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Lauda IN 550 XT FC Betriebsanleitung Seite 111

Integral prozessthermostate mit durchflussregler
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Inhaltsverzeichnis
Bediener und Betrachter
Leitstand via Ethernet
V3REV16
Der Leitstand wird limitiert durch die Funktionalität der Schnittstelle und
n
deren Protokoll (Befehlssatz).
Einschränkungen bei Analogschnittstelle und Kontaktschnittstelle sind
n
deren Funktionalität und Protokoll.
Gilt gleichermaßen für Master, Command, Webserver und Leitstand über
Ethernet.
Bediener, maximal einmal
n
Dem Bediener stehen alle Einstellmöglichkeiten zur Verfügung,
sowohl lesend als auch schreibend, sofern im Funktionsumfang der
Bedieneinheit enthalten.
Betrachter, mehrfach möglich, nur Leserechte
n
Dem Betrachter sind alle Menüs zugänglich, es können aber keine
Einstellungen, die eine Änderung der Funktion des Geräts bewirken,
vorgenommen werden. Ausgenommen sind Eingaben die nötig sind,
um sich als Bediener anzumelden.
Im Auslieferungszustand besitzt der Master die Bedienerrechte.
Meldet sich ein Benutzer per Webserver an oder schließt er die Bedienein-
heit Command an, dann besitzt der Webserver beziehungsweise das
Command Betrachterrechte.
Ein Bediener ist angemeldet und eine andere Bedieneinheit fordert die
Bedienerrechte an ( Ä „Anfordern von Bedienerrechten" auf Seite 112).
Nach dessen Anforderung der Bedienerrechte wird der erste Bediener zum
Betrachter.
Wird ein Bediener zum Betrachter zurückgestuft, erscheint bei ihm ein Pop-
Up-Fenster mit entsprechender Meldung.
Wird ein abnehmbares Bedienteil mit Bedienerrechten getrennt, wird der
Master automatisch zum Bediener.
Ausnahme: Ein Command Touch mit eingeschränkten Benutzerrechten.
Hier wird zunächst vom Temperiergerät ein Fehler generiert. Nach erneutem
Einschalten (ohne Command) wird der Master wieder zum Bediener.
Im Auslieferungszustand wird die Verbindung zum Leitstand aktiv überwacht.
Wenn länger als 15 Sekunden kein Befehl über Ethernet am Gerät eingeht,
wird eine Unterbrechung der Kommunikation erkannt. Bei Unterbrechung
zum Leitstand reagiert das Temperiergerat entsprechend der Konfiguration
Ä Kapitel 6.19 „Sicherheitseinrichtung Safe Mode" auf Seite 115.
Der Timeout, also die Zeitspanne nach der eine Unterbrechung erkannt wird,
kann eingestellt werden von einer bis 60 Sekunden. Hierzu kann der Befehl
[OUT_SP_08_XX] genutzt werden oder es kann eine Einstellung über das
Menü Einstellungen -> Grundeinstellungen -> Ethernet -> Dienste -> PC
Steuerung -> PC Timeout erfolgen. Dies muss vor dem Beginn der Kommu-
nikation eingestellt werden.
Wenn die Kommunikation mit dem Leitstand oder PC aktiv ist können sich
weder Master, Command noch Webserver die Rechte als Bediener holen.
Die Bedienung am Temperiergerät ist somit gesperrt. Wenn ein Timeout bei
der Überwachung auftritt, können die Bedienerrechte am Temperiergerät
wieder geholt werden.
Um die Überwachung der Verbindung zu deaktivieren kann ein Timeout Wert
von 0 eingestellt werden. Dann kann das Temperiergerät gleichzeitig vom
Leitstand oder PC gesteuert und am Temperiergerät selbst bedient werden.
In diesem Fall findet keine Überwachung der Kommunikation statt und ein
Verbindungsabbruch wird nicht erkannt.
Integral Prozessthermostate mit Durchflussregler
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