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Lauda IN 2040 XTW Betriebsanleitung Seite 87

Integral prozessthermostate mit kältemittel co2
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Beachten Sie beim Aufbau
Beachten Sie beim Betrieb der Drucküber-
lagerung
V1
An der Rückseite des Geräts ist ein Überlaufrohr. Verlängern Sie das
n
Überlaufrohr mit einer Rohrleitung oder einem Schlauch.
Die Verlängerung soll in einem standsicheren und hitzebeständigen
n
Gefäß enden.
Die angeschlossene Verlängerung soll so kurz wie möglich sein und darf
n
den Durchmesser des Überlaufrohrs nicht reduzieren.
Der Durchfluss der Temperierflüssigkeit bei hohen Kälteleistungen
n
(> 15 kW) sollte mindestens 40 L/min betragen beziehungsweise
Pumpenstufe 4 entsprechen.
Berücksichtigen Sie bei der Ermittlung der maximalen Prozesstempe-
n
ratur, dass beim Betrieb "Kühlen" die Temperatur im Rücklauf höher liegt
als die Temperatur im Vorlauf.
Die Temperaturdifferenz von Vorlauf zu Rücklauf ist abhängig von der
Wärmekapazität der Temperierflüssigkeit, der Pumpenstufe und der von
der Applikation eingetragenen Wärmeleistung.
Stellen Sie die Prozesstemperatur und den Überlagerungsdruck so
ein, dass im Temperiergerät als auch in der Applikation keinesfalls
ein Sieden der Temperierflüssigkeit auftreten kann.
Bei einer Kommunikationsunterbrechung zum Command Touch wird das
Temperiergerät in den Safe Mode versetzt. Stellen Sie daher die Betriebspa-
rameter für die Sicherheitseinrichtung Safe Mode (Applikationssicherheit)
vorher ein.
Zur Erweiterung des Temperaturbereichs der verwendeten Temperierflüssig-
keit wird eine Stickstoffüberlagerung des Ausdehnungsbehälters empfohlen.
Sie können den Pumpendruck über die Pumpenstufen erhöhen oder
n
reduzieren.
Sie können den Pumpendruck über die Druckregelung begrenzen.
n
Um die Temperierung bei hohen Lasten (> 70 % Kühlen) sicherzustellen,
n
ist ein ausreichend hoher Durchfluss (mindestens Pumpenstufe 4) zu
gewährleisten, insbesondere bei Viskositäten über 50 mm²/s.
Betreiben Sie das Gerät bevorzugt mit höherer Pumpenstufe (mindes-
n
tens Pumpenstufe 4, je höher umso besser). Sollte der Druck im Vor-
lauf für die Applikation zu hoch werden, öffnen Sie gegebenenfalls den
internen Bypass des Temperiergeräts.
Einen zu geringen Durchfluss im Gerät erkennen Sie an der Fehlermel-
n
dung "Verdampfer vereist" und/oder an stark schwankenden Tempera-
turen (siehe auch Ä Kapitel 8.4 „Störungsabhilfe" auf Seite 156).
Integral Prozessthermostate mit Kältemittel CO
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