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Z3TA+ 2.1
User Guide
Benutzerhandbuch
Guide de l’' u tilisateur
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Inhaltszusammenfassung für CAKEWALK Z3TA+ 2.1

  • Seite 1 Z3TA+ 2.1 User Guide Benutzerhandbuch Guide de l’’ u tilisateur...
  • Seite 70 Die MIDI-Learn-Funktion ........132 Kopierfunktionen ......... 133 Microtuning und alternative Stimmungen.
  • Seite 71: Z3Ta+ Waveshaping-Synthesizer

    Z3TA+ Waveshaping-Synthesizer Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Entscheidung für den Z3TA+! Wir haben viel Energie in die Entwicklung des Z3TA+ investiert, damit er toll klingt und ebenso toll aussieht. Trotz der vielen Features ist die Bedienoberfläche übersichtlich, einfach und intuitiv gehalten. Deswegen können Sie den Z3TA+ im Wesentlichen sicher auch ohne diese Anleitung bedienen.
  • Seite 72 Z3TA+ Waveshaping-Synthesizer...
  • Seite 73: Die Bedienoberfläche Des Z3Ta

    Die Bedienoberfläche des Z3TA+ Abbildung 30. Die Bedienoberfläche des Z3TA+ Siehe: Bedienelemente verwenden......... 79 Der Synthesizer .
  • Seite 74: Hauptseiten Und Subseiten

    Das Preview Ribbon Abbildung 32. Das Preview Ribbon Der Z3TA+ enthält das einzigartige Preview Ribbon von Cakewalk. Hiermit können Sie Programme vorhören, indem sie darauf klicken oder den Mauszeiger bei gedrückter Maustaste darüber ziehen. Das Preview Ribbon befindet sich unten im Fenster. Je nachdem, ob Sie weiter unten oder weiter oben darauf klicken, werden tiefere oder höhere Töne abgespielt.
  • Seite 75: Das Menü „„Program“

    Wird der Z3TA+ als VST--Instrument verwendet, dann sendet das Ribbon MIDI-Meldungen vom Typ Note On bzw. Note Off an den Host, die dann in Echtzeit aufgenommen werden können (sofern der Host diese Funktionalität unterstützt). Die Anzahl der gespielten Noten (d. h. die Polyphonie) erscheint in der Anzeige Voices (Stimmen) im Bereich Master.
  • Seite 76 Funktion Beschreibung Import (.fxb) Gestattet den Import von Programmbänken im .fxb-Format. Sie können Bänke in der ursprünglichen oder der alphabetischen Reihenfolge importieren. Import (.128) Gestattet den Import von Programmbänken im 128-Format. Sie können Bänke in der ursprünglichen oder der alphabetischen Reihenfolge importieren. Startup Program Gibt an, welches Programm beim Start von Z3TA+ verwendet wird.
  • Seite 77: Das Menü „„Options“

    Das Menü „„Options““ Abbildung 34. Schaltfläche „„Options““ Funktion Beschreibung Velocity Curve Legt das Verhalten der Anschlagsdynamikkurve fest. Show MIDI Configuration Zeigt die MIDI-Konfigurationsdatei an. Aus ihr geht hervor, welche Parameter File MIDI-Controllerbefehle empfangen können. Real-time Quality Bestimmt den Modus für das Echtzeit-Oversampling. Off-line Quality Bestimmt den Modus für das Offline-Oversampling.
  • Seite 78 Funktion Beschreibung Load Tuning File Windows: Hiermit wird das Dialogfeld Load Tuning File geöffnet, in dem Sie eine Scala-Definitionsdatei laden können. OSX: Hiermit wird das Finder-Fenster Load Tuning File geöffnet, in dem Sie eine Scala-Definitionsdatei laden können. Weitere Informationen finden Sie unter „„Microtuning und alternative Stimmungen““...
  • Seite 79: Bedienelemente Verwenden

    Bedienelemente verwenden Die Bedienelemente des Z3TA+ sollen maximale Flexibilität und Komfort bieten.Sie alle unterstützen bei der Ausführung der nachfolgend beschriebenen Funktionen die Maustasten und das Mausrad sowie Tastaturbefehle. Schieb- und Drehregler Knobs Mit Drehreglern können Sie die meisten stufenlosen Parameter (z. B. „„Level““, „„Tune““ und „„Cutoff““) einstellen.
  • Seite 80: Auswahlfelder

