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JUMO DICON touch Kurzanleitung
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JUMO DICON touch
Zweikanal-Prozess- und Programmregler
Two-channel process and program controller
Kurzanleitung
Quick start guide
70357100T97Z000K000
V1.00/DE-EN/00608676

Kapitel

Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für JUMO DICON touch

  • Seite 1 JUMO DICON touch Zweikanal-Prozess- und Programmregler Two-channel process and program controller Kurzanleitung Quick start guide 70357100T97Z000K000 V1.00/DE-EN/00608676...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Einleitung ............7 Sicherheitshinweise .
  • Seite 4 4.3.12 Schnittstellen ..............30 Bedienung .
  • Seite 5 Allgemeines ..............62 Beispiel Grundeinstellungen .
  • Seite 7: Einleitung

    1 Einleitung Sicherheitshinweise Allgemein Diese Anleitung enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit sowie zur Vermeidung von Sachschäden beachten müssen. Diese Hinweise sind durch Zeichen unterstützt und wer- den in dieser Anleitung wie gezeigt verwendet. Lesen Sie diese Anleitung, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Bewahren Sie die Anleitung an einem für alle Benutzer jederzeit zugänglichen Platz auf.
  • Seite 8: Darstellungsarten

    1 Einleitung & WEITERE INFORMATION! Dieses Zeichen wird in Tabellen verwendet und weist auf weitere Informationen im Anschluss an die Tabelle hin. ENTSORGUNG! Dieses Gerät und, falls vorhanden, Batterien gehören nach Beendigung der Nutzung nicht in die Mülltonne! Bitte lassen Sie sie ordnungsgemäß und umweltschonend entsorgen. 1.1.3 Darstellungsarten Menüstruktur...
  • Seite 9: Beschreibung

    1 Einleitung Beschreibung Der DICON touch ist ein zweikanaliger universeller Prozess- und Programmregler, der über ein brillantes Display visualisiert und mit Touchscreen intuitiv bedient wird. Die beiden Regelkanäle verfügen über den bewährten JUMO-Regelalgorithmus mit zwei mög- lichen Optimierungsvarianten. Diese ermöglichen eine einfache und hochgenaue Inbetrieb- nahme.
  • Seite 10: Blockschaltbild

    1 Einleitung Blockschaltbild eing nge IN1...7 ä Relaisausgang OUT1 Digital (Wechsler) (potenzialfreier Kontakt) Relaisausgang OUT2 Universeller Analogeingang In8 (Wechsler) Universeller Analogeingang In9 Digital-/Analogausgänge OUT3 OUT4 Universeller Analogeingang In10 Digital-/Analogausgänge OUT5 Universeller Analogeingang In11 OUT6 Digital-/Analogausgänge OUT7 OUT8 Digital-/Analogausgänge OUT9 Spannungsversorgung OUT10 - AC 110 ...
  • Seite 11: Geräteausführung Identifizieren

    2 Geräteausführung identifizieren Bestellangaben Grundtyp 703571 JUMO DICON touch - Zweikanal-Prozess- und Programmregler mit RS 485 Schnittstelle Ausführung Standard mit werkseitigen Einstellungen Kundenspezifische Konfiguration (Angaben im Klartext) Sprache der Gerätetexte Deutsch Englisch Französisch Eingang IN10 nicht belegt Analogeingang (universal) Eingang IN11...
  • Seite 12 2 Geräteausführung identifizieren 1 Relais (Wechsler) 2 Relais (Schließer) 1 Halbleiterrelais 230 V, 1 A 1 Logikausgang 0/22 V, max. 30 mA 2 Logikausgänge 0/12 V, 20 mA 1 Analogausgang 2 PhotoMOS®-Relais Ausgänge OUT9/10 (steht nicht zur Verfügung bei Belegung mit Baugruppe 20 auf OUT5/6) keine 1 Relais (Wechsler) 2 Relais (Schließer)
  • Seite 13: Lieferumfang

    Typenzusätze nacheinander aufführen und durch Komma trennen. Lieferumfang • 1 Regler in der bestellten Ausführung • 1 Betriebsanleitung • 1 Schalttafeldichtung 4 Befestigungselemente für Schalttafeleinbau Allgemeines Zubehör Artikel Teile-Nr. Programmeditor/Startup 00607139 Setup/Programmeditor 00606496 PCA3000/PCC JUMO Softwarepaket 709701/709702 00431884 USB-Kabel A-Stecker Mini-B-Stecker 3 m 00506252...
  • Seite 14: Zubehör

    2 Geräteausführung identifizieren Zubehör Artikel Teile-Nr. Baugruppen für Optionssteckplätze: 1 Analogeingang (universal) 00581159 1 Relaisausgang (Wechsler) 00581160 2 Relaisausgänge (Schließer) 00581162 1 Logikausgang DC 0/22 V, max. 30 mA 00581165 2 Logikausgänge DC 0/12 V max. 20 mA 00581168 1 Halbleiterrelais AC 230 V, 1 A 00581164 2 Halbleiterrelais AC 230 V, 1 A für Motor- 00621574...
  • Seite 15: Typenschild

