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GARANTIEBESTIMMUNGEN MSA Bacharach garantiert, dass dieses Gerät, mit Ausnahme der Sensoren, für einen Zeitraum von zwei Jahren ab dem Kaufdatum durch den Erstbesitzer frei von Material- und Verarbeitungsfehlern ist. Für die Sensoren gilt eine anteilige Garantiezeit von 6 bis 18 Monaten, je nach Sensortyp.
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Verletzungen oder zum Tod von Personen führen, die auf die Funktionstüchtigkeit des Geräts angewiesen sind. Die von MSA für dieses Produkt übernommene Garantie verfällt, wenn es nicht entsprechend den Angaben in dieser Gebrauchsanleitung installiert und verwendet wird. Bitte befolgen Sie diese Gebrauchsanleitung, um sich selbst und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen.
Sie sich an den Hersteller oder einen qualifizierten Fachmann. Die Nichtbeachtung dieser Warnung kann zu schweren Personenschäden oder zum Tod führen. Beschreibung Produktübersicht Der MSA Bacharach MGS-550 überwacht kontinuierlich die Raum- oder Außenluft auf die folgenden Gase: toxische und brennbare Gase Sauerstoff Kältemittel.
2 Beschreibung WARNUNG! Es besteht Explosionsgefahr. Dieses Produkt ist für den Betrieb in sauerstoffangereicherten Atmosphären weder zertifiziert noch zugelassen. Das Gerät ist NICHT für die Verwendung in als gefährlich eingestuften Bereichen vorgesehen. Die Nichtbeachtung dieser Warnungen kann zu schweren Verletzungen bis hin zum Tod führen. Wesentliche Produktmerkmale Gehäuseoptionen für allgemeine Zwecke (GP): ABS-Kunststoffgehäuse (rechteckig) Stromversorgungsoptionen (siehe Abschnitt...
3 Montage Sensor-Ausführungen Lokaler Sensor 5 m (16 ft) Fernsensor Montage Allgemeine Informationen zur Installation Jedes Detail bei der Auswahl des Installationsortes ist entscheidend für die Gesamtleistung und Effektivität des Systems. Jedes Detail des Installationsvorgangs muss strikt eingehalten und sorgfältig durchdacht werden, beispielsweise die folgenden Punkte: Vorschriften sowie örtliche, staatliche und nationale Bestimmungen, die die Installation von Gasüberwachungsgeräten regeln...
Berücksichtigen Sie die Auswirkungen der künftigen Verwendung von Zubehör und Wartungsgeräten. Stellen Sie sicher, dass die Montagefläche eben und lotrecht ist. Vergewissern Sie sich, dass installierte Sensoren nach unten gerichtet sind. MSA Bacharach empfiehlt die Verwendung von M5-Innensechskantschrauben (oder kleiner) zur Befestigung des Geräts. Elektrische Installation 3.4.1...
3 Montage HINWEIS: Stellen Sie sicher, dass für nicht verwendete 4-bis-20-mA-Analogausgänge eine Brücke (Pin 3 bis 4 und Pin 5 bis 6) installiert ist. Andernfalls kann ein Fehler angezeigt werden, wenn die Verdrahtung nicht mit der Konfiguration übereinstimmt. Die analogen Ausgänge sind als Quellen ausgelegt. •...
3 Montage Schließen Sie die Drähte für Relais 1, Relais 2 und Relais 3 unter Verwendung geeigneter Kabelverschraubungen und/oder Kabelkanäle an die Klemmen an (siehe vorherige Abbildung), wie in der folgenden Verdrahtungstabelle angegeben. (Beachten Sie, dass jeder der 6 Alarme oder 3 Fehlertypen einem beliebigen Relais zugeordnet werden kann) Funktionsweise Kennzeichen...
Sensoren abmelden und Knotenadresse zurücksetzen (F-08). 3.4.5 Anschließen eines oder mehrerer MGS-550 an eine MSA Bacharach-Steuerung HINWEIS: Informationen zur Verdrahtung und Konfiguration entnehmen Sie bitte der Gebrauchsanleitung, die der MSA Bacharach-Steuerung beiliegt (z. B. MGS usw.). Schließen Sie die Abschirmung der Drähte am zentralen Steuersystem an die Erdung der Steuerung an (z. B. an das Gehäuse, die Erdungsschiene usw.).