    Bei gedrückter UMSCHALTTASTE können Sie das ausgewählte Bedienelement mit dem Mausrad oder dem Trackpad (OSX) in kleinen Schrittweiten einstellen. Beachten Sie, dass unabhängig von der Position des Mauszeigers immer der selektierte Schieberegler bewegt wird, d. h. Sie müssen immer zuerst den Schieberegler selektieren. Sie können jedem Bedienelement durch Anklicken mit der rechten Maustaste einen beliebigen MIDI- Controller zuweisen.
  • Seite 81 Parameter mit vielen Werten (z. B. Oszillator- und LFO-Wellenformen oder Tempo Sync) haben eine andere Art der Anzeige, die durch einen Pfeil nach rechts aufgerufen wird. Wenn Sie diesen Pfeil anklicken, wird ein Menü aufgerufen, welches die direkte Auswahl des gewünschten Wertes gestattet.
  • Seite 82: Der Bereich Master

    Taste Beschreibung Windows: Rad ±5% des Reglers OSX: Rad oder Trackpad Windows: UMSCHALTTASTE + Rad ±1% des Reglers OSX: UMSCHALTTASTE + Rad oder Trackpad Tabelle 42. Bereichsparameter in der Modulationsmatrix (Fortsetzung von der vorherigen Seite) Wenn Sie die Bereichsregler im Fenster Shaper ändern, verschwindet der Mauszeiger, damit die Auswahlmöglichkeiten erweitert und so gleitende Waveshape-Übergänge ermöglicht werden können.
  • Seite 83 Dieser Bereich ist sowohl auf der Seite Synth als auch auf der Seite Effects vorhanden. Parameter Beschreibung Control (Bedienelement) Wenn Sie einen Schiebe- oder Bereichsregler bewegen (oder der Mauszeiger bzw. das Trackpad darüber liegt), wird hier der Name des betreffenden Parameters angezeigt.
  • Seite 84: Signalflussdiagramm

    Signalflussdiagramm Das Signalflussdiagramm zeigt das Routing von Synthesizer und Effekten. Es erscheint im Infofeld, das aufgerufen wird, wenn Sie auf das Cakewalk/Z3TA+-Logo klicken oder About Z3TA+ 2 aus dem Menü Options auswählen. Abbildung 37. Klicken Sie auf das Logo, um das Infofeld anzuzeigen.
  • Seite 85: Der Synthesizer

    Der Synthesizer Abbildung 39. Seite „„Synth““ A. Schaltfläche „„Synth““ B. Oszillatorbereich C. Hüllkurvengeneratorbereich D. Matrixbereich E. Filterbereich F. LFO-Bereich G. Masterbereich H. Preview Ribbon Der Synthesizer...
  • Seite 86: Waveshaping-Oszillatoren

