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Hameg Instruments HM305 Bedienungsanleitung Seite 25

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Taste aus, schaltet zuruck auf den Analog-Betrieb und die
MODE-LED erlischt.
Wie bereits in der Beschreibung des XY- und des
Componententester-Betriebs erwahnt, sind diese
Betriebsarten nur im Analog-Betrieb moglich. Sie haben
Vorrang vor dem Digitalspeicher-Betrieb. Es kann dann
nicht in den Speicher-Betrieb geschaltet werden, bzw. es
wird automatisch auf den Analog-Betrieb umgeschaltet.
MODE: 1st das Oszilloskop auf Speicherbetrieb geschal¬
tet, leuchtet eine der Anzeigen
RFR = REFRESH-Betrieb
SQL = SINGLE-Betrieb
ROL = ROLL-Betrieb
auf und zeigt die gewahite Signal-Erfassungsart an. Mit
jedem Tastendruck auf die MODE-Taste wird auf die
nachste Betriebsart und die entsprechende Anzeige um¬
geschaltet. 1st diems/s-Taste ungedruckt (ms-Stellung),
kann mit der MODE-Taste zwischen REFRESH (RFR)
und SINGLE (SGL) gewahit werden. Bei gedruckterms/
s-Taste ist die Schaltsequenz RFR-SGL-ROL-RFR.
Steht der TIME/DIV.-Schalter in einer Stellung die nicht
im Speicherbetrieb zulassig ist (Markierung auf der Front-
platte beachten), blinkt die Anzeige.
Die Beschreibung der Signal-Erfassungsarten ist dem
gleichnamigen Abschnitt zu entnehmen.
HOLD I, HOLD II: Furjeden Kanal steht eine HOLD-Taste
zur Verfiigung. Wird eine HOLD-Taste gedruckt, ist der
Speicherinhaltdes jeweiligen Kanals vordem Oberschrei-
ben mit neuen Daten geschutzt. Im Additionsbetrieb
(ADD) ist nur HOLD I zu betatigen.
HOLD kann jederzeit betatigt werden und unterbricht
sofort die weitere Aktualisierung des Speicherinhalts.
Soil eine im DUAL-Betrieb erfoigte Aufnahme vor Uber-
schreiben geschutzt werden, sind beide Tasten zu druk-
ken. Esbestehtaberauchdie Moglichkeit nureinen Kanal
mit HOLD zu sichern und dieses Signal als Referenz-
signal zu verwenden, wahrend mit dem anderen Kanal
das zu vergleichende aktuelle Signal angezeigt wird.
ImDUAL-Betrieb kann einZeitunterschied beim "gleich-
zeitigen" Betatigen beider Tasten entstehen. Das kann
vermieden werden, in dem die Aufnahme im Einzel-
schuB-Betrieb (SGL) erfoigt. Dadurch wird ein vollstandi-
ger Abtast-Zykius ausgelost, der, wenn er beendet ist,
nicht uberschrieben wird. AnschlieBend kann mit HOLD
verhindert werden, daB ein versehentliches Betatigen
der RESET-Taste ein erneutes Uberschreiben bewirkt.
Ahnlich verhalt es sich bei Aufnahmen in langsamen
Zeitbasis-Stellungen, bei denen sichtbar wird, wie der
alte Speicherinhalt durch neue Daten uberschrieben wird.
Dabei kann, bedingt durch eine Veranderung des Signals
Oder des Triggerpunktes, ein Ubergang (StoBstelle) zwi¬
schen neuer und alter Aufnahme sichtbar sein. Mit einer
Aufnahme im EinzelschuB-Betrieb (SGL) ist auch dies
vermeidbar.
Es besteht auch die Moglichkeit, zwei im DUAL-Betrieb
aufgenommene und mit HOLD I und HOLD II ab-
gespeicherte Signale einzein darzustellen. Dazu ist von
DUAL-Betrieb auf CH I oderCH II zu schalten. Umgekehrt
konnen 2 Signale nacheinander uber CH I und CH II
aufgenommen und jeweils mit HOLD abgespeichert
werden. Sie lessen sich anschlieBend gemeinsam im
DUAL-Betrieb darstellen.
RESET: Mit RESET wird im SINGLE-Betrieb (Einzel-
ereigniserfassung) die Signalabtastung gestartet.
Wird in den SINGLE (SGL)-Betrieb geschaltet, leuchtet die
RESET-Anzeige auf. Ein noch nicht vollstandig ausgefuhr-
ter Abtastzykius ("Zeitablenkvorgang") wird beim Um-
schalten auf SINGLE nicht abgebrochen, sondern zu Ende
gefuhrt. Befindet sich dabei derms/s Zeitbereich-Schalter
in der s-Stellung, wird die Vervollstandigung des Abienk-
vorgangs als ROLL-Darstellung gezeigt (Signal wandert
zum linken Bildrand) und die RESET-Anzeige erlischt.
Wird dann die RESET-Taste betatigt, leuchtet die RESET-
Anzeige auf und eine neue Aufnahme beginnt. In der s-
Stellung des Zeitbereich-SchaIters ist dies direkt sichtbar.
Sie erfoigt als ROLL-Darstellung, hat aber sonst keine
Gemeinsamkeiten mit dem ROLL-Betrieb, Wenn ein (Trigger-
) Ereignis erfoigte, stoppt die ROLL-Darstellung nachdem
die Aufnahme vollstandig ist (Abtastzykius beendet) und die
RESET-Anzeige erlischt. In den ms-Zeitbereich-Stellungen
ist der eigentliche Aufnahmevorgang nicht direkt zu verfol-
gen. Die Anzeige des zuvor erfaBten (Trigger-) Ereignisses
erfoigt, wenn die Aufnahme beendet ist und deshalb die
RESET-Anzeige nicht mehr leuchtet.
PRE-TRIG.: Der Pre-Trigger ist nur in den getriggerten
Aufzeichnungsarten wirksam (REFRESH und SINGLE),
also nicht \m ROLL-Betrieb.
Ist die PRE-TRIG.-Taste nicht eingerastet, erfoigt die
Aufzeichnung des MeBsignals ohne Vorgeschichte (0%
Pre-Trigger). Das Triggerereignis befindet sich dann am
Strahlstart (wie bei einem Analogoszilloskop). Mit ein-
gerasteter PRE-TRIG.-Taste wird vom Strahlstart bis zur
Mitte (50%) die Vorgeschichte gezeigt. Dem foigt das
Triggerereignis und derfolgende Signalverlauf. Der Pre-
Triggerwert bezieht sich auf das Raster in X-Richtung.
Im s-(Sekunden) Zeitbereich betragt die maximal bend-
tigte Zeit fur die Vorgeschichte in der 50s/Div. Stellung
5x50s= 250s. Aus diesem Grund ist die Pre-Triggerung
im REFRESH-Betrieb in alien Stellungen des s-Zeitbereichs
unwirksam, um zu lange Wartezeiten bei der Aufzeich¬
nung periodischer Signale zu vermeiden. Soil dennoch
eine Aufnahme mit 50% Pre-Triggerung erfolgen, muB
M 20
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