    2 Geräteausführung identifizieren Typenschild Lage Das Typenschild ist auf dem Gehäuse aufgeklebt. Inhalt Die Typenschilder beinhalten wichtige Informationen. Unter anderem sind dies: Beschreibung Bezeichnung auf dem Typenschild Gerätetyp (A) Spannungsversorgung, Leistungsaufnahme (B) Fabrikations-Nummer (C) F-Nr Teile-Nr. (D) Gerätetyp (Typ) Die Angaben auf dem Typenschild mit der Bestellung vergleichen. Die gelieferte Geräteausführung mit Hilfe der Bestellangaben (Typenschlüssel) identifizieren.
  • Seite 16 2 Geräteausführung identifizieren...
  • Seite 17: Montage

    3 Montage Montageort und klimatische Bedingungen Der Montageort soll möglichst erschütterungsfrei, staubfrei und frei von aggressiven Medien sein. Regler möglichst weit entfernt von Entstehungsquellen elektromagnetischer Felder ein- bauen, wie sie z. B. durch Frequenzumrichter oder Hochspannungs-Zündtransformatoren ent- stehen. Die Bedingungen am Montageort müssen folgenden Umwelteinflüssen entsprechen: 3.1.1 Elektrische Daten Spannungsversorgung...
  • Seite 18: Abmessungen

    3 Montage Schalttafelstärke max. 5 mm Einbautiefe max. 130 mm Befestigung 4 Befestigungselemente Gebrauchslage beliebig (Betrachtungswinkel des TFT-Farbbild- horizontal ±65°, vertikal +40 ... -65° schirms berücksichtigt) Schutzart Frontseitig IP66, rückseitig IP20, nach DIN EN 60529 Gewicht (voll bestückt) ca. 1000 g Abmessungen (20) USB-Host-Schnittstelle...
  • Seite 19: Dicht-An-Dicht Montage

    3 Montage Dicht-an-Dicht Montage Werden mehrere Geräte in einer Schalttafel über- oder nebeneinander montiert, müssen die Schalttafelausschnitte horizontal von 35 mm und vertikal mindestens 80 mm voneinander ent- fernt sein. Einbau in Schalttafelauschnitt Schritt Tätigkeit Mitgelieferte Schalttafeldichtung (1) von hinten auf das Gerät aufsetzen Das Gerät von vorn in den Schalttafelausschnitt einsetzen und auf korrekten Sitz der Schalttafeldichtung achten, damit kein Wasser oder Schmutz in das Gehäuse eindringen kann.
  • Seite 20: Pflege Und Behandlung Der Frontfolie

    3 Montage Pflege und Behandlung der Frontfolie Die Frontplatte kann mit handelsüblichen Wasch-, Spül- und Reinigungsmitteln gesäubert wer- den. HINWEIS! Die resistive Touchscreen-Folie reagiert auf Fingerdruck oder ist mit handelsüblichen Stiften mit einer abgerundeten Kunststoffspitze bedienbar. VORSICHT! Spitze Werkzeuge verursachen Kratzer und können die Folie beschädigen! Die Frontplatte ist nicht beständig gegen aggressive Säuren und Laugen, Scheuermittel und die Säuberung mit Hochdruckreinigern! Bedienen Sie das Gerät nicht mit spitzen Gegenständen!
  • Seite 21: Elektrischer Anschluss

    4 Elektrischer Anschluss Installationshinweise VORSICHT! Der Auslieferungszustand des Gerätes entspricht bei der ersten Inbetriebnahme möglicher- weise nicht der vorgesehenen Anwendung (z. B. Regler2 inaktiv). Dies kann ein undefiniertes Verhalten der Anlage zur Folge haben. Deshalb sollten während der Inbetriebnahme nach Möglichkeit keine Aktoren angeschlos- sen und Laststromkreise getrennt sein.
  • Seite 22: Vorgesehene Verwendung, Missbrauch

    4 Elektrischer Anschluss 4.1.3 Vorgesehene Verwendung, Missbrauch • Der Regler ist für den Einbau im industriellen Bereich vorgesehen. WARNUNG! Der Regler ist nicht für die Installation in explosionsgefährdeten Bereichen geeignet Es besteht die Gefahr einer Explosion. Das Gerät darf nur außerhalb explosionsgefährdeter Bereiche eingesetzt werden. Galvanische Trennung Analogausgang Analogeingang IN8...
  • Seite 23: Anschlussplan

    4 Elektrischer Anschluss Anschlussplan GEFAHR! Hier sind Arbeiten an gefährlicher elektrischen Spannung (230 V) durchzuführen. Es besteht die Gefahr eines Stromschlags. Alle Stromkreise vor der Verdrahtung spannungsfrei schalten. Der elektrische An- schluss darf nur von Fachpersonal durchgeführt werden. 4.3.1 Anschlusselemente Analogeingang IN8 Analogeingang IN9 Optionssteckplatz Analogeingang IN10...
  • Seite 24: Analogeingänge