    Waveshaping-Oszillatoren Abbildung 40. Oszillatorbereich Ein Waveshaping-Oszillator ist die beim Z3TA+ für die Klangerzeugung zuständige Komponente. Sechs Waveshaping-Oszillatoren sind vorhanden, die jeweils Dutzende von Wellenformen generieren können. Sie können auch eigene Wellenformen in die Speicher USER1 bis USER 6 laden. Z3TA+ unterstützt als benutzerdefinierte Oszillatorwellenformen unkomprimierte WAV-Stereo- und -Monodateien (.wav) mit Wortbreiten von 16, 24 oder 32 Bit.
  • Seite 87 Pegel das Signal auf die Busse geschaltet wird, und (b), die Panoramaposition am Ausgang des Filters definieren. Parallelmodus Dualmodus BUS 1 BUS 2 BUS 1 BUS 2 OSC1 OSC1 OSC2 OSC2 FILTER 1 FILTER 1 FILTER 1 FILTER 2 FILTER 2 FILTER 2 PAN 2 PAN 2...
  • Seite 88 und schreibe 48 Oszillatoren zu hören sind. Insofern sollten Sie schon ein Auge auf die CPU- Anzeige Ihres Hostprogramms haben. Alle Oszillatoren können sich mithilfe einer außergewöhnlichen Technik namens Circular Inter- Modulation Scheme gegenseitig modulieren. Dies funktioniert wie folgt: Bei jedem Oszillator kann eine beliebige Modulationsoption gewählt werden. Auf diese Weise kann das Ausgangssignal der modulierten Oszillatoren extrem komplex werden.
  • Seite 89 Parameter Beschreibung Fine (Feinstimmung) Feinstimmung des Oszillators in einem Bereich von ±100 Cent Phase („„Spread““ im Multimodus) Einstellung der Startphase (0……360°). Im Multimodus erhält dieser Schieberegler die Funktion Multi Detune. Bus-Routing (100% Bus 1……100% Bus 2) Level (Lautstärke) Ausgangslautstärke des Oszillators Tabelle 44.
  • Seite 90 Modulationsmodi Modus Beschreibung Normaler Modulationsmodus. Das Ausgangssignal des Oszillators wird entsprechend der Einstellung des Bus-Reglers direkt an die Busse geleitet. Es findet keine Modulation statt. RING Ringmodulation. Das Ausgangssignal des Oszillators wird zur Ringmodulation des nächsten Oszillators in der Kette verwendet. SYNC Harte Synchronisierung.
  • Seite 91 Performance Abbildung 41. Performancebereich Die Subseite GL (Global) im Bereich Oscillators bietet die folgenden Parametereinstellungen, die die Ausgangssignale alle Oszillatoren betreffen: Globaler Parameter Beschreibung Bend Mode (Bend-Modus) Pitch-Bend-Modus (Modus der Tonhöhenbeugung): •• Low: Wenn Sie einen Akkord spielen, wird nur der tiefste Ton gebeugt.
  • Seite 92: Globaler Parameter

    Globaler Parameter Beschreibung Bend Scale Definiert die Tonleiter, innerhalb derer die Beugung erfolgt. Hiermit legen Sie fest, wie die Beugung innerhalb der ausgewählten Tonleiter je nach Einstellung der Parameter „„Bend Up““ und „„Bend Down““ erfolgt. Mit einem Linksklick bewegen Sie sich vorwärts und mit einem Rechtsklick rückwärts durch die Werte.
  • Seite 93: In-Key-Pitchbending

    Globaler Parameter Beschreibung X-Y Speed Hiermit wird festgelegt, wie schnell der Übergang von der aktuellen X- Y-Position zur der von Ihnen angeklickten Position erfolgt. Joystick Enable (Joystickaktivierung, Wenn dieser Parameter aktiviert ist, reagiert das X-Y-Pad auch auf die nur in der Windows-Version) Bewegungen eines an den Computer angeschlossenen und in der Windows-Systemsteuerung konfigurierten Joysticks.
  • Seite 94: X-Y Pad

    X-Y Pad Abbildung 42. X-Y Pad Nur in der Windows-Version: Das X-Y-Pad reagiert auf die Bewegungen eines an den Computer angeschlossenen und in der Windows-Systemsteuerung konfigurierten Joysticks. Zur Aktivierung der Joystickunterstützung klicken Sie auf die Schaltfläche JOYSTICK ENABLE. Das X-Y-Pad erlaubt Ihnen die Modulation zweier beliebiger Parameter mithilfe der Maus oder des Trackpads (OSX).
  • Seite 95: Der Shaper

    Der Shaper Abbildung 43. Der Shaper Wie bereits in der Einleitung beschrieben, bietet der Z3TA+ einen außergewöhnlichen Waveform- Shaper, der mithilfe verschiedener komplexer Transformationen Wellenformen mit vollständiger Frequenzbereichsbeschränkung in Echtzeit erzeugt. Mithilfe der Wellenformdarstellung lassen sich alle Änderungen in Echtzeit ansehen und anhören. Shaper-Transformationen Transformation Beschreibung...
  • Seite 96 Transformation Beschreibung Offset Kippt die Welle und invertiert die Polarität des gekippten Teils. Ähnelt der Einstellung Twist, aber mit umgekehrter Polarität. Shrink Verkürzt den gesamten Zyklus und füllt den Rest mit Nullwerten auf. SelfSync Staucht den gesamten Wellenzyklus und füllt den Rest mit der gestauchten Wellenform auf.
  • Seite 97: Filter

