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Die in der Bearbeitung enthaltenen technischen Angaben sowie Betriebsparameter widerspiegeln den zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gültigen Wissenszustand. In Zusammenhang mit ständiger Entwicklung und Verbesserung unserer Erzeugnisse behält sich der Hersteller vor, die technischen Angaben, Betriebsparameter und Maschinenkonstruktion zu ädern, damit die Erzeugnisqualität, Handhabungssicherheit steigt und die Bedienung einfacher wird.
Kapitel 1. Einleitung 1.1. Grundsätzliche Angaben Die Bedienungsanleitung beschreibt grundsätzliche Informationen betreffs Handhabungs- und Gebrauchssicherheitsprinzipien der landwirtschaftlichen Kippwagen. Falls die Informationen in der Bedienungsanleitung unverständlich sind, setzen Sie sich mit dem Lieferer oder dem Hersteller in Verbindung. Die besonders wichtigen Informationen und Hinweise, deren Beachten unbedingt notwendig ist, sind im Text mit Unterstreichung oder mit dem Vorwort „ACHTUNG”...
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Der Anhänger ist mit den Ackerschleppern mit hydraulischen Außeninstallation und o kompatibel. Die bestimmungswidrige Verwendung des Anhängers ist verboten, darin besonders: • Beförderung von Menschen und Tieren • Beförderung von losem, nicht abgesichertem Giftstoff bei Bedrohung der Umweltverseuchung • Beförderung von Maschinen und Geräten, deren Schwerpunkt die Standfestigkeit des Anhängers ACHTUNG beeinträchtigt...
Anhänger bestimmungswidrig verwenden, tragen volle Verantwortung für die daraus resultierenden Folgen. • Durchführung irgendwelcher Änderungen an der Maschine verursacht den Verlust der Garantieansprüche an Firma PRONAR betreffs der entstandenen Schaden und Gesundheitsschaden. • Vor jeder Inbetriebnahme muss eine Prüfung des technischen Zustands erfolgen. Vor allem sind die Kupplungsanlage, Fahrwerk, Brems- und Signalanlage zu prüfen.
nichtscharfkantige Elemente gesteckt werden. • Die Fahrt bei gehobener Ladekiste ist verboten. • Beförderung von Menschen und Tieren auf dem Anhänger ist verboten. • Der Anhänger ist mit den Information- und Warnaufschriften in Form der in der Tabelle 1 genannten Aufkleber versehen. Der Benutzer ist verpflichtet die ganze Gebrauchszeit für die Lesbarkeit der Warnaufschriften und Symbole an der Maschine zu sorgen.
2.4. Pneumatik- und Hydraulikanlage • Die Hydraulikanlage verbleibt während des Betriebs unter hohem Druck • Die Verbindungsstellen und die Druckluft- und Hydraulikleitungen sind regelmäßig zu kontrollieren. • Bei Beschädigung der Hydraulik oder Druckluftanlage ist der Anhänger bis Beseitigung der Mängel außer Betrieb zu stellen. •...
• Die Instandsetzung-, Wartung- und Reinigungsarbeiten sind beim abgestelltem Schleppermotor Zündschloss entferntem Zündungsschlüssel durchzuführen. • Zustand der Schraubenverbindungen überprüfen. • Vor Beginn der Schweißarbeiten oder Behandlung der elektrischen Anlagen ist der Anhänger von der Stromzufuhr zu trennen. • Während der Garantiezeit sind alle Instandsetzungsarbeiten ausschließlich durch einen durch den Hersteller anerkannten und befugten Garantieservice durchzuführen.
2.8. Restrisikobeschreibung Die Firma GmbH hat alle Kräfte eingesetzt, damit ein Unfallrisiko ausgeschlossen wird. Es besteht jedoch ein gewisses Restrisiko, das einen Unfall verursachen kann. Das Risiko ist vor allem mit den folgend genannten Tätigkeiten verbunden: • Bestimmungswidrige Verwendung des Anhängers •...
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Motor abstellen und den Schlüssel Vorderwand aus dem Zündschloss entfernen. Zustand der Fahrachsenschraubenverbindungen Vorderwand prüfen. Nach Hinweisen der Vorderwand Bedienungsanleitung abschmieren Anschluss nur an oberes Vorderwand Kupplungsmaul Umschalten der Hydraulikanlagekreise I und II des Absperrventil Anhängers Vorderwand und Ladefähigkeit linke Wand (T653)
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Tabelle 1. Informations- und Warnaufkleber, Fortsetzung Nummer auf dem Sicherheitszeichen Bedeutung Aufklebepunkt Abbild 3 Vorderwand und Ladefähigkeit linke Wand (T653/1) Ladefähigkeit Vorderwand und Ladefähigkeit linke Wand (T653/2) Ladefähigkeit Über den Rädern, Bereifungsdruck rechts, links (T653) Über den Rädern, Bereifungsdruck rechts, links (T653/1) Über den Rädern,...