3 Montage 3.4.6 Modbus RTU-Schnittstelle Verwenden Sie für das Modbus-Netzwerk eine abgeschirmte verdrillte Zweidrahtleitung (18 bis 24 AWG, 0,5 bis 1 mm2) mit einem Wellenwiderstand von 120 Ω. Modbus-Adresse, Baudrate, Stoppbit, Parität und Slave-Terminierung werden über das Setup-Menü konfiguriert. Es sind keine Jumper- oder Hardware-Schaltereinstellungen erforderlich. Stellen Sie sicher, dass die Kommunikationsparameter innerhalb des Netzes, einschließlich des Gebäudemanagementsystems, identisch konfiguriert sind.
4 Betrieb Betrieb Überblick über den Normalbetrieb WARNUNG! Bevor Sie das Gerät dem Normalbetrieb überlassen, überprüfen Sie die Konfiguration auf korrekte Einstellungen und die Kalibrierung. Die Nichtbeachtung dieser Warnung kann zu schweren Personenschäden oder zum Tod führen. 4.1.1 Einschalten der Stromversorgung und Startsequenz Nach dem Einschalten der Stromversorgung durchläuft das Gerät eine Startsequenz (LED-Prüfung, Softwareversion und Initialisierung) und beginnt mit der Aufwärmphase.
4 Betrieb Nach der Aufwärmphase beginnt das Gerät mit dem Normalbetrieb. Die Anzeige wechselt zwischen der aktuellen Gaskonzentration und dem Messgasnamen. Im Normalbetrieb leuchtet die linke grüne LED durchgehend. Je nach Maßeinheit leuchtet die grüne LED für ppm oder % UEG. Wenn beide LEDs aus sind, ist die Maßeinheit Vol.-%. Alle Konfigurationen müssen zumindest am Anfang überprüft werden, und die Kalibrierung muss am Anfang und bei Bedarf überprüft werden.
4 Betrieb Darüber hinaus können während des Gerätebetriebs die folgenden speziellen Symbole und eindeutigen Meldungen angezeigt werden. Symbol/Meldung Beschreibung Der Messbereich des Sensors ist überschritten (Symbol "obere Hockeyschläger"). Der Sensor ist ins Negative gedriftet (<0) (Symbol "untere Hockeyschläger"). Wenn eine Fehler festgestellt wurde, wechselt die Anzeige zwischen Gasname und "Exxx", und die grüne Betriebs-LED ist aus.
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4 Betrieb Symbol/Meldung Beschreibung Dies ist eine Sicherheitsabfrage, bevor alle Sensoren abgemeldet und die Knotenadressen zurückgesetzt werden (F-08). Tippen Sie auf [EINGABE], um das Zurücksetzen zu bestätigen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt 4.3.8 Alle Sensoren abmelden und Knotenadresse zurücksetzen (F-08).
Menüs 4.2.1 Allgemeine Navigation Der MGS-550 bietet zwei Möglichkeiten, durch das Menü zu navigieren. • Verwenden Sie den berührungslosen Magnetstift • Verwenden Sie die internen Drucktasten (durch Tippen auf die "Magnet"-Symbole mit Strichen) (Drücken der Drucktastenpunkte). Magnetische Interne Funktion(en) Schaltpunkte Drucktastenpunkte Wenn Sie die Taste [i] länger als 3 Sekunden gedrückt halten, gelangen Sie in das Benutzermenü...
4.2.2 Überprüfen des Status und Ändern von Parameterwerten Wählen Sie durch Tippen auf [NACH OBEN] / [NACH UNTEN] den Menüpunkt aus, der aufgerufen werden soll. Wenn der gewünschte Menüpunkt angezeigt wird, tippen Sie auf [EINGABE]. Der aktuelle Wert oder Status blinkt, um anzuzeigen, dass die Benutzeroberfläche in den Dateneingabemodus gewechselt hat.
Funktionen 4.3.1 OFFLINE-Modus (F-01) Im OFFLINE-Modus reagiert das Gerät nicht auf Alarmbedingungen, ermöglicht aber die Ausführung von Funktionen und die Einstellung von Parametern. Der OFFLINE-Modus ist nützlich, um Fehlalarme bei der Durchführung von Wartungsarbeiten zu vermeiden. Um in den OFFLINE-Modus zu gelangen, ändern Sie F-01 in 01. Um den OFFLINE-Modus zu beenden, ändern Sie F-01 auf 00 oder halten Sie [EINGABE] im Hauptmenü...