    Filter Abbildung 44. Filterbereich A. Filter 1 B. Filter 2 Die Filter des Z3TA+ 2 bieten zwei Betriebsmodi, die über den Umschalter Parallel/Dual ausgewählt werden. Im Parallelmodus wird jeder Filterbus über ein eigenes Filter geführt und erst dann in das Panorama- und das Lautstärkemodul eingespeist.
  • Seite 98 Filterparameter Parameter Beschreibung Link Verknüpft die Parameter beider Filter. Ausgenommen ist lediglich das Stereopanorama, das bei einer Verknüpfung gegenläufig eingestellt wird. Parallel/Dual Normalerweise ist je Filter ein Bus vorhanden, und diese Busse werden dann hinter den Filtern zusammengeführt. Im Dualmodus hingegen werden die Busse vor den Filtern zusammengeführt, und die beiden Filter liegen im Signalpfad hintereinander.
  • Seite 99: Lfos

    LFOs Abbildung 45. LFO-Bereich Die LFO-Sektion (Low Frequency Oscillator, Modulationsoszillator) des Z3TA+ ist so leistungsfähig wie keine andere vor ihr. Es sind sechs Doppel-LFOs vorhanden: Die LFOs 1-4 bearbeiten alle Stimmen gleichzeitig, während mit den LFOs 5 und 6 einzelne Stimmen bearbeitet werden können. Bei jedem LFO können Sie unter Dutzenden von Wellenformen (einschließlich zehn benutzerdefinierten Wellenformen) sowie drei Zufallswellenformen (Sample&Hold) wählen.
  • Seite 100 LFO-Parameter Parameter Beschreibung Wave 1 (Wellenform 1) Die Grundwellenform des LFO. Die Wellenformen 1 und 2 werden entsprechend der Einstellung des Parameters Mode kombiniert. Tempo Sync Die Taktschlagunterteilung bei der Synchronisierung zum (Temposynchronisierung) Hosttempo. Eine Einstellung von 1 beispielsweise bezeichnet einen Schlag (Viertelnote), d.
  • Seite 101 LFO-Modi Modus Beschreibung MORPH Das LFO-Ausgabesignal morpht zwischen den Wellenformen Wave 1 und Wave 2. Die Dauer des Morphings bestimmt der Schieberegler „„Time““. Als Ausgangssignal erzeugt der LFO einen Mix aus den Wellenformen 1 und 2. Das Mischungsverhältnis wird mit dem Time-Schieberegler gesteuert (d. h. das Ausgangssignal ändert sich nicht zeitbezogen).
  • Seite 102: Hüllkurven

    Hüllkurven Abbildung 46. Hüllkurvengeneratorbereich Der Z3TA+ bietet acht Hüllkurven (Envelope Generators, EGs) : •• eine bipolare Hüllkurve (Die Tonhöhenhüllkurve wird normalerweise dem Ziel „„Oscillator Pitch““ in der Modulationsmatrix zugeordnet, ist aber auch für andere bipolare Parameter nützlich.) •• eine Verstärkerhüllkurve (Amp) ••...
  • Seite 103 Parameter Beschreibung Delay (Verzögerung) Wertebereich: 0……10 Sekunden. Verzögerung zwischen dem Empfang des Note-on-Befehls und dem Start der Hüllkurve. Attack (Anschlagzeit) Wertebereich: 0……10 Sekunden. Nach der Verzögerungsphase steigt die Hüllkurve von EG=0 auf EG=1. Der Wert 1 wird innerhalb des Zeitraums erreicht, der mit diesem Schieberegler eingestellt wird.
  • Seite 104: Parameter Der Hüllkurve Pitch

    Parameter der Hüllkurve Pitch Parameter Beschreibung Delay (Verzögerung) Wertebereich: 0……10 Sekunden. Verzögerung zwischen dem Empfang des Note-on-Befehls und dem Start der Hüllkurve. Start (Startpegel) Wertebereich: ––100 % bis +100 % Ausgangswert der Hüllkurve nach Verstreichen der Verzögerungsphase. Attack Time (Anschlagzeit) Wertebereich: 0……10 Sekunden.
  • Seite 105: Die Modulationsmatrix