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Tabelle 1. Informations- und Warnaufkleber, Fortsetzung Nummer auf dem Sicherheitszeichen Bedeutung Aufklebepunkt Abbild 3 Rechte und linke Wand (T653/1) Rechte und linke Wand (T653/2) Anschlussleitung der Hydraulikleitung Ladekistehydraulikkippanlage Anschlussleitung der Hydraulikleitung Hydraulikbremsanlage ABBILD 3. Lokalisierung der Informations- und Warnaufkleber...
• Schüttschachtschurre • Blockierkeile und Taschen 3.2. Garantiebedingungen "PRONAR" GmbH Narew garantiert den einwandfreien Betrieb der Maschine, soweit sie gemäβ den in der Bedienungsanleitung beschriebenen betriebstechnischen Anforderungen verwendet wird. Die während der Betriebszeit festgestellten Mängel werden innerhalb von 14 Werkstagen ab dem Übergabetag, oder innerhalb einer anderen vereinbarten Frist, durch den Garantieservice...
Von dem Verkäufer ist die Ausfüllung des Garantie- und ACHTUNG Reklamationsscheins verlangen. Fehlen Verkaufsdatum oder Servicepunktsstempels kann Nichteinnahme der eventuellen Beanstandung verursachen 3.3. Transport Der Anhänger wird komplett montiert zum Verkauf bereitgestellt und wird nicht verpackt. Verpackt wird nur die betriebstechnische Dokumentation, Anschlussleitung der elektrischen Installation und gegebenenfalls das Warndreieck.
Kapitel 4. Betriebsinformationen 4.1. Technische Merkmale Tabelle 2. Grundsätzliche technische Merkmale Inhalt T653 T653/1 T653/2 Länge über alles 6140 6140 6140 Breite über alles 2230 2230 2230 Höhe über alles 1585 1630(2130)* 1630(2130)* Spurweite 1600 1600 1600 Innenabmessungen der Ladekiste: - Länge...
4.2.3. Hydraulische Kippanlage Die hydraulische Kippanlage dient zur automatischen Lastentladung durch Ladekisteumkippen seitwärts oder nach hinten. Die hydraulische Entladungsanlage wird mit dem Hydrauliköl aus der Hydraulikanlage des Schleppers gespeist. Ladekistehubsteuerung erfolgt durch den Auβenhydraulikölverteiler des Schleppers. Die Anhängerinstallation besteht aus zwei unabhängigen Kreisen: •...
Absperrventil beschränkt Kippwinkel beim ACHTUNG Seitwärtsumkippen. Die Steuerseillänge wurde werkseitig eingestellt. Man soll auf Nachregelung des Ventils während des Betriebs verzichten. 4.2.4. Betriebsbremse Der Anhänger kann mit einer der folgenden Bremsanlagen ausgerüstet werden: • Druckluftbremse mit Dreibereichregler • Druckluftbremse ohne Regler •...
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ABBILD 8. Pneumatikbremsanlage a – Pneumatikbremsanlage mit Dreistufenbremskraftregler b – Pneumatikbremsanlage ohne Bremskraftregelung 1 – Luftbehälter, 2 - Steuerungsventil, 3 - Pneumatikantrieb, 4 – Verbindung der Schlepperanschlussleitung, 5 – Luftfilter, 6 – Behälterprüfverbindung, 7 – Entwässerungsventil, 8 – Bremskraftregler...
ABBILD 9. Auflaufbremse 1 – Auflaufbremse, 2 – Vordere Auflaufbremsefahrachse, 3 – hintere Auflaufbremsefahrachse, 4 – Handbremsehebe, 5 – Stahlseil, 6 – Führungscheibe, 7 – Seilspanner 4.2.5. Elemente der Druckluftautomatik Der Anhänger mit Pneumatikbremsanlage ist mit dem auf dem Abbild 10 dargestellten Steuerungsventil ausgerüstet.
ABBILD 12. Feststellbremse mit Kurbelmechanismus 1 – Kurbelmechanismus, 2 – Bremsseil, 3 – Führungsrad 4.2.7. Elektrische Installation, Beleuchtung und Signalanlage Die elektrische Installation ist an die 12 V Gleichstromspeisung angepasst. Anschluss der Anhängerinstallation an den Schlepper muss durch eine entsprechende Verbindungsleitung erfolgen.
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ABBILD 13. Schema der elektrischen Installation des Anhängers PP (PL) – Positionslicht vorne, rechts (links), ZP (ZL) – Komplexschlusslampe, rechts (links), GP – Vordere (hintere) Siebenkontaktfassung, OTP (OTL) – Kennzeichentaffelbeleuchtungslampe, rechts (links)
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ABBILD 14. Anschluss der Leitungen Kennzeichnung der Leitungsfarben p – orange, c – schwarz, k – rot, r – rosa, n – blau, c/t – schwarz-grün, t – grün 31 – Masse, R (L) –Richtungszeiger, rechts (links), 58R (58L) – Positionslichtlampe, rechts (links) 54 - „STOP”, „+”...
Kapitel 5. Anwendungsprinzipien 5.1. Betriebsvorbereitung Im Rahmen der Betriebsvorbereitung sollen folgende Prüfungen durchgeführt werden: • Verschleiß und Zustand der Laufradreifen und Bereifungsdruck • Anzugsmoment der Befestigungsmuttern an Laufrädern und Deichsel • Zustand der sonstigen Schraubenverbindungen • Leistungsfähigkeit des Beleuchtung- und Signalisierungssystems •...