Nach Beendigung dieser Funktion kehrt das Gerät zum Funktionsmenü zurück und alle für die Prüfung außer Kraft gesetzten Funktionen werden wieder aktiviert. Prüfung Beschreibung Die Relaisprüfung ändert den Zustand der einzelnen Relais. Verwenden Sie die Tasten [NACH OBEN] / [NACH UNTEN], um zwischen den Relais hin- und herzuschalten. Tippen Sie auf [EINGABE], um das nächste Relais zu prüfen.
Um einen neu hinzugefügten Sensor zu registrieren, wählen Sie F-06 und tippen auf [EINGABE]. Es gibt 3 mögliche Szenarien. Szenario Beschreibung Der Sensor ist Wenn bereits ein Sensor angeschlossen ist und bereits registriert wurde, wird nach einer kurzen bereits registriert Verzögerung die Anzeige F-06 angezeigt.
4.3.9 Diagnose, Systeminformationen und Fehlerdaten (F-09) Mit dieser Funktion werden alle Diagnose- und Fehlercodes angezeigt. Tippen Sie auf [EINGABE], um die Funktion zu starten. Verwenden Sie die Tasten [NACH OBEN] / [NACH UNTEN], um einen Diagnosecode auszuwählen. Nach Tippen auf [EINGABE] wird der entsprechende Code angezeigt. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Fehlerbehebung.
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S1 & S2 Name (n = 1 oder 2) Beschreibung (n = 1 oder 2) Param weiter unten.) Wert, bei dessen Überschreitung ein Hauptalarmzustand eintritt. Der Sensor n Hauptalarm Hauptalarmwert muss größer sein als der Vor- und Mittelalarmwert S1-05 S2-05 ppb/ppm/% UEG/Vol.-% (Sn-03 <...
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HINWEIS: Bei allen Geräten, die Sauerstoff überwachen, treten Voralarm und Mittelalarm auf, wenn die Konzentrationen unter die Schwellenwerte fallen. Der Hauptalarm tritt bei Gaskonzentrationen auf, die über den Schwellenwert hinausgehen. Dies ermöglicht die Erkennung von Sauerstoffverdrängung und Anreicherungsszenarien. HINWEIS: Es gibt eine Alarmhierarchie. Ein A2-Alarm hat Vorrang vor einem A1-Alarm auf der Anzeige. Die Zustände A1 und A2 funktionieren jedoch unabhängig voneinander.
Selbsthaltungs- und Quittierungseinstellungen von Alarmen können kombiniert werden, um spezifische Szenarien zu schaffen. Selbsthaltend bedeutet, dass das Gerät bei Erreichen der Alarmschwelle den Alarm auslöst und im Alarmzustand bleibt, auch wenn die Gaskonzentration anschließend die Alarmbedingung nicht mehr erfüllt. Um einen selbsthaltenden Alarm zu löschen, muss er durch Tippen und Halten von [EINGABE] für mehr als 3 Sekunden quittiert werden.
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Parameter Name Beschreibung 02: Sensor 1 Mittelalarm 03: Sensor 1 Hauptalarm 04: Sensor 1 Fehler 05: Sensor 2 Voralarm 06: Sensor 2 Mittelalarm 07: Sensor 2 Hauptalarm 08: Sensor 2 Fehler 09: Kritischer Fehler in der Geräteelektronik 10: Jeder Voralarm 11: Beliebiger Mittelalarm 12: Beliebiger Hauptalarm 13: Beliebiger Sensorfehler oder kritischer Fehler in der Geräteelektronik...
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4.4.3 Alarm-Konfiguration (AF-xx) Parameter Name Beschreibung 00 = keine Verzögerung, 01 bis 15 = Verzögerung in Minuten. Wenn eine Alarm-Einschaltverzögerung eingestellt ist, muss die Gaskonzentration während der Verzögerungszeit kontinuierlich über Alarm- AF-01 (bei Sauerstoffvor- und -mittelalarmen unter) der Alarmschwelle liegen, Einschaltverzögerungswert bevor der Alarm ausgelöst oder aktiviert wird.
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Parameter Name Beschreibung Um den Endausschlag als 10.000 ppm zu wählen, setzen Sie diesen Parameter auf 50 %. Der Analogausgang ist zwischen 4 mA (= 0 ppm) und 20 mA (= 10.000 ppm) linear. Die Auflösung des Sensors bleibt jedoch auf dem Wert für den maximalen Bereich. HINWEIS: Die Alarmschwellen werden bei der Skalierung des Analogausgangs nicht verändert.
