KAPITEL 3
Pronar T680
3.2 AUFBAU DES ANHÄNGERS
3.2.1 FAHRGESTELL
Das Fahrgestell des Anhängers besteht aus den in Abbildung (3.1) aufgeführten
Baugruppen. Der untere Rahmen (1) besteht aus einer Schweißkonstruktion aus
Stahlblechprofilen. Die tragenden Hauptelemente bestehen aus zwei über Querträger
miteinander verbundenen Längsträgern. Im mittleren Bereich des Rahmens befinden sich die
Buchsen (6) zur Lagerung des Hydraulikzylinders der Kippvorrichtung. Vor den Buchsen des
Zylinders der Kippvorrichtung befindet sich die Stütze Ladekastens (5). Im hinteren Teil des
unteren Rahmens befindet sich eine Stange (11), an deren beiden Enden sich Kugelzapfen
befinden. Die Lagerung des oberen Rahmens sowie seine Verriegelung ermöglichen das
Ankippen des Ladekastens nach hinten und zur Seite. Am Stirnbalken (10) des unteren
Rahmens wurden auf der rechten und linken Seite Halterungen angeschweißt, die zur
Lagerung des oberen Rahmens dienen. Die Form der Öffnungen wurde so ausgelegt, dass
die den oberen mit dem unteren Rahmen verbindenden Bolzen in die dazugehörigen
Aufnahmen eingeführt werden.
Am hinteren Teil des Fahrgestells befindet sich der Beleuchtungsbalken (8), an dem
hauptsächlich Elemente der Elektrik befestigt sind. Oberhalb des Balkens, der für das hintere
Profil am unteren Rahmen eingesetzt wird, sind als Zusatzausstattung die hintere Kupplung
sowie die Buchsen für die Hydraulik- und Druckluftanlage für den Anschluss des zweiten
(zweiachsigen) Anhängers erhältlich.
Die Aufhängung des Anhängers besteht aus den Fahrachsen (4) sowie den Parabelfedern
(7), die vorne am Rahmen des Drehschemels (2) und hinten am unteren Rahmen (1) mit den
Bolzen befestigt werden. Die Achsen sind an den Federn mithilfe einer Federplatte und
Bügelschrauben befestigt. Die Achsen bestehen aus einem quadratischen Stahlbalken, an
dessen Enden sich Zapfen befinden, an denen die auf Kegellagern gelagerten Radnaben
befestigt sind. Bei den Rädern handelt es sich um Einzelräder, die mit über einen
Bremsnocken betätigten Trommelbremsen ausgestattet sind.
Am Rahmen des Drehschemels (2) wird eine Deichsel (3) mit der Zugkupplung ∅40 mm
befestigt. Die Höhe der Deichsel kann mithilfe einer Spannschraube eingestellt werden, die
mit der Feder der Deichsel (12) verbunden ist. In der Sonderausstattung ist auch eine
Deichsel mit dem Augendurchmesser von ∅50 mm verfügbar, bestimmt für Ankuppeln
mithilfe der oberen Transportkupplung mit dem Bolzendurchmesser von ∅46 mm.
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