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Siemens RMOS3 Bedienungsanleitung Seite 25

Echtzeit-betriebssystem rmos3 rmos3 v3.50 benutzerhandbuch
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Bild 2-5
Nach dem Auftreten eines Hardware- bzw. Software-Interrupts wird zuerst in den Disable
Interrupt-Zustand bzw. Interrupt-Zustand (I-Zustand bzw. DI-Zustand) verzweigt. Dort führt
die CPU Treiberprogramme oder Interrupt-Service-Routinen der Applikation aus.
Nach dem Verlassen des DI- bzw. I-Zustands wird immer das Programm (Task,
Systemaufruf oder unterbrochene Interrupt-Service-Routine) fortgesetzt, das zum Zeitpunkt
des Auftretens des Interrupts gerade aktiv war.
Die Zustandswechsel von DI nach I oder von I nach S sind durch das Aufrufen von
Schnittstellenroutinen möglich.
Die Interrupt-Service-Routinen werden direkt in einer Hochsprache (z.B. in C) codiert und
können durch Prozedur-Deklaration problemlos dynamisch installiert, aktiviert oder
ausgetauscht werden. Das Schreiben eines speziellen RMOS3-konformen Treibers zur
Behandlung der Echtzeit-Interrupts ist damit in der Regel nicht notwendig.
Für Interrupts, die etwas mehr Zeit haben, können Sie darüber hinaus noch zwischen den
Diensten
● "Starte eine Task per Hardware/Software-Interrupt" und
● "Verschicke eine Botschaft per Hardware/Software-Interrupt"
wählen.
Im System-Zustand (S-Zustand) führt die CPU RMOS3-Systemaufrufe, Programme zur
Bedienung von Ein/Ausgabe-Geräten (Treiber) oder Interrupt-Service-Routinen der
Applikation aus. Der Wechsel in den A-Zustand ist erst nach der Beendigung aller Aktivitäten
im S-Zustand möglich.
Im Applikations-Zustand (A-Zustand) wird der Programm-Code einer Task abgearbeitet.
RMOS3 V3.50 Benutzerhandbuch
Bedienhandbuch, 07/2012, A5E03692290-01
Betriebszustände von Echtzeit-Interrupts
Einführung in RMOS3
2.2 Leistungsmerkmale von RMOS3
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