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Grundlagen Der Regelung - Lauda In 2040 Xtw Betriebsanleitung

Integral prozessthermostate mit kältemittel co2
Inhaltsverzeichnis
6.24.1 

Grundlagen der Regelung

Begriffserklärung
Hydraulik optimieren
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Verändern Sie die Regelparameter nur, wenn Sie über ausreichend
regelungstechnische Kenntnisse verfügen.
Eine kurze Begriffserklärung
Stellgröße
PID-Regler
Proportionalbereich
Xp
Nachstellzeit Tn
Vorhaltezeit Tv
Dämpfungszeit Td
Korrekturgrößenbe-
grenzung
Eine wichtige Voraussetzung für eine gute Regelung ist die gute Verbindung
zwischen der zu temperierenden Applikation und dem Temperiergerät.
Kurze Schläuche mit großem Querschnitt einsetzen. Dadurch wird der
n
Strömungswiderstand verringert.
Temperierflüssigkeit möglichst dünnflüssig (Viskosität unter 30 mm²/s)
n
und mit möglichst hoher Wärmekapazität auswählen. Rangfolge
mit absteigender Wärmekapazität: Wasser, Wasser-Monoethylenglykol-
Mischung, Öle, Fluorinert™.
Pumpe beziehungsweise Bypass so einstellen, dass der Volumenstrom
n
der Temperierflüssigkeit möglichst hoch ist.
Integral Prozessthermostate mit Kältemittel CO
- Ausgangswert des Reglers, um die Differenz von
Istwert zu Sollwert (Regelabweichung) auszuglei-
chen.
- Der PID-Regler arbeitet sehr präzise und schnell
und besteht aus einem P-, I- und D-Anteil.
- Der Proportionalbereich Xp gibt den Tempera-
turbereich an, in dem der Proportionalanteil (P-
Anteil) des Reglers 0 – 100 % der maximalen
Stellgröße beträgt. Beträgt zum Beispiel bei einem
eingestellten Xp von 10 K die Regelabweichung
2 K, so beträgt der P-Anteil 20 % der Stellgröße.
Bei einer Regelabweichung von 10 K und mehr
beträgt der P-Anteil 100 % der Stellgröße.
- Die Nachstellzeit ist für den I-Anteil der Stellgröße
maßgebend. Sie gibt das Intervall an, in dem eine
bestehende Regelabweichung aufintegriert wird. Je
größer Tn ist, desto langsamer wird die Regelab-
weichung aufintegriert. Somit wird die Regelung
träger. Ein kleineres Tn macht die Regelung dyna-
mischer und führt schließlich zu Schwingungen.
- Der D-Anteil der Stellgröße wird aus der Vorhal-
tezeit Tv gebildet. Er beeinflusst die Annäherungs-
geschwindigkeit des Istwerts an den Sollwert und
wirkt dem P-Anteil und dem I-Anteil entgegen.
Je größer die Vorhaltezeit Tv eingestellt ist, desto
stärker wird das Ausgangssignal gedämpft. Als
Faustformel gilt: Tv = Tn x 0,75.
- Dämpfungszeit des D-Anteils. Als Faustformel gilt:
Td = Tv x 0,15.
- Stellt die maximal zugelassene Abweichung zwi-
schen der Temperatur am externen Verbraucher
und der Temperatur am Vorlauf dar.
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