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Speicherauflosung - Hameg Instruments Hm305 Bedienungsanleitung

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auf den SINGLE-Betrieb geschaltet werden, allerdings
mufS auch dann die Zeit fur die 50% Pre-Triggerung
abgeiaufen sein, ehe ein Triggerereignis wirksam wird.
In der s-Stellung des ms/s Zeitbereich-Schalters ist die
Signal-Datenerfassung im SINGLE-Betrieb direkt sicht-
bar. Sie erfoigt als ROLL-Darstellung, hat aber sonst
keine Gemeinsamkeiten mit dem ROLL-Betrieb.
ms/s: Mit dieser Taste kann der Zeitbereich gewahlt
werden.
In der Stellung ms konnen mit dem TIME/DIV.-Dreh-
schalter Zeitablenkkoeffizienten zwischen50ms/Div. und
5ps/Div. gewahlt werden. Es ist dann der schwarz
umrandete Bereich gultig. Befindet sich der TIME/DIV.-
Schalter im Speicherbetrieb auSerhalb dieses Bereichs,
blinkt die MODE-Anzeige.
Da im Speicherbetrieb noch groSere Zeitkoeffizienten
sinnvoll sind, kann er um den Faktor 1000 vergroSert
werden. Dazu ist der ms/s-Zeitbereich-Schalter einzura-
sten (s-Stellung). Dann ist der gestrichelt umrandete
Bereich der Skala gultig. Es sind Zeitkoeffizienten von
50s/Div. bis0,1s/Div. einstellbar. Nur in diesem Bereich
ist ROLL-Betrieb moglich.
Der auf dem TIME/DIV.-Schalter befindliche Einsteller
(VAR.) ist im Speicherbetrieb unwirksam.
Speicherauflosung
Vertikalaufidsung
Die im Speicherteil eingesetzten 8 Bit Analog-/Digital-
Wandler ermoglichen 256 unterschiedliche Strahl-
positionen (Vertikalaufidsung). Die Darstellung auf dem
Schirmbild erfoigt so, daS die Aufiosung 25 Punkte/cm
betragt. Dadurch ergeben sich Vorteile bei der Signal-
Darstellung,-Dokumentation und-Nachverarbeitung(De-
zimalbruche). Auch wird die Moglichkeit der Fehlinter-
pretation von Signaldarstellungen vermieden, wenn z.B.
ein sinusfdrmiges Signal ubersteuert dargestellt wird. In
diesem Falle wird das Signal, bedingt durch den Aus-
steuerbereich des A/D-Wandlers, aulSerhalb des sichtba-
ren Bildschirmbereiches begrenzt. Dadurch kann es nicht
als trapezformiges Signal fehlgedeutet werden.
GeringfOgige, die Y-Position und -Amplitude betreffende,
Abweichungen zwischen der Darstellung auf dem Bild-
schirm (analog) und der digitalen Dokumentation (z.B.
Drucker) sind unvermeidlich. Sie resultieren aus unter-
schiedlichen Toleranzen, welche die zur Schirmbild-
darstellung benotigten Analogschaltungen betreffen.
Die Strahipositionen sind wie foigt definiert:
Mittlere horizontale Rasterlinie= 10000000b = 80h
= 128d
Oberste
"
"
=11100100b = E4h
=228d
Unterste
"
"
=00011100b =1Ch
= 28d
Im Gegensatz zum Anaiogoszilloskop-Betrieb, mit seiner
theoretisch unendlichen Y-Aufl6sung, ist sie im Digital-
Speicheroszilloskop Betrieb auf 25 Punkte/cm begrenzt.
Dem MeSsignal uberlagertes Rauschen fuhrt dazu, dafJ,
besonders dann wenn die Y-Position kritisch eingestellt
ist, sich bei der A/D-Wandlung das geringwertigste Bit
(LSB) standig andert.
Horizontalauflosung
Fur jeden Kanal stehen 2048 Byte Speicher zur Verfu-
gung, davon werden 2000 Byte (Abtastwerte) Ciber 10
Division X-Raster dargestellt. Ohne X mal 10 Dehnung
werden folglich 200 Byte pro Division angezeigt.
Die Speichertiefe (Horizontalauflosung) und die Abtast-
rate sind bestimmend fur den Zeitkoeffizienten (Zeit-
basis). Da die maximale Abtastrate des Wandlers 40MS/
s betragt, ist das kleinste Zeitintervall zwischen 2 Abta-
stungen 25ns. Fur die Abtastung von 200 Byte (= 1
Zentimeter (Div.)) wird eine Zeit von 200 x 25ns = 5ps
benotigt. Daraus ergibt sich die schnellste Zeitbasis-
stellung von 5ps/div. (mit X-MAG. xIO 0,5ps/div.).
Bei einer Speichertiefe von nur 500 Byte (50 Byte pro
Div.) und derselben max. Abtastrate von 40MS/s, wQrde
die schnellste Zeitbasisstellung 50 x 25ns = 1,25ps/cm
betragen. Wie im Abschnitt "Maximale Signalfrequenz
im Speicherbetrieb" naher erlautert, sind mit 40MS/s
noch 4MHz Signale erfafJbar. Bei Geraten mit einer
Darstellung von nur 500 Byte/IOcm darf die Perioden-
dauer eines Signales in dem 4MHz Anteile vorkommen
(z.B. Burst) nur 10 x 1,25ms = 12,5ms lang sein, um
vollstandig dargestellt zu werden. Andernfalls ist nur ein
Teil des Signals darstellbar. Wegen der 4fach grofJeren
Speichertiefe des 2k-Byte Oszilloskops ergibt sich der
Vorteil, daS die Periodendauer eines solchen Signals
50ms betragen darf.
Ein weiterer Nachteil einer geringeren Speichertiefe ist
die schlechtere X-Auflosung.
Horizontalauflosung mit X-Dehnung
Wie zuvor beschrieben, ist die relativ hohe X-Aufl6sung
von 200 Signal-Abtastungen/div. bei den meisten An-
wendungen vorteilhaft. Sie kann aber im Bedarfsfalle
auch verringert werden. Dazu ist die Taste X-MAG. xIO
zu drucken. Ein 4MHz Signal (Periodendauer 0,25ms)
wird in der Zeitbasisstellung bgs/cm und X-MAG. x1 mit
20 Signalperioden/cm dargestellt. 1st die X-Dehnung (X-
MAG. xIO) wirksam, entspricht dies einer Zeitbasis¬
stellung von 0,5Ms/cm. Dabei wird das 4MHz Signal mit
2 Signalperioden/cm dargestellt und ist besser auszu-
werten. Die X-Auflosung betragt dann 20 Abtastungen/
cm. Damit wird der scheinbare Nachteil der hdheren
Speichertiefe aufgehoben.
Die X-Dehnung X-MAG. xIO bewirkt eine Ausschnitt-
vergrdUerung, bei der die Aufiosung 20 Byte/Division
betragt. Der gewunschte Ausschnitt kann mit dem X-
POS.-Einsteller eingestellt werden.
Anderungen vorbehalten
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