4.4.7 Summer-Bezeichnung (B1-xx) Parameter Name Beschreibung Wählen Sie die Alarmkonfiguration (01 bis 14), um den Summer zu Summeraktivierung und - aktivieren. B1-01 quelle 00 = Summer deaktiviert Jeder MGS-550 verfügt über einen eingebauten Summer, der für jede Alarmkonfiguration bestimmt werden kann. Eine Liste der Alarmkonfigurationen finden Sie in Abschnitt 4.4.2 Relais-Bezeichnung (RX-xx).
Prüfgas einstellen, bevor Sie den Nullabgleich vorgenommen haben. Wenn Sie diese Vorgänge nicht in der richtigen Reihenfolge durchführen, führt dies zu einer fehlerhaften Kalibrierung. MSA Bacharach empfiehlt, Geräte unter anwendungsspezifischen Bedingungen und mit Messgas zu kalibrieren. Diese Methode des Nullabgleichs des Geräts in der Anwendungsumgebung und der Durchführung einer Messgaskalibrierung ist genauer.
5 Wartung 5.2.2 Allgemeine Vorgehensweise Stellen Sie sicher, dass das Gerät mindestens 1 Stunde lang eingeschaltet war, bevor Sie mit der Sensoreinstellung beginnen. Bei Halbleitersensoren müssen Sie mindestens 24 Stunden warten. Befestigen Sie den Druckregler an der neuen Prüfgasflasche. Befestigen Sie den Schlauch am Druckregler. Befestigen Sie den Kalibrieradapter am Schlauch.
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5 Wartung 5.2.3 Nullabgleich WARNUNG! • Umgebungsluft kann anstelle von Stickstoff oder synthetischer Luft nur dann zum Nullabgleich des Sensors verwendet werden, wenn bekannt ist, dass der Bereich frei von dem Messgas oder einem Gas ist, auf das der Sensor möglicherweise querempfindlich reagiert (wie auf dem Sensordatenblatt aufgeführt). In diesem Fall wird keine Flasche oder kein Kalibrieradapter für den Nullabgleich benötigt.
5 Wartung 5.2.4 Prüfgaseinstellung Rufen Sie das Menü auf und wählen Sie die Funktion F-03 Messbereich Sensor. Wählen Sie mit [NACH OBEN] / [NACH UNTEN] den zu kalibrierenden Sensor und tippen Sie dann auf [EINGABE]. Es wird die letzte Prüfgaskonzentration angezeigt. Verwenden Sie [NACH OBEN] / [NACH UNTEN], um den Wert so zu ändern, dass er mit der Konzentration des Prüfgases übereinstimmt (in den Einheiten des Sensors - d. h.
5 Wartung 5.3.2 Diagnoseattribute Attribut Beschreibung Liest den aktuellen Gerätefehlercode xxxx aus: 0000 = Keine Fehler 0001 = Gemeldete Temperatur außerhalb des Betriebsbereichs (Nicht-kritisch, E300) 0002 = Master-RX-Puffer voll (Nicht-kritisch, E300) 0004 = Slave-RX-Puffer voll (Nicht-kritisch, E300) 0008 = CRC-Fehler im empfangenen Paket (Nicht-kritisch, E300) 0010 = CRC-Fehler im empfangenen Paket (Nicht-kritisch, E300)
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5 Wartung Attribut Beschreibung 0100 = RS485-Empfängerfehler 0200 = RS485-Prüfsummenfehler 0400 = Modbus-Fehler 0800 = Temperatursensorfehler 1000 = Fehler Temperatur außerhalb des Bereichs 2000 = Kommunikationsfehler am analogen Front-End 4000 = Fehler negative Gaskonzentration 8000 = Sensorkonfigurationsfehler Weitere Informationen zu diesen Fehlern finden Sie in der Tabelle im Abschnitt 5.3.5 Sensorfehler.
Die Übertragung ist fehlerhaft Kommunikationsverdrahtung. Näheres finden Sie in empfangenen Paket (die berechnete Prüfsumme Abschnitt 3.4.5 Anschließen eines oder mehrerer stimmt nicht mit der MGS-550 an eine MSA Bacharach-Steuerung. übertragenen Prüfsumme Prüfsummenfehler überein) 0010 (CRC) im Überprüfen Sie die korrekten empfangenen Paket Kommunikationseinstellungen für das Netzwerk.
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5 Wartung HINWEIS: Wenn ein Attribut "letzter Fehler" (D-08 oder D-10) anzeigt, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt ein Fehler aufgetreten ist, das entsprechende Attribut "aktueller Fehler" (D-07 oder D-09) jedoch keinen Fehler anzeigt, dann hat sich das Problem selbst gelöst und es sind keine Wartungsmaßnahmen erforderlich. Code Kritischer Fehler Mögliche Ursachen...
