Vorsichtsmaßnahmen gegen eine lokalisierte Überhitzung der Haut
Während einer MR-Untersuchung kann der Patient im eigenen Körper
einen leitenden Kreis (das heißt einen Stromkreis) schließen, indem er
sich beispielsweise mit den Händen berührt (dasselbe gilt für eine
Berührung zwischen den Schenkeln, Waden, Händen, Fußknöcheln). An
diesen Kontaktpunkten kann sich eine lokalisierte Überhitzung der Haut
entwickeln.
Darüber hinaus kann sich auch durch den Kontakt zwischen dem
Patienten und dem Kabel der Empfangsspule und/oder der EKG-Elektrode
ein leitender Kreis schließen.
Die durch Funkfrequenzen hervorgerufenen Ströme durchfließen die
dermaßen entstandenen Stromkreise, wobei die Kontaktstellen zum
Strompfad werden: Je kleiner die Oberflächen sind, an denen eine solche
Berührung zustande kommen kann, desto intensiver spürt der Patient die
HF-Überhitzung auf der eigenen Haut.
Denn die dabei ggf. entstehenden Reizungen/Verbrennungen werden
durch die Stromdichte hervorgerufen, und diese ist umso größer, je
kleiner die Kontaktfläche ist.
Es
HF-Überhitzung begünstigen können:
☛ Kontakt zwischen Körperteilen und der Oberfläche der Sendespulen
(verwenden Sie Mehrzweckkissen, um den Kontakt zwischen der
untersuchten Region und der Oberfläche der Spule zu verhindern)
☛ Empfangsspulen oder elektrische Kabel, die sich während der
Untersuchung innerhalb der Gantry befinden, ohne angeschlossen zu sein
☛ Entstehung eines Stromkreises zwischen Kabel und Empfangsspule
durch: Verwicklungen innerhalb des Kabels
☛ Kleidungsstücke, die aus Textilien mit Metallfäden oder -komponenten
gefertigt sind und in die Gantry eingeführt werden
☛ Feuchte Kleidungsstücke
☛ Metallgegenstände wie Uhren, Münzen, Schlüssel, usw., die sich
innerhalb der Gantry befinden
☛ Verwendung von transdermalen Hautpflastern mit medizinischen
Substanzen, die Verbrennungen auf der Haut verursachen können, die
von dem Pflaster bedeckt ist.
Bevor der Patient in der Gantry positioniert wird, muss der Anwender
sicherstellen, dass der Patient sämtliche eventuell vorhandene Kleider mit
Metallfäden oder anderen Metallkomponenten abgelegt hat. Dasselbe gilt
für feuchte Kleidung, Metallgegenstände und/oder transdermale Pflaster.
Der Anwender muss besonders sorgfältig auf Patienten achten, die
während der Untersuchung unter Einfluss von Beruhigungsmittel stehen
oder nicht bei Bewusstsein sind bzw. keine Sensibilität in dem
untersuchten Bereich aufweisen und daher nicht in der Lage sind, den
Anwender rechtzeitig von einer Hautüberhitzung zu verständigen.
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Kapitel 3
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folgt
eine
Liste
weiterer
Faktoren,
die
eine
punktförmige