Allgemeine Bedingungen für die sichere Nutzung
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Die in dieser Anleitung angegebenen Anwendungshinweise und Begrenzungen müssen beachtet
werden. Die regionalen und nationalen Vorschriften für Kalibrierung und Instandhaltung müssen
berücksichtigt werden.
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Ein defektes Gerät ist innerhalb von 72 Stunden zu reparieren.
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Die HART®-Schnittstelle darf nicht zur Übertragung von sicherheitsbezogenen Daten verwendet
werden.
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Das angeschlossene Steuersystem muss den 4–20-mA-Signalstrom auf Werte unter 4 mA und
über 20 mA überwachen.
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Für das komplette System muss eine Funktionsprüfung/ein Kalibriertest durchgeführt werden.
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Einmal im Monat muss zusammen mit der Kalibrierung eine Sichtprüfung durchgeführt werden.
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Einmal im Jahr muss eine Systemprüfung durchgeführt werden.
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Kalibrierung und Justierung sind Bestandteil der Funktionsprüfung / Kalibrierung.
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Das Prüfgas muss das zu überwachende Gas sein. Die Konzentration des Prüfgases muss sich
in der Mitte des Messbereichs befinden.
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Für Nullgas muss saubere Luft ohne brennbare Kohlenwasserstoffgase oder synthetische Luft
verwendet werden.
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Eine Justierung muss unter folgenden Bedingungen durchgeführt werden:
• Differenz bei Null > +/-5 % UEG
• Differenz bei Empfindlichkeit > +/- 20 % des Nennwerts
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Falls die Kalibrierung innerhalb der zulässigen Toleranz liegt, darf das Kalibrierungsintervall
verdoppelt werden.
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Das maximale Kalibrierungsintervall beträgt 52 Wochen.
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Das Gaswarngerät muss ausgetauscht werden, wenn die Sensorempfindlichkeit im Betrieb auf
weniger als 50 % der Originalempfindlichkeit zurückgeht.
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Die Stromversorgung muss eine SELV/PELV-Version sein oder die Anforderungen der EN60950
und EN50178 erfüllen.
Besondere Bedingungen für SIL 2
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Der 4–20 mA-Ausgang des Geräts muss auf Abweichungen überwacht werden.
Besondere Bedingungen für SIL 3
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Die Verwendung der Sensoren ist nur in einer 1oo2-Struktur zulässig.
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Der 4–20 mA-Ausgang des Geräts muss auf Abweichungen überwacht werden.
PrimaX® IR
Zulassungen
DE
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