5 Wartung Sensorwartung 5.4.1 Bauteilübersicht VORSICHT! Dieses Produkt enthält Halbleiter, die durch elektrostatische Entladung (ESD) beschädigt werden können. Bei der Handhabung der Leiterplatte ist darauf zu achten, dass die Elektronik nicht beschädigt wird. Die Nichtbeachtung dieses Vorsichtshinweises kann zu leichten oder mittelschweren Verletzungen führen. HINWEIS: Wenn das Gerät mit zwei Sensoren ausgestattet ist und beide Sensoren, Module oder Köpfe ausgetauscht werden müssen, ersetzen und registrieren Sie sie nacheinander.
5 Wartung 5.4.2 Auswechseln des Sensormoduls Siehe Abbildung in 5.4.1 Bauteilübersicht. 1. Schalten Sie das Gerät aus. 2. Schrauben Sie die Sicherungsmutter M40 (Nr. 10) ab. 3. Ziehen Sie die Sensorkappe (Nr. 9) nach unten. 4. Entfernen Sie den Sensor-Abstandshalter (optional bei bestimmten Sensoren), falls er vorhanden ist.
5 Wartung 5.4.3 Auswechseln der Sensor-Steuerplatine Siehe Abbildung in Abschnitt 5.4.1 Bauteilübersicht. 1. Schalten Sie das Gerät aus. 2. Schrauben Sie die Sicherungsmutter M40 (Nr. 10) ab. 3. Ziehen Sie die Sensorkappe (Nr. 8) nach unten. 4. Entfernen Sie den Sensor-Abstandshalter (optional bei bestimmten Sensoren), falls er vorhanden ist (falls zutreffend).
5 Wartung 5.4.4 Auswechseln der lokalen Sensorkopf-Baugruppe Siehe Abbildung in Abschnitt 5.4.1 Bauteilübersicht. 1. Melden Sie den alten Sensor ab (siehe Abschnitt 4.3.7 Abmeldung eines Sensors (F-07)). 2. Schalten Sie das Gerät aus. 3. Lösen Sie die sechs Schrauben des Deckels mit einem M5-Inbusschlüssel und nehmen Sie den Deckel ab.
5 Wartung 5.4.5 Hinzufügen eines zweiten Sensors 1. Schalten Sie das Gerät aus. 2. Öffnen Sie das Gehäuse. Lösen Sie die sechs Schrauben des Deckels mit einem M5- Inbusschlüssel und nehmen Sie den Deckel 3. Entfernen Sie ggf. einen unbenutzten Stecker aus dem Gehäuse.
5 Wartung 5.4.6 Auswechseln der Fernsensorkopf-Baugruppe Siehe Abbildung in Abschnitt 5.4.1 Bauteilübersicht. 1. Schalten Sie das Gerät aus. 2. Lösen Sie die sechs Schrauben des Deckels mit einem M5- Inbusschlüssel und nehmen Sie den Deckel ab. 3. Ziehen Sie den alten Sensorkopf ab. 4.
5 Wartung 4. Ziehen Sie das Flachbandkabel von der Schnittstellenplatine ab. 5. Bringen Sie die Blende an der neuen Prozessorplatine an. 6. Stecken Sie das Flachbandkabel der neuen Prozessorplatine in die Buchse der Schnittstellenplatine. 7. Setzen Sie die Blende (und die angebrachte Prozessorplatine) wieder in das Gehäuse ein und befestigen Sie sie mit den drei Schrauben an den Abstandshaltern.
5 Wartung 1. Schalten Sie das Gerät aus. 2. Entfernen Sie den Gehäusedeckel. Lösen Sie die sechs Schrauben des Deckels mit einem M5-Inbusschlüssel und nehmen Sie den Deckel ab. 3. Ziehen Sie das Flachbandkabel von der Schnittstellenplatine ab. 4. Beschriften Sie alle angeschlossenen Drähte und trennen Sie dann die gesamte Verdrahtung der Schnittstellenplatine.
Gängige Haushaltsgeräte können über spezielle Sammel- und Recyclinganlagen entsorgt werden. Dieses Gerät ist jedoch nicht für den Hausgebrauch zugelassen. Daher darf es nicht über diese Kanäle entsorgt werden. Das Gerät kann zur Entsorgung an Ihre nationale MSA Bacharach- Vertriebsorganisation zurückgegeben werden. Bitte zögern Sie nicht, MSA Bacharach zu kontaktieren,...
