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Strahlröhre, Helligkeit Und Schärfe, Linearität, Rasterverzeichnung - Hameg Instruments Hm203-5 Bedienungsanleitung

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Inhaltsverzeichnis
Testplan
Allgemeines
Dieser Testplan soll helfen, in gewissen Zeitabständen urd
ohne großenAufwandan Meßgerätendie wichtigsten
Funktionendes HM203-5 zu überprüfen.Aus dem Test
eventuell resultierende Korrekturen und Abgleicharbeiten
im Innern des Gerätes sind in der Service-Anleitung
beschrieben. Sie sollten jedoch nur vor Personen mit ent-
sprechender Fachkenntnisdurchgeführt werden.
bei den Voreinstellungenist darauf zu achten. daß
zurächstalledrei Knöpfemit PfeilenInCalibrierste'lung ste-
hen. Keine der Tasten soll gedrückt sein. TRIG.-Wahlschai-
ter aufAC EsWirdempfchlen,dasOszilloskopschon ca.15
Minuten vor Testbeginn einzuschalten.
Strahlröhre, Helligkeit und Schärfe,
Linearität, Rasterverzeichnung
DieStrahlröhre im HM203-5hat normalen,veise einegute
Helligkeit. Ein Nachlassen derselben kann rur visuell beur-
teilt werder- EinegewisseRandurschärfe ist jedoch in
Kauf zu nehmen. Se ist röhrentechrischbedingt. Zu
gerirgeHelligkeit k anndie Folge zukleinerHochspannung
sein. Dieserkennt man leicht ander dannstarkvergrößer-
ten Empfindlichkeit des Vertikalverstärkers. Der Einsteffbe-
reichfür maximale undminimaieHelligkeit m ußso lieger,
daß kurz vor Linksanschlag des INTENS.-Einstellers der
Strahl g erade verlöscht u ndbeiRechtsanschlag dieSchärfe
und Strahlbreite noch akzeptabel Sind. Aufkejnen
bei maximaler 'ntensität mit Zeitablenkung der Rück-
lauf sichtbar sejn. Auch bei gedrückter raste X-Y muß
sich der Strahl völlig verdunkeln lassen. Dabei ist zu
beachten, d aßbeistarken Heiligkeitsveränderungen
neufokussiert werdenmuß.Außerdem sol be;max.Hellig-
keit kein „ Pumpen" des Bildes auftreten. Letzteres bedeu-
tet, daßde Stabilisation d er Hochspannungsversorgung
nichtin Ordnung ist.De Potentiometer flir Hochspannang,
minimale undmaximale Helligkeit s indnurinnen zugänglich
(siehe Abg'eichplan u ndService-Anleitung).
Ebenfallsröhrentechnischbedingt Sindgewisse Toleran-
zen der Linea rität und Rasterverzeichnung. SieSindin Kauf
zu nehmer,wenndievom Röhrenhersteller argegebenen
Grenzwerte nicht überschritten werden. Auch herbei sind
speziell d ie Randzonen desSchirms betroffen.Ebenso gibt
es Toleranzen der Achsen-und Mittenabweichung. Alie
diese Grenzvverte werden von HAMEG übervvacht. Das
Aussuchen einer toieranzfreien Bildröhre ist praktisch
unmöglich tzu viele Parameter).
Astigmatismuskontrolle
Esist zuprüfen,0b sichde maximale Schärfe waagerech-
ter undsenkrechterLinienbeiderselbenFOCUS-Knopfein-
stellung ergibt. Man erkennt dies am besten bei der Abbil-
Ander„ngen orbehalten
dungeinesRechtecksignals höhererFrequenz ( ca.1MHz).
Beinormaler Helligkeit werden mt demFOCUS-Regler
waagerechten LiniendesRechtecks aufdiebestmögliche
Schärfe eingeste'lt. D iesenkrechten L inienmüssen jetzt
auch diemaximale S chärfe haben. Wenn sichdiese jedoch
durchdieBetätigung desFOCUS-Reglers verbessern läßt,
ist eineAstigmatismus-Korrektur erforderlich.Hierfürbefin-
det sich im Gerätein Potentiometervon 50kQ (siehe
Abglechplan undService-Anleitung).
Symmetrie
des Vertikalverstärkers
Bede Eigenschaften werdenim wesentlichenvonden Ein-
gangsstufen bestimmt. Die Prüfung und Korrektur der
DC-Balance erfolgt wie in der Bedienungsanleitung
beschrieben.
Enengewissen Aufschluß überdieSymmetrie vonKanal I
und des Y-Endverstärkerserhält man beim Invertieren
(TasteINV. I drücken). B eo guterSymmetriedarfsichdie
Strahllage u m etwa 5rnmändern. G erade nochzuiässig
wäre cm. GrößereAbweichungen weisen auf eine Verän-
derung im Venikalverstärker hin.
Ene weitere Kontrolleder Y-Symmetrieist überden Stell-
bereich derY-POS.-Enstellung
Y-Eingang e in Sinussignal von etwa 10-100 k Hz(Signal-
kopplungdabeiaufAC).VVenn dannbei einerBildhöhevon
Fall darf
ca. 8cm der Y-POS. I-Knopf nach beiden Seiten bis zum
Anschlag gedreht wird. muß der oben und unten noch sicht-
bareTeil ungefährg'eichgroßsein. Unterschiedebis 1cm
sind noch zulässg.
immer
Die Kontrolle der Drift ist relativ einfach. Nach etwa TO
Minuten Einschal&eit Wird die Zeit[nie exakt auf Mitte
Bildschirmgestellt. In der folgenden Sturde darf sich die
vertikaleStrahllage um nicht mehrals5 mm verändern. G rd-
ßere Abweichungen werden oft durch unterschiedliche
Einzeldaten desDoppel-FET's im Engang desY-Vorverstär-
kersverursacht. Teilweise werdenDriftschwankungen
auch von dem am Gate vorhandenen Offsetstrom beein-
flußt. Deser ist zu hoch.wenn sich beimDurchdrehen des
betreffenderTeiierschaiters über alle Stellungen ohne
Signal d ie vertikale Strahllage insgesamt m ehrals0.5mm
verändert. Manchmal tretensotche Effekte erstnach länge-
rer Betriebszeit
Calibration des Vertikalverstärkers
De Ausgangsbuchsen des Calibratorsgeben eine Recht-
eckspannung vonO,2Vss bzw.2 Vss a b.Siehabennormaler-
weise eine Tolerarz von nur 1
Verbindung zwischender 0.2V-Ausgangs-Öse und dem
Eingang des Vertika:verstärkers her (Tastkopf1:1),muß
und Drift
möglch.Mangibtaufden
des Gerätes auf.
Stellt man eine direkte
die
Tl 203-5
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