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Lauda IN 2040 XTW Betriebsanleitung Seite 131

Integral prozessthermostate mit kältemittel co2
Inhaltsverzeichnis
Bediener und Betrachter
Leitstand
V1
Gilt gleichermaßen für Master, Command, Webserver und Leitstand
Bediener, maximal einmal
n
Dem Bediener stehen alle Einstellmöglichkeiten zur Verfügung,
sowohl lesend als auch schreibend, sofern im Funktionsumfang der
Bedieneinheit enthalten.
Betrachter, mehrfach möglich, nur Leserechte
n
Dem Betrachter sind alle Menüs zugänglich, es können aber keine
Einstellungen, die eine Änderung der Funktion des Geräts bewirken,
vorgenommen werden. Ausgenommen sind Eingaben die nötig sind,
um sich als Bediener anzumelden.
Im Auslieferungszustand besitzt der Master die Bedienerrechte.
Meldet sich ein Benutzer per Webserver an oder schließt er die Bedien-
einheit Command an, dann besitzt der Webserver beziehungsweise das
Command Betrachterrechte.
Ein Bediener ist angemeldet und eine andere Bedieneinheit fordert die
Bedienerrechte an ( Ä „Anfordern von Bedienerrechten" auf Seite 132).
Nach dessen Anforderung der Bedienerrechte wird der erste Bediener zum
Betrachter.
Wird ein Bediener zum Betrachter zurückgestuft, erscheint bei ihm ein
Pop-Up-Fenster mit entsprechender Meldung.
Wird ein abnehmbares Bedienteil mit Bedienerrechten getrennt, wird der
Master automatisch zum Bediener.
Ausnahme: Ein Command Touch mit eingeschränkten Benutzerrechten.
Hier wird zunächst vom Temperiergerät ein Fehler generiert. Nach erneutem
Einschalten (ohne Command) wird der Master wieder zum Bediener.
Im Auslieferungszustand wird die Verbindung zum Leitstand aktiv überwacht.
Wenn länger als 15 Sekunden kein Befehl über Ethernet am Gerät eingeht,
wird eine Unterbrechung der Kommunikation erkannt. Bei Unterbrechung
zum Leitstand reagiert das Temperiergerat entsprechend der Konfiguration
Ä Kapitel 6.28 „Sicherheitseinrichtung Safe Mode" auf Seite 138.
Der Timeout kann von einer bis 99 Sekunden eingestellt werden. Hierzu
nutzen Sie den Befehl [OUT_SP_08_XX] über die Schnittstelle.
Für die Ethernetschnittstelle kann die Funktion zusätzlich über das Menü
 Einstellungen  Grundeinstellung  Ethernet  Dienste  PC Steuerung
 PC Timeout erfolgen. Dies muss vor dem Beginn der Kommunikation
eingestellt werden.
Wenn die Überwachung des Leitstandes aktiv ist, befindet sich die Bediener-
rechte exklusiv beim Leitstand.
Die Rechte zum Bedienen können sich weder Master, Command noch
Webserver holen. Die Bedienung am Temperiergerät ist somit gesperrt.
Wenn ein Timeout bei der Überwachung auftritt, werden die Bedienerrechte
an das Temperiergerät automatisch übergeben.
Um die Überwachung der Verbindung zu deaktivieren muss ein Timeout-
Wert von 0 eingestellt werden. Das Temperiergerät kann vom Leitstand/PC
oder am Temperiergerät selbst bedient werden. Die Bedienerrechte können
abwechselnd geholt werden. In diesem Fall findet keine Überwachung der
Kommunikation statt und ein Verbindungsabbruch wird nicht erkannt.
Bei jedem Schreibbefehl des Leitstands holt sich dieser das Bedie-
nerrecht, sofern das nicht durch ein anderes Bedienteil gesperrt
ist. Wenn der Leitstand sehr oft Schreibbefehle sendet, kann die
Bedienung für ein anderes Bedienteil erschwert werden.
Integral Prozessthermostate mit Kältemittel CO
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