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Siemens RMOS3 Bedienungsanleitung Seite 150

Echtzeit-betriebssystem rmos3 rmos3 v3.50 benutzerhandbuch
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Betriebssystem-Eigenschaften von RMOS3
8.7 Basis Ein-/Ausgabe-System von RMOS3
Je nachdem, ob der Treiber über einen Controller mehrere Geräte steuert, oder über
mehrere Controller jeweils ein Gerät steuert, wird der entsprechende Treiber dann als
serieller oder paralleler Treiber bezeichnet.
Ein Treiber besteht meistens aus mehreren Programmen, die überwiegend als
Systemprozesse laufen und eine Schnittstelle zum Nukleus besitzen, die durch
Unterprogrammaufrufe realisiert ist.
Bild 8-22
Bearbeitungspriorität
Systemprozesse besitzen kein Prioritätsattribut, alle betriebssysteminternen
Rechenanforderungen werden nach dem FIFO–Prinzip behandelt ("First In First Out"). Die
Synchronisation zwischen Treibern und Hardware, bzw. zwischen Anwendertasks und
Hardware erfolgt über Hardware–Interrupts und zugehörige Interrupthandler, die bei Bedarf
in Systemprozesse (in den S–Zustand) verzweigen können.
Die Treiber können durch einen, vom Nukleus zur Verfügung gestellten, einheitlichen SVC
RmIO
die ID (Device–ID) und die betreffende Geräte–ID (Unit–ID), als Parameter übergeben. Jeder
SVC an einen Treiber kann mit oder ohne Warten abgesetzt werden. Falls der Parameter
"mit Warten" im SVC
WARTEND überführt, bis der Treiber die Anforderung bearbeitet hat.
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Aufbau von Treibern und Geräten
von den Anwendertasks angesprochen werden. Im SVC wird immer der Treibertyp über
übergeben wird, wird die Task durch den Nukleus in den Zustand
RmIO
RMOS3 V3.50 Benutzerhandbuch
Bedienhandbuch, 07/2012, A5E03692290-01
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