wird. Beim HM203-5 sollte sie bei 3 bis 5mm liegen. Eine
noch empfindlichere Triggerung birgt die Gefahr des
Ansprechens auf den Stör- und Rauschpegelin sich, insbe-
sondere dann, wenn die Empfindlichkeit des Vertikalein-
gangs mit dem Feinregler auf Rechtsanschlag erhöht
wurde. Dabei können phasenverschobene Doppelbilder
auftreten. Eine Veränderung der Triggerschwelle ist nur
intern möglich. Die Kontrolle erfolgt mit irgendeinerSinus-
spannung zwischen 50Hz und 1 MHz bei automatischer
Triggerung (AT/NORM.-Taste nicht gedrückt). Danach ist
festzustellen, 0b die gleiche Triggerempfindlichkeit auch
mit Normaltriggerung (AT/NORM.-Tastegedrückt) vorhan-
den ist. Hierbeimuß eine LEVEL-Einstellung v orgenom-
men werden.
Durch Drücken der SLOPE +/— Taste muß
sich der Kurvenanstieg der ersten Schwingung umpolen.
Der HM203-5
muß, bei einer Bildhöhe von etwa 5 mm und
HF-Einstellung der Triggerkopplung, Sinussignale bis
40 MHz einwandfrei intern triggern.
Zur externen Triggerung(TasteEXT. gedrückt) sind minde-
stens 0,6Vss Spannung (synchron zum Y-Signal) an der
Buchse TRIG. INP. erforderlich.
Die TV-TriggerungWird am besten mit einem Videosignal
beliebiger Polarität überprüft. Nur in der TRIG.-Wahlschal-
terstellung LF ist eine sichere Triggerung auf den Bildim-
puls möglich. Dagegen kann nur in Stellung AC (evtl. DC)
auf die Zeilenfrequenzgetriggert werden. Steht keinVideo-
signal zur Verfügung,so kann die TV-Triggerung mit der
Netz- und der Calibrationsfrequenz untersucht werden. Bei
Triggerungauf die Netzfrequenzdarf die Stellung LF keinen
Einfluß auf dieTriggerunghaben.Beim 1kHz-Calibrationssi-
gnal muß sichhingegender minimaleSignalspannungsbe-
darf für eine einwandfreie Triggerung mindestens verdop-
peln.
Wird mit einem Sinussignal ohne Gleichspannungsan-
teil intern Oder extern getriggert, dann darf sich beim
Umschalten
von AC auf DC des TRIG.-Wahlschalters
Bild nicht horizontalverschieben. Voraussetzunghierfür ist
eine korrekte
DC-Balance-Einstellung
stärkereingangs (siehe Bedienungsanleitung).
Werden beide Vertikalverstärkereingänge AC-gekoppelt an
das gleiche Signal geschaltet und im alternierenden Zwei-
kanal-Betrieb (nur Taste DUAL gedrückt) beide Strahlen auf
dem Bildschirm exakt zur Deckung gebracht, dann darf in
keiner Stellung der Taste CH.I/II-TRIG.I/II
Umschalten
des TRIG.-Wahlschalters
ÄnderungdesBildessichtbarsein.
Eine Kontrolle der Netztriggerung (50-60Hz) in Stellung
LINE des TRIG.-Wahlschalters ist mit einer netzfrequenten
Anderungenvorbehalten
Eingangsspannung (auch harmonisch Oder subharmonisch)
möglich. Um zu kontrollieren, 0b die Netztriggerung
sehr kleiner Oder großer Signalspannung nicht aussetzt,
sollte die Eingangsspannung bei ca. 1V liegen. Durch Dre-
hen des betreffenden Eingangsteilerschalters
ler)laßt sichdie dargestellteSignalhöhedannbeliebigvari-
ieren.
Zeitablenkung
Vor Kontrolle der Zeitbasis ist festzustellen, 0b die Zeitlinie
IOcm lang ist. Andernfalls kann sie am Potentiometer
die Sweep-Amplitude(sieheAbgleichplan)korrigiert wer-
den. Diese Einstellung sollte bei der mittleren TIME/DIV.-
Schalterstellung 5 gs/cm erfolgen. Vor Beginn der Arbeit ist
der Zeit-Feinsteller
MAG. XIO sol! nicht gedrückt sein. Dies gilt, bis deren ein-
zelneÄnderungsbereiche kontrolliertwerden. Fernerist zu
untersuchen, 0b die Zeitablenkung von links nach rechts
schreibt. Hierzu Zeitlinie mit X-POS.-Einsteller
tale
200ms/cm stellen (Wichtig nur nach Röhrenwechsel!).
Steht für die Überprüfungder Zeitbasis kein exakter Mar-
kengeber zur Verfügung, kann man auch mit einem genau
geeichten Sinusgenerator
ranz sollte nicht größer als ± 1 % sein. Die Zeitwerte des
HM 203-5 werden zwar mit ±3% angegeben; in der Regel
Sind sie jedoch wesentlich besser. Zur gleichzeitigen Kon-
trolle der Linearität sollten immer mind. 10 Schwingungen.
d.h. alle cm ein Kurvenzug abgebildet werden. Zur exak-
ten Beurteilung Wird mit Hilfe der X-POS.-Einstellung
Spitze des ersten Kurvenzuges genau hinter die erste verti-
kale Linie des Rasters gestellt. Die Tendenz einer evtl.
Abweichung ist schon nach den ersten Kurvenzügen
erkennbar.
Recht genau kann man die Bereiche 20 und 10ms/cm
Netzfrequenz 50Hz kontrollieren. Es Wird dann bei 20ms/
cm alle cm und bei 10 ms/cm alle 2 cm ein Kurvenzug abge-
das
bildet.
des Vertikalver-
Fürhäufige Routinekontrollen der Zeitbasis an einer größe-
ren Anzahl von Oszilloskopen ist die Anschaffung
Oszilloskop-Calibrators (Z.B. HZ62) empfehlenswert. Die-
ser besitzt auch einen quarzgenauen Markergeber, der für
jeden Zeitbereich Impulse im Abstand von 1 cm abgibt.
Dabei ist zu beachten, daß bei der Triggerung
Impulse zweckmäßig mit Normaltriggerung (Taste AT/
Oder beim
NORM. gedrückt) und LEVEL-Einstellung gearbeitet vvird.
von AC auf DC eine
Die folgende Tabelle zeigt, welche
jeweiligen Bereich benötigt werden.
auf CAL. einzurasten.
Rastermitte
zentrieren
und
arbeiten. Seine Frequenztole-
bei
(mit Feinstel-
für
Die Taste
X-
auf horizon-
TIME/DlV.-Schalter
auf
die
mit
eines
solcher
Frequenzen für den
T3 203-5