    Die Modulationsmatrix Abbildung 47. Der Modulationsmatrixbereich Die meisten Synthesizer bieten ein paar Modulationsquellen, die auf die eine oder andere Weise mit einer Synthesizerkomponente verknüpft sind. Dies ist zwar ein sehr simpler und auch recht effizienter Ansatz, aber viele erfahrene Soundprogrammierer empfinden ihn als Beschränkung, weil keine komplexeren Steuerverbindungen möglich sind als die Steuerung des auf die Filterfrequenz wirkenden Keyboard-Trackings durch eine Hüllkurve, die durch einen Note-on-Befehl gestartet wird (um bei obigem Beispiel zu bleiben).
  • Seite 106 Auf unser obiges Beispiel bezogen, bedeutet dies folgendes: LFO1 -> 5% -> MODWHEEL -> OSC1 PITCH Nun können wir den Vibratoeffekt von OSC1 mit dem Modulationsrad in einem Intensitätsbereich zwischen 0 und 5 Prozent steuern. Mittlerweile aber schreiben wir das Jahr 2011. Wie also wäre es mit einem leichten Vibrato auf Ihrem wundervollen Oboenklang, der mit dem Modulationsrad verstärkt werden könnte? Das wäre nicht schlecht, aber hierfür benötigen wir zwei Bereichsparameter, denn nur so können wir festlegen, wie das Vibrato in der Minimal- bzw.
  • Seite 107: Übersicht Zur Matrix

    Übersicht zur Matrix Die Modulationsmatrix umfasst 16 Zeilen (8 Zeilen je Seite: 1-8 und 9-16) mit Einstellmöglichkeiten für Source (Modulationsquelle), Range (Bereich), Curve (Kurve), Control (Controller) und Destination (Modulationsziel). Trotz ihrer Komplexität lässt sie sich für unkomplizierte Modulationen natürlich auch weiterhin als einfache Matrix mit Quelle, Bereich und Ziel einsetzen. Als Quelle und Controller lassen sich jeder externe Controller und jeder interne Generator einsetzen, und die meisten Synthesizer- und Effektparameter sind als Ziele in der Modulationsmatrix wählbar.
  • Seite 108 Quelle Beschreibung Unote# unipolar MIDI-Notennummer (wird in der Regel für das Keyboard- Tracking verwendet). Bnote# bipolar MIDI-Notennummer (wird in der Regel für das Keyboard- Tracking verwendet). Velocity unipolar Anschlagsgeschwindigkeit. Rvelocity unipolar Loslassgeschwindigkeit. Polyphony (Polyfonie) unipolar Anzahl der wiedergegebenen Stimmen. On (ein) Tabelle 55.
  • Seite 109: Steuerelement

    Controller Steuerelement Beschreibung Off (aus) Kein Controller. Velocity Anschlagsgeschwindigkeit. Rel Velocity Loslassgeschwindigkeit. Ubend Pitch-Bend, unipolar. Bbend Pitch-Bend, bipolar. Polyaft Polyphoner Aftertouch. Chanaft Monofoner Aftertouch (Channel-Aftertouch). Modwheel Modulationsrad. Breath Blaswandler. Pitch EG Hüllkurve P. EG1 - EG6 Hüllkurven 1 bis 6. Amp EG Hüllkurve A.
  • Seite 110 Modulationsziele Ziel Beschreibung Off (aus) Kein Ziel. Main volume Ausgangslautstärke. Beachten Sie, dass dies ein globaler Parameter ist und die Ergebnisse nicht vorhersagbar sind, wenn dieser im polyfonen Betrieb durch eine lokale Quelle (z. B. eine Hüllkurve) moduliert wird. Main Pan Stereoposition des Ausgangssignals vor den Effekten.
  • Seite 111 Ziel Beschreibung Filters > All Filters > Pan Position der beiden Filter im Stereopanorama. LFOs > LFO 1-6 Speed Geschwindigkeit der LFOs 1 bis 6. LFOs > All LFO’’s Speed Geschwindigkeit aller LFOs Arp > Speed Arpeggiatorgeschwindigkeit Distortion > Decimator Amount Intensität des Decimators.
  • Seite 112 Anschlagsdynamikkurven Der Z3TA+ bietet die Möglichkeit, die Empfindlichkeitskurve für die Anschlagstärke anzupassen –– beispielsweise an Ihre Art zu spielen oder Ihre spezielle Tastatur. Um die Anschlagsdynamikkurve zu ändern, wählen Sie im Menü Options das Untermenü Velocity Curve und darin die gewünschte Einstellung. Kurventyp Beschreibung Linear...
  • Seite 113: Arpeggiator

