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Ubertragungsgüte Des Meßverstärkers; Kontrolle Triggerung; Zeitablenkung; Sonstiges - Hameg Instruments Hm 307 Bedienungsanleitung

Inhaltsverzeichnis
1--IAYUEG
Übertragungsgüte des Meßverstärkers
Die Kontrolle
der Ubertragungsgüte ist nur mit Hilfe emes
Rechteck -Generators kleiner Anstiegszeit (max. 5 ns)
möglich. Die Signaizuführung muß dabei am Eingang des
Meßverstärkers mit einem Widerstand gleich der Kabel -
Impedanz abgeschlossen sein. Zu kontrollieren
50 Hz, 500 Hz, 5 kHz,
das aufgezeichnete Rechteck, besonders bei 500 kHz
und einer Bildhöhe von 4 cm, kein Uberschwingen zeigen.
Jedoch soll die vordere Anstiegsflanke
stark verrundet sein (Ablenkkoeffizient dabei 5 mV/cm).
1m allgemeinen treten nach Verlassen des Werkes keine
größeren Veränderungenauf, so daß normalerweiseauf
diese Prüfung verzichtet werden kann. Allerdings ist für
die Qualität der Übertragungsgüte nicht nur der Meßver-
stärker
von
Einfluß.
Der vor dem Verstärker
Eingangsteiler ist in jeder Stellung frequenzkompensiert.
Bereits
kleine
kapazitive
Übertragungsgüte herabsetzen. Fehler dieser Art werden
in der Regelam besten mit einem Rechtecksignal niedriger
Folgefrequenz (z. B. I kHz) erkannt. Wenn ein solcher
Generator
mit max. 40 Vss zur Verfügung steht, ist es
empfehlenswert, in gewissen Zeitabständen al le Stel lungen
der Eingangsteiler zu überprüfen und, wenn erforderlich,
nachzugleichen (Abgleich entsprechend Service-Anwei-
sung). Allerdings ist hierfür noch ein kompensierter 2: 1 -
Vorteiler erforderlich,
welcher auf die Eingangsimpedarz
des Oszilloskops abgeglichen wird. Er kann selbstgebaut
Oder unter der Typenbezeichnung HZ 23 von HAMEG
bezogen werden (siehe Zubehörprospekt).
Kontrolle
Triggerung
Wichtig ist die Triggercchwelle. Sie bestimmt, ab welcher
Bildhöhe
ein Signal exakt stehend aufgezeichnet
Beim HM 307 sollte sie bei etwa 3 mm liegen. Eine noch
empfindlichere
r riggerung birgt die Gefahr des Anspre-
chens auf den Störpegel am Triggereingang in sich. Es ist
dann möglich, daß um 1800 verschobene Doppelbilder
auftreten.
Eine Veränderung der Triggerschwelle
intern möglich. Die Kontrolle erfolgt mit irgendeiner
Sinusspannung zwischen 50 Hz und 1 MHz. Der "Level"-
Regler kann dabei in Stellung "AT"
festzustellen, 0b die gleiche Triggerempfindlichkeit
mit
"Level "-Einstellung
vorhanden ist. Durch Drücken
der "+/—"-Taste
muß sich der Kurvenanstieg der ersten
Schwingung umpolen. Ein Kriterium vieler Oszilloskope
ist die Triggerung kleiner Signale mit hoher Folgefrequenz.
Der
HM
307
muß
bei
einer
Signalfrequenzen
bis 30 MHz noch einwandfrei
72
ist mit
kHz und 500 kHz. Dabei darf
oben auch nicht
sitzende
Veränderungen
können
die
wird.
ist nur
stehen. Danach ist
auch
Bildhöhe
von
enva
5 mm
triggern

Zeitablenkung

Vor
Kontrolle
der Zeitbasis
linie etwa 7 cm lang ist. Andernfalls
Trimmer
für die X-Amplitude
Einstellung der Zeitlinienlänge sollte bei einer mittleren
Timebase-SchaltersteIIung erfolgen. Steht für die Über-
prüfung
der Zeitbasis
kein exakter
Verfügung,
kann man auch mit einem genau geeichten
Sinus-Generator
arbeiten. Seine Toleranz sol Ite allerdings
nicht größer als + 1% der eingestellten --requenz seir. Die
Zeitwerte des HM 307 werden zwar mit + 5% angegeben,
in der Regel sind sie jedoch wesentlich besser. Zur gleich-
zeitigen
Kontrolle
der
Linearität
immer 7 Schwingungen, d. h. alle cm ein Kurvenzug, ab-
gebildet werden.
Für eine exakte Beurteilung
Hilfe des "X-Pos."-Reglers
zugs genau über die erste vertikale
gestellt. Die Tendenz einer eventuellen
dann schon nach den ersten Kurvenzügen erkennbar.
Aus der untenstehenden
Tabelle
Frequenzen für den jeweiligen Bereich benötigt werden.
200 ms/cm
5 Hz
100 ms/cm
10 Hz
50 ms/cm
20 Hz
20 ms/cm
50 Hz
10 ms/cm
-
100
Hz
5 ms/cm
200 Hz
2 ms/cm
— 500
Hz
I ms/cm
1 kHz
0.5 ms/cm
2 kHz
Relativ
zuverlässig
kann
10 ms/cm auch mit Netzfrequenz
dann
bei
20
ms alle
cm
und
Kurvenzug
abgebildet.

Sonstiges

Steht ein Regeltrafo
zur Verfügung,
auch das Verhalten bei Netzspannungsänderungen
prüft werden. Zwischen 200 V und 240 V dürfen sich
weder in Y- noch in X-Richtung
irgendwelche Änderungen zeigen
Für die
Funktionsprüfung
Wird die Taste "GD"
gedrückt.
5-6 cm lange horizontale
Linie zeigen. Schließt man die
beiden
mit
"CT"
bezeichneten
vertikaler
Strich
sichtbar
sein.
möglich.
1m Falle starker Abweichungen
vorl iegen
ISt festzustellen,
0b die /-eil
muß Sie an dem R
korrigiert
werden.
Die
Markengeber
zur
sollten
mindestens
wild
mit
die Spitze des ersten Kurven-
Linie des Rasters
Abweichung
ist
ist ersichtlich,
welche
200 ws/cm
5 kHz
100 us/cm
10 kHz
50 ps/cm
20 kHz
20 ps/cm
50 kHz
10 ps/cm
100 kHz
5 ws/cm
200 kHz
2 ps/cm
500 kHz
1 ps/cm
1 MHz
ps/cm
2 MHz
man die
Bereiche
20 und
kontrollieren.
Es Wird
bei
10 ms alle
2 cm ein
sollte unbedingt
über-
auf dem Bildschirm
des Komponenten -Testers
Daraufhin
muß sich eine
Buchsen
kurz,
muß ein
Korrekturen
sind
nicht
muß ein Defekl
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