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Commodore 64 Bedienungshandbuch Seite 107

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Bem.: Indizierte numerische Variable enthalten den Wert 0, wenn ihnen
kein anderer Wert zugewiesen wurde. Es gibt jedoch auch die
Möglichkeit, Stringvariablen zu indizieren (z. B. B$(2)); solche
Variablen enthalten, wenn ihnen kein String zugewiesen wurde
"nichts".
Eine Solche Gruppe indizierter Variablen nennt man ein FELD (oder auch
TABELLE). Bis jetzt haben Sie nur die eindimensionalen Felder (mit
einem Index) kennengelernt. Später werden wir den mehrdimensionalen
Fall behandeln. Indices können komplex zusammengesetzt sein, d. h. sie
können z. B. Variablen oder Rechenoperationen enthalten. Erlaubt sind
z.B. die folgenden Ausdrücke für indizierte Variablen:
A(X)
A(X+1)
Die Ausdrücke in den Klammern werden nach
Rechenregeln für arithmetische Operationen (Kapitel 2) ausgeführt.
Die Grundbegriffe sind Ihnen nun wahrscheinlich klar. Aber was fängt
man mit den indizierten Variablen in einem Programm eigentlich an?
Eine Anwendung besteht z. B. darin, Zahlen, die mit READ oder INPUT
eingelesen werden, in einer Liste zu speichern. Im nächsten Programm
verwenden wir die indizierten Variablen, um einen Mittelwert auf etwas
abweichende Art (von der auf S. 94) auszurechnen:
5 PRINTCHR$(147)
10 INPUT "WIEVIELE ZAHLEN :";X
20 FOR A=1 TO X
30 PRINT "WERT #";A;:INPUT B(A)
40 NEXT
50 SU=0
60 FOR A=1 TO X
70 SU=SU+B(A)
80 NEXT
90 PRINT : PRINT "MITTELWERT = "; SU/X
RUN
WIEVIELE ZAHLEN :? 5
WERT # 1 ? 125
WERT # 2 ? 167
WERT # 3 ? 189
WERT # 4 ? 167
WERT # 5 ? 158
MITTELWERT =
A(2+1)
161.2
99
A(5*3)
den
normalen
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