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Klangeffekte - Commodore 64 Bedienungshandbuch

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Programm werden in den DATAS die drei Zahlen, die zur Beschreibung
eines Tones notwendig sind, hintereinander abgespeichert. Es handelt
sich hierbei um Hi-Byte und Lo-Byte der Frequenz und die TONDAUER.
Die Tondauer wird durch eine Schleife bestimmt, die von 1 bis zu einem
bestimmten Wert läuft. Dieser Wert steht in den DATAS jeweils an dritter
Stelle. Dabei entspricht 125 einer Achtelnote, 250 einer Viertelnote, 375
einem punktierten Viertel, 500 einer halben und 1000 einer ganzen Note.
Je nach Tempoangabe oder musikalischem Geschmack können diese
Werte natürlich nach oben oder unten abgeändert werden.
Schauen wir uns nun mal die Zeile 110 an; die 17 und die 103 sind Hi-
Byte und Lo-Byte für die Note "C" und die Zahl 250 an der dritten Stelle
Stelle bewirkt, daß es eine Viertelnote wird. Auch die zweite Note ist ein
Viertel, diesmal ist es aber ein "E" etc.... Sie können in die DATA-Zeilen
aber auch selbstgewählte Werte eintragen, die Sie mit Hilfe der
Notentabelle im Anhang P ermitteln können. Dabei können Sie Ihre
Melodie so lang wählen, wie Speicherplatz in Ihrem COMMODORE 64
verfügbar ist, Sie müssen nur dafür sorgen, daß die letzte Programmzeile
den Ausdruck DATA-1,-1,-1 enthält. Zeile 130 sorgt dann dafür, daß das
Programm endet, wenn es in dieser Zeile angelangt ist.
10 REM MICHAEL ROW THE BOAT ASHORE
20 SI=54272:FL=SI:FH=SI+1:TL=SI+2:TH=SI+3:W=SI+4:A=SI+5:H=SI+6:L=SI+24
30 POKEL,15:POKETH,13:POKETL,15:POKEA,3*16+15:POKEH,9
40 READ X:READY:READD
50 IFX=-1THENEND
60 POKEFH,X:POKEFL,Y
70 POKEW,65
80 FOR T=1 TO D:NEXT
90 POKEW,0
100 GOTO40
110 DATA17,103,250,21,237,250,26,20,400,21,237,100,26,20,250,29,69,250
120 DATA26,20,250,0,0,250,21,237,250,26,20,250,29,69,1000,26,20,250,0,0,250
130 DATA-1,-1,0

KLANGEFFEKTE

Im Unterschied zur Musik sollen Klangeffekte Ereignisse, die auf dem
Bildschirm stattfinden, untermalen (Explosion eines Raumschiffs etc.)
oder sie sollen den Benutzer eines Programms informieren oder warnen
(z. B., daß er gerade im Begriff ist seine Datendiskette zu löschen etc.)
Hier einige Vorschläge, die zum Experimentieren anregen sollen:
1. Ändern Sie die Lautstärke während der Ton erklingt, Sie können damit
z. B. einen "Echoeffekt" erzielen.
2. "Springen" Sie schnell zwischen zwei Tonhöhen hin und her, um ein
"Tremolo" zu erzielen.
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