Bei Beförderung der leichten Volumenwaren, die nicht gegen die Wände und Aufsätze dringen, ist es zugelassen, die Wand- und Aufsatzklemmseile (Position 10, Abbild 5) abzubauen. In sonstigen Fällen müssen die Seile immer verwendet werden. 5.4. Bereifungbenutzungsprinzipien. • Bei Ein-und Abbau der Bereifung ist der Anhänger gegen unerwünschtes Verschieben abzusichern.
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ABBILD 15. Blockieren der Kippstifte 1 – Stift, blockiert, 2 – Stift, entblockt • Das Ladekistekippen darf nur auf flachem, hartem Boden erfolgen. • Es dürfen nur originelle Griffstifte verwendet werden. Verwendung nichtoriginellen Stifte kann Beschädigung der Maschine verursachen. • Beim Aufmachen der Verschlüsse und Wandschlösser ist besondere Vorsicht geboten, da die Last gegen die Wände dringt.
5.6. Abbinden von dem Schlepper Damit der Anhänger von dem Schlepper abgehängt wird, ist wie folgend aufgelistet vorzugehen: • Nach Anhalten des Schleppers den Anhänger mit der Handfeststellbremse bremsen. • Die elektrischen, hydraulischen und Bremseleitungen von dem Schlepper abbinden und die Leitungsschuhe gegen Verschmutzung absichern.
Kapitel 6. Handhabungsanweisungen • Ist irgendwelche Funktionsstörung oder Beschädigung der Fahrzeuganlagen oder Baugruppen festgestellt worden, so ist der Anhänger auβer Betrieb zu setzen, bis die Mängel beseitigt werden • Bedienung und Instandsetzungsarbeiten an der Maschine sind bei laufendem Motor verboten. ACHTUNG •...
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Den Anhänger an den Schlepper anschließen, den Schlepper bremsen, Anhängerräder Blockierkeile stecken. Die Rädern nacheinander mit Hilfe eines geeigneten Hebers heben. Der Heber ist an die Fahrachse zwischen den Tragfederbefestigungsbügelschrauben anzusetzen. Den Lagerspielraum prüfen Ist bei einem Rad ein übermäβiger Spielraum festgestellt worden, so ist der Nabendeckel (2) abzubauen Splint...
Die Kronenmutter (3) mit dem elastischen Splint absichern Nabendeckel wiedereinbauen. Das Rad soll sich fließend umdrehen, ohne dass eine Klemmung oder Widerstand gespürt wird, der nicht aus Reiben der Bremsebacken an die Trommel resultiert 6.2. Bremsregelung Ein Bremsregelungsverfahren soll in unten genannten Fällen durchgeführt werden: •...
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Bei korrekter Bremseregelung darf der Bremskraftwert nicht tiefer als bei den in der Tabelle 4 genannten Werten liegen. Tabelle 5. Bremskraft. Bremskraft der Hauptbremse Bremskraft der Feststellbremse Anhänger (kN) (kN) T653 17.9 10.7 T653/1 21.4 12.8 T653/2 24.4 14.7 T653/2/N 32.0...
6.3. Bedienung der Druckluftanlage Im Rahmen der Maschinebedienung ist die Dichtheit der Druckluftinstallation zu prüfen. Dabei müssen vor allem alle Verbindungsstellen geprüft werden. Die Dichtheit muss bei Anlagenenndruck von ungefähr 600 kPa (6,0 kg/cm2) geprüft werden. Sind die Leitungen, Dichtungen oder sonstige Elemente beschädigt, so kommt die Luft an den Beschädigungsstellen mit spezifischem Zischen heraus.
Verwendung Anhängers längerem ACHTUNG Originalleinstellung Absperrventilsteuerungsseil (8) (Abbild 6 „Hydraulikkippanlage“). Zustand der Hydraulikanlage ist während des Betriebs auf dem Laufenden zu kontrollieren. Bei intensiver Nutzung der hydraulischen Anlage sind die Hydraulikleitungen alle 4 Jahre zu ersetzen. 6.5. Abschmeren Das Abschmieren soll an den auf dem Abbild 18 und in der Tabelle 6 „Schmierstellen an dem Anhänger”...
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ABBILD 18. Schmierstellen an dem Anhänger...
6.6. Bedienung der Federanlage Bedienung der Federanlage beruht auf periodischem Abschmieren an den in der Tabelle 6 aufgeführten Stellen und laufender Überprüfung der Blattfeder. Die Federblätter sollen dünn mit Schmiermittel beschichtet werden. Man soll Anhäufung der dicken, trockenen Straßenkotzschicht vermeiden. ACHTUNG Ist ein Riß...
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Es wird empfohlen die Maschine in einem geschlossenen oder bedeckten Raum aufzubewahren. Bei längerer Aufbewahrung im Freien ist der Anhänger unbedingt gegen Witterungseinflüsse zu schützen, besonders gegen die Einflüsse, die Verrostung und Reifenalterung verursachen.