KONTROLLIERTER ZUGANGSBEREICH - Dieser Begriff bezeichnet den im
Umfeld des Systems liegenden Bereich. Außerhalb dieser Zone darf das
magnetische Streufeld die 0,5-mT-Grenze nicht überschreiten. Darüber
hinaus müssen die elektromagnetischen Interferenzen mit der Norm EN
60601-1-2:2001
und
Außerhalb dieses kontrollierten Zugangsbereiches wird die Exposition des
Menschen gegenüber dem statischen Magnetfeld als sicher betrachtet.
ARTEFAKTE - Fehlsignale, die das Bild überlagern. Es handelt sich um
verfahrensbedingte Erscheinungen der MR-Bildgebung. Dabei werden
Signale erzeugt, die nicht der räumlichen Verteilung der Gewebe
innerhalb der Messschicht entsprechen.
UNTERE EXTREMITÄT - Der Begriff umfasst Fuß, Sprunggelenk,
Unterschenkel, Knie, Oberschenkel und Hüfte.
OBERE EXTREMITÄT - Der Begriff umfasst Hand, Handgelenk, Unterarm,
Ellenbogen, Oberarm und Schulter
SPULE - Elektrischer Leiter, bestehend aus einer oder mehreren
Wicklungen. Fließt Strom durch eine Spule, so kann diese zur Erzeugung
eines Magnetfeldes verwendet werden. Darüber hinaus können Spulen
durch die in den Wicklungen induzierte Spannung Veränderungen im
Magnetfeld aufzeichnen.
GRADIENTENSPULE - Es handelt sich um Spulen, die zur Erzeugung eines
maßgeschneiderten Magnetfeldes konzipiert sind. Fließt Strom durch eine
Gradientenspule, so entsteht ein Magnetfeld mit unterschiedlicher Stärke,
je nach der Position. Das sachgerechte Design, die Dimensionierung und
die korrekte Konfiguration der Spulen sind notwendige Voraussetzungen
für die Erzielung eines kontrollierten und gleichförmigen Gradienten.
EMPFANGSSPULE - Spulen des HF-Empfangskreis, die das MR-Signal
erfassen.
GRADIENTENMAGNETFELD - Ein Magnetfeld, dessen Stärke proportional
zur Entfernung vom Isozentrum des Magneten variiert. Es dient zur
Auswahl des Bildgebungsbereichs und zur Ortskodierung des MR-Signals.
Dieses Gradientenfeld überlagert das Hauptmagnetfeld.
MESSFELD - Es handelt sich um den gewählten Bildausschnitt bzw. um
den Teilraum, in welchem das System diagnostische Daten erhebt.
KONTRAST - Durch die unterschiedliche Signalintensität bedingter,
relativer Unterschied zwischen zwei verschiedenen Gewebetypen. Es
handelt sich dabei um ein äußerst wichtiges Kriterium zur Unterscheidung
und Abgrenzung pathologischer und physiologischer Gewebe.
dB/dt – Zeitliche Veränderungsrate des Magnetfelds.
INHOMOGENITÄT - Größe, die das unterschiedlich starke Fehlen von
Homogenität bezeichnet: Zum Beispiel, die fraktionale Abweichung des
lokalen Magnetfelds vom Mittelwert des Magnetfelds.
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nachfolgenden
Änderungen
konform
sein.
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