    Arpeggiator Abbildung 48. Arpeggiator A. Arpeggiator anzeigen Er bietet zwei Betriebsmodi, nämlich einen algorithmusbasierten Standardmodus, mit dem gängige Aufwärts-, Abwärts- oder Zufallsmuster erzeugt werden können, und einen MIDI-Modus, bei dem eines von vorprogrammierten Mustern zur Verarbeitung gespielter Noten verwendet wird. Auch der Arpeggiator kann zum Hosttempo synchronisiert werden und fragt die Taktposition des Hosts ab, um bei dynamischen Tempoänderungen im Hostprogramm zu diesem synchron zu laufen.
  • Seite 114 Hinweis: Bei der Verwendung von MIDI-Dateien im Arpeggiator liest dieser nur den ersten Takt aus. Wenn Sie ein MIDI-Pattern verwenden möchten, das länger als ein Takt ist, skalieren Sie das Pattern zunächst mithilfe eines Bearbeitungsprogramms für MIDI-Daten so, dass sich der erste Takt über den gesamten gewünschten Bereich erstreckt.
  • Seite 115 Parameter Beschreibung Speed Arpeggiatorgeschwindigkeit (Geschwindigkeit) Velocity Die MIDI-Anschlagsstärke (Velocity) des Arpeggiators. (Anschlagsstärke) Die Wirkung der Anschlagsstärke auf den Klang hängt von den entsprechenden Parametereinstellungen im Programm ab. Length Länge der Noten im Arpeggio. Im MIDI-Modus hat der Parameter keine Wirkung. Table 60.
  • Seite 116: Die Effekte

    Die Effekte Abbildung 49. Die Effekte A. Schaltfläche zum Aufrufen der Seite „„Effects““ B. Effektrouting C. Effektmodule Der Z3TA+ bietet eine vollständige Effektsektion, die verschiedene Effekte bietet. Hierzu gehören ein Verzerrer (in den Varianten Distortion, Saturation und Overdrive), Modulationseffekte (Chorus, Flanger und Phaser), ein Kompressor, drei vollständig unabhängige Delays, ein Halleffekt (Reverb), ein 7-Band-Equalizer, ein Simulator, ein Decimator und ein Limiter.
  • Seite 117 Den meisten Effektparametern kann ein MIDI-Controller zugewiesen werden (weitere Informationen hierzu finden Sie „„Die MIDI-Learn-Funktion““ auf Seite 132). Einige Parameter können auch in Echtzeit moduliert werden, indem sie in der Modulationsmatrix als Modulationsziele ausgewählt werden. Sie haben volle Kontrolle über die Verkettung der Effekte. Um die Effekte umzusortieren, verschieben Sie sie einfach in der Routinganzeige wie gewünscht mit der Maus.
  • Seite 118: Verzerrer

    Verzerrer Abbildung 50. Verzerrer Der polyphone Verzerrer des Z3TA+ verarbeitet das Filterausgangssignal und erzeugt dabei subtile bis aggressive Verzerrungen. Der spezielle Heavy Metal-Modus fügt am Filterausgang eine monofone Distortion-Stufe ein, wie sie zur Erzeugung der typischen Power-Chords bei Gitarren verwendet wird. Verzerrerparameter Parameter Beschreibung...
  • Seite 119 Verzerrermodi Modus Beschreibung Off (aus) Kein Verzerrereffekt. Soft Drive Sehr häufig anzutreffender übersteuerter Klang, geeignet für Leadsounds und monofone Sequenzen. Die resultierende Verzerrung ist für die Steuerung in Echtzeit gut geeignet. Hard Drive Aggressivere Übersteuerung, wie man sie von Acid-Sounds her kennt. Valve Amp Eine bei moderaten Einstellungen sehr subtile Verzerrung, die einem Röhrenverstärker nachempfunden ist.
  • Seite 120: Modulation

