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Einleitung - Commodore 64 Bedienungshandbuch

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EINLEITUNG

In den vorhergehenden Kapiteln haben wir gesehen, wie wir mit dem
PRINT-Befehl den Bildschirm als Tabelle formatieren können und wie wir
mit Hilfe des POKE-Befehls an beliebigen Stellen des Bildschirms
Zeichen ausdrucken können.
Die Konstruktion von bewegten Darstellungen verursacht mit beiden
Methoden einige Schwierigkeiten, da die Objekte aus vorgefertigten
grafischen Symbolen zusammengesetzt werden müssen. Weiterhin bringt
das Bewegen und Kontrollieren dieser Objekte einen großen Aufwand an
Programmierbefehlen
mit
sich.
Durch
die
begrenzte
Zahl
von
Grafiksymbolen ist man schließlich in der Formgebung der Objekte stark
eingeschränkt.
Durch die Verwendung von SPRITES fallen die meisten der aufgeführten
Probleme weg. Ein SPRITE stellt ein frei programmiertes Objekt in
hochauflösender Grafik dar, dem durch BASIC-Befehle jede beliebige
Form gegeben werden kann. Durch einfache Angabe der Position kann
das SPRITE auf dem Bildschirm verschoben werden. Die nötigen
Berechnungen werden vom COMMODORE 64 automatisch intern
erledigt. Aber die SPRITES haben noch mehr Vorteile.
Ihre Farbe kann geändert werden; der Zusammenstoß zweier SPRITES
kann auf einfache Weise registriert werden; ein SPRITE kann sich vor
oder hinter einem anderen vorbeibewegen und man kann mit einem
Befehl seine Größe verändern.
All diesen Vorteilen stehen nur relativ geringe Schwierigkeiten beim
Programmieren gegenüber. Zugegeben, Sie müssen noch einiges
darüber lernen, wie der COMMODORE 64 arbeitet und wie er Zahlen
intern verarbeitet. Aber schließlich ist das doch ganz interessant und
auch gar nicht so schwierig; und wenn Sie alle Beispiele sorgfältig
durcharbeiten, so werden Sie bald mit selbstkonstruierten SPRITES die
verblüffendsten Kunststücke anstellen.
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