Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung
Ausdehnungsgefäß und Anlagendruck prüfen
Anhand der Berechnung nach EN 12828 prüfen, ob
■
das eingebaute Ausdehnungsgefäß für das Wasser-
volumen der Anlage ausreicht.
Falls eingebautes Ausdehnungsgefäß nicht aus-
reicht, Sekundärkreis bauseits mit einem zusätz-
lichen Ausdehnungsgefäß ausrüsten.
Vordruck des Ausdehnungsgefäßes jährlich prüfen.
■
Prüfung bei kalter Anlage durchführen.
1. Anlage so weit entleeren, bis Druckanzeige „0"
anzeigt.
Anlagendruck abfragen
Bedienungsanleitung
2. Falls der Vordruck des Ausdehnungsgefäßes nied-
riger ist als der statische Druck der Anlage:
Am Ventil vom Membran-Druckausdehnungsgefäß
Stickstoff nachfüllen, bis der Vordruck 0,1 bis
0,2 bar (10 bis 20 kPa) höher ist als der statische
Druck der Anlage.
Hinweis
■
Den min. Vordruck 0,7 bar (70 kPa) nicht unter-
schreiten (Siedegeräusche).
Werkseitiger Vordruck: 0,75 bis 0,95 bar (75 bis
■
95 kPa)
Speicher-Wassererwärmer trinkwasserseitig füllen und entlüften
1. Alle Warmwasser-Zapfstellen im Haus öffnen.
2. Bauseitigen Trinkwasserzulauf öffnen.
122
3. Wasser nachfüllen, bis bei abgekühlter Anlage der
Fülldruck min. 1,0 bar (0,1 MPa) beträgt und 0,3
bis 0,5 bar (30 bis 50 kPa) höher ist als der
Vordruck des Ausdehnungsgefäßes: Siehe Kapitel
„Anlage befüllen".
Zul. Betriebsdruck: 3 bar (0,3 MPa)
Nachfülleinrichtung (bauseits)
In Verbindung mit einer Nachfülleinrichtung muss der
Fülldruck auf 2,5 bar (0,25 MPa) begrenzt werden. Bei
höherem Fülldruck kann das integrierte Sicherheits-
ventil auslösen.
3. Falls keine Luft mehr aus der Warmwasser-Zapf-
stelle strömt, ist der Speicher-Wassererwärmer
vollständig befüllt.