    Modulation Abbildung 51. Modulation Mithilfe der Modulationseffekte des Z3TA+ können Sie eine ganze Reihe von Effekten erzeugen, z. B. verschiedene Varianten von Chorus, Flanger und Phaser. Ferner enthält der Bereich Modulation einen Stereoequalizer, der die Klangfarbe des Effekts steuert. Modulationsparameter Parameter Beschreibung Mode (Modus)
  • Seite 121 Modulationsmodi Modus Beschreibung Off (aus) Kein Effekt. Mono Chorus Einfacher monofoner Choruseffekt. Das Eingangssignal wird durch Hinzuaddieren der beiden Eingangskanäle verarbeitet. Dieser Effekt funktioniert am besten bei Sounds mit starker Betonung der tiefen Frequenzen (z. B. Bässe). Stereo Chorus Dieser Choruseffekt verarbeitet die beiden Eingangskanäle separat und ermöglicht so eine vollständige Stereotrennung.
  • Seite 122 Modi des Modulationsequalizers Modus Beschreibung Off (aus) Kein Equalizer (Bypass). Lo = 250Hz, Hi = 500Hz Lo = 250Hz, Hi = 1.000Hz Mid- Lo = 250Hz, Hi = 1.500Hz Mid+ Lo = 250Hz, Hi = 2.500Hz Lo = 1.000Hz, Hi = 4.000Hz Lo = 250Hz, Hi = 8.000Hz Tabelle 65.
  • Seite 123: Kompressor

    Kompressor Abbildung 52. Kompressor Der Stereokompressor (Bereich Compressor) wurde entwickelt, um dem Sound des Z3TA+ mehr Druck zu verleihen. (Es handelt sich also nicht um einen Kompressor, wie er für Summenbearbeitung oder Mastering eingesetzt wird.) Der Kompressor ermöglicht eine sehr aggressive Dynamikmanipulation, und die drei Geschwindigkeitseinstellungen erlauben eine schnelle und präzise Einstellung der Anlauf- und Auslaufzeit.
  • Seite 124: Delay

    Delay Abbildung 53. Delay Der Z3TA+ bietet drei unabhängige, seriell verschaltete Stereodelays. Alle enthalten einen 3-Band- Stereoequalizer im Feedbackweg. Delayparameter Parameter Beschreibung Mode Delaymodus (vgl. folgende Tabelle Delaymodi). Sync Taktschlagunterteilung bei der Synchronisierung zum Hosttempo. (Temposynchronisierung) Eq Mode Modus des 3-Band-Stereoequalizers (vgl. folgende Tabelle Modi des Delayequalizers).
  • Seite 125 Delaymodi Modus Beschreibung Off (aus) Kein Effekt (Bypass). Stereo Delay Einfaches Stereodelay. Beide Kanäle werden separat verarbeitet. Ping Delay Bei diesem Delaytyp springen die Wiederholungen im Stereopanorama hin und her. Cross Delay In diesem Modus wird das Eingangssignal verarbeitet, indem beide Eingangskanäle hinzugefügt werden.
  • Seite 126: Reverb

    Modus Beschreibung RES WIDE Lo = 300Hz Mid = 1.000Hz Hi = 8.000Hz Resonanzmodus RES HIGH Lo = 1.000Hz Mid = 4.000Hz Hi = 8.000Hz Resonanzmodus Tabelle 69. Modi des Delayequalizers (Fortsetzung von der vorherigen Seite) Reverb Abbildung 54. Reverb Der Stereohall des Z3TA+ (Bereich Reverb) basiert auf einer komplexen Logik, die verschiedene Räume simuliert und den Klang auf diese Weise in einen solchen Raum stellt.
  • Seite 127 Reverb-Modi Modus Beschreibung Off (aus) Kein Effekt. Small Room Simulation eines kleinen Raums. Halldichte und Diffusion sind gering, die Vorverzögerung ist sehr kurz. Mid Hall Simulation eines mittelgroßen Saals. Dichte und Diffusion sind moderat, die Vorverzögerung ist länger. Large Hall Simulation einer großen Halle.
  • Seite 128: Equalizer

    Equalizer Abbildung 55. Equalizer Der Z3TA+ bietet einen 7-Band-Stereoequalizer mit 11 Betriebsmodi, um die einzelnen Frequenzbereiche eines Programms nach Bedarf separat anheben oder absenken zu können. Der Equalizer kann über die Modulationsmatrix moduliert werden. Die Einsatzfrequenzen der einzelnen Bänder ändern sich je nach gewähltem Modus und werden unterhalb des jeweiligen Schiebereglers angezeigt (vgl.
  • Seite 129: Limiter