9 Technische Daten wenn Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben. Entsorgung von elektrochemischen Sensoren Entsorgen Sie Sensoren unter Einhaltung der geltenden Gesetze. WARNUNG! • EXPLOSIONSGEFAHR! Werfen Sie die Sensoren nicht ins Feuer, da Explosions- und Verätzungsgefahr besteht. • Öffnen Sie elektrochemische Sensoren nicht gewaltsam. •...
Einschränkungen eines bestimmten Sensors siehe Sensordatenblatt. Prüfstellenzulassungen CE, UL/CSA/IEC/EN 61010-1 USA-Zertifizierung (für in den USA montierte Geräte): MSA Bacharach (USA) ist ein vom TÜV-SÜD zertifiziertes Unternehmen. Irland-Zertifizierung (für in Unternehmenszertifizierungen Irland montierte Einheiten): Murco (ein Bacharach- Unternehmen) ist ein von der NSAI zertifiziertes Unternehmen.
9 Technische Daten EC-Sensoren Formel Messbereich(e) Wasserstoff 0 bis 10.000 ppm Chlorwasserstoff 0 bis 10 ppm Blausäure 0 bis 30 ppm Schwefelwasserstoff 0 bis 100 ppm Stickstoffdioxid 0 bis 20 ppm Sauerstoff 0 bis 30 Vol.-% Ozon 0 bis 1 ppm Schwefeldioxid 0 bis 10 ppm Keine IP-Schutzklasse IR-Sensoren Formel Messbereich(e)
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9 Technische Daten HINWEIS: Wenn ein Sensor nicht registriert ist, wird beim Lesen aus einem Modbus-Register, das mit diesem Sensor verbunden ist, eine Modbus-Ausnahme erzeugt. 9.3.1 Analogeingang-Register Die Analogeingang-Register sind nur lesbar und verwenden den Modbus-Funktionscode 04 (Read Input Register). Beschreibung Bereich Einheiten...
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9 Technische Daten Beschreibung Bereich Einheiten Param 30023 Sensortimer Sensor 1 0 bis 65535 Stunden ppm Stunden 30024 ppm Stunden Sensor 1 (oberer Long Integer) 30025 ppm Stunden Sensor 1 (unterer Long Integer) Temperatur Grad Celsius Sensor 1 30026 -40 bis +80 °C HINWEIS: Sensor Leiterplattentemperatur, nicht Gastemperatur...
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9 Technische Daten Beschreibung Bereich Einheiten Param Sensorfehler. 30048 Sensor 2 Geräteelektronik UID Zeichen 1, 2 0 bis 9; a bis z ASCII-Text 30049 Sensor 2 Geräteelektronik UID Zeichen 3, 4 0 bis 9; a bis z ASCII-Text S2-02 Sensor 2 Geräteelektronik UID Zeichen 5, 30050 0 bis 9;...
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9 Technische Daten Beschreibung Bereich Einheiten Param Sensor 2 Voralarm ppb, ppm, % UEG oder Vol.-%. (Hinweis: % UEG- und Vol.-%-Sensoren 0 bis Einheit 40017 werden immer als "x 10" des tatsächlichen S2-03 Sensormessbereichsendwert abhängig Wertes angezeigt. Ein Wert von "205" entspricht beispielsweise "20,5 %".) Sensor 2 Mittelalarm ppb, ppm, % UEG oder Vol.-%.
10 Bestellangaben Beschreibung Bereich Während der Prüfung bleibt das Modbus-Flag eingeschaltet. Nach Beendigung der Prüfung wird das Flag ausgeschaltet. Anzeigeprüfungsmodus. Mit dieser Einstellung werden alle 7-Segment-Anzeigesegmente, die Betriebs-LED und beide Geräte-LEDs gleichzeitig für 5 Sekunden aktiviert. Am Ende 0 oder 1 = kehrt die Anzeige zum Normalbetrieb zurück.
10 Bestellangaben 10.3 MGS-550 5 m Fern- und Zweitsensorkopf HINWEIS: Nachfolgend finden Sie den MGS-550 Sensorkopf-Teilenummernkonfigurator. Das Format der Teilenummer ist: 6600-8ABC. HINWEIS: Alle direkt montierten 5 m Fern- und Zweitsensorköpfe müssen separat bestellt werden. Code IP66 Sensorkopf Kabeltyp "A" Wählen Sie die erforderliche Kabellänge unter Angabe des "A"...