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Testplan; Allgemeines; Strahlröhre: Helligkeit Und Schärfe, Linearität, Rasterverzeichnung - Hameg Instruments Hm 303-3 Bedienungsanleitung

Inhaltsverzeichnis

Testplan

Allgemeines

Dieser Testplan soll heifen, in gewissen
und ohne großen Aufwand an Meßgeräten die wichtig-
sten Funktionen des HM303 zu überprüfen. Aus dem Test
eventuell resultierende Korrekturen und Abgleicharbeiten
im Innern des Gerätes sind in der Service-Anleitung
schrieben. Sie sollten jedoch nur von Personen mit ent-
sprechender Fachkenntnis durchgeführt werden.
Wie bei den Voreinstellungen ist darauf zu achten, daß
zunächst alle Knöpfe mit Pfeilen in Kalibrierstellung ste-
hen. Keine der Tasten soll gedrückt sein. TRIG.-Wahl-
schalter auf AC. Es Wird empfohlen,
schon ca. 20 Minuten vor Testbeginn einzuschatten.
Strahlröhre,
Helligkeit
Linearität,
Rasterverzeichnung
Die Strahlröhre im HM303 hat normalerweise
Helligkeit. Ein Nachlassen derselben kann nur visuell beur-
teilt werden. Eine gewisse Randunschärfe ist jedoch in
Kauf zu nehmen.
Sie ist röhrentechnisch
geringe Heltigkeit kann die Folge zu kleiner Hochspannung
sein. Dies erkennt man leicht an der dann stark vergrößer-
ten Empfindlichkeit
des Vertikalverstärkers.
bereich für maximale und minimale Helligkeit muß so
liegen, daß kurz vor Linksanschlag des INTENS.-Eins-
tellers der Strahl gerade verlöscht und bei Rechtsanschlag
die Schärfe und Strahlbreite noch akzeptabel Sind. Auf
keinen
Fall darf bei maximaler
lenkung der Rücklauf sichtbar sein. Auch bei gedrück-
ter Taste XY muß sich der Strahl
lassen. Dabei ist zu beachten, daß bei starken Helligkeits-
veränderungen immer neu fokussiert werden muß. Au-
ßerdem soll bei max. Helligkeit kein „Pumpen"
auftreten.
Letzteres
bedeutet,
Hochspannungsversorgung nicht in Ordnung ist. Die Po-
tentiometer
für minimale und maximale Helligkeit Sind nur
innen zugänglich (siehe Abgleichplan und Service-Anlei-
tung).
Ebenfalls röhrentechnisch bedingt sind gewisse Toleran-
zen der Linearität und Rasterverzeichnung. Sie sind in Kauf
zu nehmen, wenn die vom Röhrenhersteller
Grenzwerte
nicht überschritten
speziell die Randzonen des Schirms betroffen. Ebenso
gibt es Toleranzen der Achsen- und Mittenabweichung.
Alle diese Grenzwerte
werden
Das Aussuchen einer toleranzfreien
unmöglich (zu viele Parameter).
Astigmatismuskontrolle
Es ist zu prüfen, 0b sich die maximale Schärfe waagerech-
ter und senkrechter
Linien bei derselben FOCUS-Knopf-
einstellung ergibt. Man erkennt dies am besten bei der
Änderungenvorbehalten
Zeitabständen
das Oszilloskop
und Schärfe,
eine gute
bedingt.
Der Einstell-
Intensität
mit Zeitab-
völlig
verdunkeln
des Bildes
daß die Stabilisation
angegebenen
werden.
Auch hierbei sind
von HAMEG
überwacht.
Bildröhre ist praktisch
Abbi'dung eines Rechtecksignals höherer Frequenz (ca.
1MHz). Bei normaler Helligkeit werden mit dem FOCUS-
Regler die waagerechten Linien des Rechtecks auf die
bestmögliche Schärfe eingestellt. Die senkrechten Linien
müssen jetzt auch die maxima(e Schärfe haben. Wenn
sich diese jedoch durch die Betätigung des FOCUS-
Reglers verbessern läßt, ist eine Astigmatismus-Korrek-
be-
tur erforderlich.
Hierfür
tiometer von 47kQ (siehe Service-Anleitung).
Symmetrie
und Drift
des
Vertikalverstärkers
Beide Eigenschaften werden im wesentlichen von den
Eingangsstufen
bestimmt.
Einen gewissen Aufschluß über die Symmetrie beider
Kanäle und des Y-Endverstärkers
tieren (Taste INVERT drücken). Bei guter Symmetrie darf
sich die Strahllage um etwa 5mm ändern. Gerade noch
zulässig wäre lcm. Größere Abweichungen weisen auf
eine Veränderung im Vertikalverstärker hin.
Zu
Eine weitere Kontrolle der Y-Symmetrie ist über den
Stellbereich derY-POS.-Einstellung möglich. Man gibt auf
den Y-Eingang ein Sinussignal von etwa 10-100kHz (Signal-
koppiung dabei aufAC). Wenn dann bei einer Bildhöhe von
ca. 8cm der Y-POS. I -Knopf nach beiden Seiten bis zum
Anschlag gedreht wird, muß der oben und unten noch
sichtbare Teil ungefähr gleich groß sein. Unterschiede bis
lcm sind noch zulässig.
Die Kontrolle
der Drift ist relativ einfach.
Minuten
Einschaltzeit
Bildschirm gestellt. In der folgenden Stunde darf sich die
vertikale Strahllage um nicht mehr als 5mm verändern.
der
Kalibration
des
Die Ausgangsbuchsen
Rechteckspannung von O,2V bzw. 2V
normalerweise
eine Toleranz
eine direkte Verbindung
Buchse und dem Eingang des Vertikalverstärkers her
(Tastkopf 1: 1), muß das aufgezeichnete Signal in Stellung
50mV/cm
4cm hoch sein (Feineinstellknopf
schalter auf Rechtsanschlag CAL.; Signalankopplung DC).
Abweichungen von maximal 1,2mm (3%) sind gerade
noch zulässig. Wird zwischen der 2V-Ausgangs-Buchse
und Meßeingang ein Tastteiler
sich die gleiche Bildhöhe ergeben. Bei größeren Toleran-
zen sollte man erst klären, 0b die Ursache im Vertikal-
verstärker
selbst Oder in der Amplitude
spannung zu suchen ist. Unter Umständen kann auch ein
zwischengeschalteter
befindet
sich im Gerät ein Poten-
erhält man beim Inver-
Nach etwa
Wird die Zeittinie
exakt auf Mitte
Vertikalverstärkers
des Kalibrators
ab. Sie haben
von nur
zwischen
der 0,2V-Ausgangs-
10:1 geschaltet, muß
der Rechteck-
Tastteiler fehlerhaft Oder falsch
20
geben eine
Stellt
man
des Teiler-
Tl
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