    Limiter Abbildung 56. Limiter Der Softlimiter des Z3TA+ senkt die Signalamplitude des Ausgangssignals ab, sobald diese in die Nähe des Übersteuerungspunkts steigt. Auf diese Weise werden Verzerrungen verhindert, die auftreten würden, wenn der Signalpegel einen Wert von 0 dB übersteigen würde. Dank des Limiters lässt sich der Ausgangspegel des Z3TA+ besser steuern.
  • Seite 130: Programme Und Bänke

    Programme und Bänke So wählen Sie das vorhergehende bzw. nächste Programm aus Abbildung 58. Programmbereich A. Zufälliges Programm auswählen B. Bank C. Typ D. Patch E. Vorhergehendes/nächstes Programm F. Presetsuche Sie finden hier eine breite Vielfalt von Programmen vor, die sich in vielen Musikstilen direkt einsetzen lassen;...
  • Seite 131: Auswahl Der Beim Start Geladenen Datei

    Auswahl der beim Start geladenen Datei Jedes Mal, wenn Sie den Z3TA+ im Standalone-Modus öffnen oder –– bei Verwendung als VSTi oder DXi –– als neue Instanz im Hostprogramm einfügen, sucht er im Unterverzeichnis Contents\Z3TA+ 2\Programs des Installationsordners nach einer Datei namens default.fxp. Hierbei handelt es sich um die Vorgabebankdatei, die bei Initialisierung eines Programms verwendet wird.
  • Seite 132: Die Midi-Learn-Funktion

    Die MIDI-Learn-Funktion Unter den virtuellen Synthesizern bietet der Z3TA+ eines der fortschrittlichsten Systeme zur Verknüpfung von Funktionen mit MIDI-Controllern. Sie können jedes Bildschirmelement mit einem beliebigen MIDI-Controller verknüpfen, und es ist sogar möglich, mehrere Controller einem bestimmten Parameter (und umgekehrt) zuzuweisen. Die MIDI-Learn-Funktion zur Zuweisung eines Controllers wird wie folgt aktiviert: Bedienelementtyp Vorgehensweise...
  • Seite 133: Kopierfunktionen

    Sobald ein Controller zugewiesen wurde, können Sie ihn skalieren (d. h. ein Minimum und ein Maximum definieren) und die Steuerpolarität umkehren. Zu diesem Zweck rufen Sie das MIDI- Learn-Menü erneut auf. Es enthält nun weitere Optionen: Befehl Beschreibung Add MIDI Control Da es möglich ist, jedem Parameter mehrere MIDI-Controller zuzuweisen, bleibt diese Option immer aktiv.
  • Seite 134: Microtuning Und Alternative Stimmungen

    Microtuning und alternative Stimmungen Das Microtuning (Mikrostimmung) ist schon seit Jahren ein interessantes Forschungsgebiet von Musikern und Physikern. Es gab bereits einige Synthesizer, die das Microtuning auf die eine oder andere Weise unterstützten und dem Benutzer so Alternativen zur temperierten Stimmung mit ihren zwölf Tönen anboten.
  • Seite 135: Lizenzvereinbarung

    Person und an einem einzigen Computer. Wenn Sie das Produkt an mehreren Computern gleichzeitig oder in einem Netzwerk einsetzen möchten, müssen Sie von Cakewalk gesonderte Lizenzen erwerben. Wenden Sie sich unter der Telefonnummer +1 (617) 423-9004 an Cakewalk. Diese Lizenz gewährt Ihnen kein Recht auf Erweiterung oder Aktualisierung des Produkts.
  • Seite 136 Beseitigung von Mängeln zu unternehmen, die innerhalb des bezeichneten Gewährleistungszeitraums angezeigt werden, oder (2) den entrichteten Kaufpreis in voller Höhe zu erstatten. Cakewalk garantiert nicht, dass das Produkt fehlerfrei ist oder dass alle Programmfehler korrigiert werden. Darüber hinaus übernimmt Cakewalk keine Garantien, wenn die fehlerhafte Funktion des Produkts auf Unfall, Missbrauch oder Zweckentfremdung zurückzuführen ist.