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WARNUNG!
Verwendung ungeeigneter Temperierflüssigkeit
Mutation, Vergiftung, Umweltgefährdung, Geräteschaden
Es werden Temperierflüssigkeiten von LAUDA empfohlen.
Möchten Sie eigene Temperierflüssigkeiten verwenden,
müssen Sie prüfen, dass die Flüssigkeiten für die verbauten
Werkstoffe und Materialien geeignet sind. Die Temperier-
flüssigkeit muss mit einem Korrosionsschutz ausgestattet
sein. Die weitere Eignung müssen Sie durch einen Testbe-
trieb im gewünschten Temperaturbereich testen. Während
des Testbetriebs müssen Sie auch den Unterniveauschutz
prüfen.
Wählen Sie eine Temperierflüssigkeit mit einem Tempe-
raturbereich entsprechend dem Temperaturbereich Ihrer
Anwendung.
Verwenden Sie keine brennbaren Temperierflüssigkeiten.
Verwenden Sie keine Temperierflüssigkeit, die radioaktiv,
giftig oder umweltgefährdend ist.
Verwenden Sie kein deionisiertes Wasser als Temperierflüs-
sigkeit.
Verwenden Sie nur Temperierflüssigkeiten, die für Wärme-
übertragungsanlagen freigegeben sind.
Verwenden Sie Temperierflüssigkeiten, die während des
Betriebes eine kinematische Viskosität unter 180 mm²/s
aufweisen.
Verwenden Sie Temperierflüssigkeiten mit einer Dichte im
Bereich von 0,75 bis 1,8 g/cm³.
Stellen Sie im Menü des Geräts die im Gerät verwendete Temperierflüssig-
keit ein. Durch diesen Vorgang werden die in der Software eingetragenen
Werte in die Steuerung des Geräts geladen.
Die eingetragenen Werte der Temperierflüssigkeit sind:
der Flammpunkt
n
die Viskosität
n
die Dichte
n
die spezifische Wärmekapazität
n
die Grenzwerte des Arbeitstemperaturbereichs im Hydraulikkreislauf
n
die Grenzwerte des Temperaturbereichs im Ausdehnungsbehälter (nur
n
bei Integral IN XT)
Wählen Sie die Einstellung der Temperierflüssigkeit [Undefiniert], können
Sie die Eigenschaften einer neuen Temperierflüssigkeit im Menüpunkt [Tem-
perierflüssigkeit definieren] eingeben.
Integral Prozessthermostate mit Kältemittel CO
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