    4 Elektrischer Anschluss 4.3.2 Analogeingänge Eingang IN8, IN9 serienmäßig Eingang (IN10), (IN11) ist über Optionsplatinen um 2 Analogeingänge erweiterbar Anschluss (Anschlussele- Symbol und Klemmenbezeichnung ment) Eingang Thermoelement (1) IN8 (2) IN9 (3) IN10 (4) IN11 Widerstandsthermometer Zweileiterschaltung Widerstandsthermometer Dreileiterschaltung Spannung DC 0(2) ... 10 V Spannung DC 0 ...
  • Seite 25: Fühler Für Luft

    4 Elektrischer Anschluss HINWEIS! Die Zulassung nach DIN EN 14597 gilt nur, wenn in der Konfigurationsebene der kor- rekte Fühler mit DIN Zulassung eingestellt und auch am Analogeingang angeschlos- sen ist. Der damit erfasste Messwert muss im zugelassenen Temperaturbereich der DIN-Fühler in den nachfolgenden Tabellen liegen und kann z.B.
  • Seite 26: Fühler Für Wasser Und Öl

    4 Elektrischer Anschluss 4.3.4 Fühler für Wasser und Öl Hinweis: Wegen der Ansprechgenauigkeit ist die Verwendung nur ohne Schutzhülsen (Tauchhülsen) zulässig. aktuelle Typenbezeichnung alte Typen- Fühlerart Temperaturbereich Nennlänge mm Prozessanschluss bezeichnung Widerstandsthermometer (Typenblatt 90.2006) 90.2006/10-402-1003-1-9-100-104/000 1 x Pt100 -40 ... +400°C Verschraubung G1/2 90.2006/10-402-2003-1-9-100-104/000 2 x Pt100...
  • Seite 27: Analogausgänge

    4 Elektrischer Anschluss 4.3.7 Analogausgänge Ausgang OUT 3/4 ... 11/12 ist über Optionsplatinen um 1 Analogausgang erweiterbar Anschluss (Anschlussele- Symbol und Klemmenbezeichnung ment) Eingang 1 Analogausgang (8) OUT3/4 DC 0/2 ... 10 V oder DC 0/ (9) OUT5/6 4 ... 20 mA (10) OUT7/8 (konfigurierbar) (11) OUT9/10...
  • Seite 28 4 Elektrischer Anschluss Ausgänge OUT 3/4 ... 11/12 sind über folgende Optionsplatinen erweiterbar Anschluss (Anschlussele- Symbol und Klemmenbezeichnung ment) Ausgang 1 Relaisausgang (Wechsler) (8) OUT3/4 (9) OUT5/6 (10) OUT7/8 (11) OUT9/10 (12) OUT11/12 2 Relaisausgänge (Schließer) 1 Halbleiterrelais AC 230 V, 1 A 1 Logikausgang DC 0/22 V, max.
  • Seite 29: Digitalausgänge

    4 Elektrischer Anschluss 4.3.10 Digitalausgänge serienmäßig 2 Relaisausgänge (Wechsler) Schaltleistung AC AC 230V/24V; 3(0,5) A; cosφ=1(≥ 0,6); D300 τ Schaltleistung DC DC 24V; 3(0,5; =7ms) A Kontaktlebensdauer 250.000 Schaltungen bei Nennlast je Optionsplatine 1 Relaisausgang (Wechsler) Schaltleistung AC AC 230V/24V; 3(0,5) A; cosφ=1(≥ 0,6); D300 τ...
  • Seite 30: Spannungsversorgung (Nach Typenschild)

    4 Elektrischer Anschluss 4.3.11 Spannungsversorgung (nach Typenschild) AC 230V (DC 24V) Anschluss (Anschlussele- Symbol und Klemmenbezeichnung ment) Schutzleiter Neutralleiter N (L-) Außenleiter L1(L+) 4.3.12 Schnittstellen Schnittstellen USB-Device, USB-Host und COM1 serienmäßig Anschluss (Anschlussele- Symbol und Klemmenbezeichnung ment) USB-Device-Schnittstelle (21) USB-Host (20) COM1 Serielle Schnittstelle (13)
  • Seite 31 4 Elektrischer Anschluss Schnittstelle COM2 über Optionsplatinen erweiterbar Anschluss (Anschlussele- Symbol und Klemmenbezeichnung ment) Ethernet (14) 1 TX+ Sendedaten + 2 TX- Sendedaten - 3 RX+ Empfangsdaten + 6 RX- Empfangsdaten - Serielle Schnittstelle RS422 1 RxD+ Empfangsdaten + (galvanisch getrennt) 2 RxD- Empfangsdaten - 3 TxD+...
  • Seite 32 4 Elektrischer Anschluss...
  • Seite 33: Bedienung

    5 Bedienung Anzeige- und Bedienkonzept Der DICON touch wird über den resistiven Touchscreen bedient und reagiert auf Fingerdruck. Auch handelsübliche Stifte mit einer abgerundeten Kunststoffspitze können verwendet werden. (werkseitig abgeschaltet) (werkseitig abgeschaltet) nur bei Typenzusatz 223 Datenaufzeichnung und Auswertung nur bei Typenzusatz 213 2 Funktionschaltflächen...
  • Seite 34: Funktionsschaltflächen, Historie Und Kanalumschaltung

    5 Bedienung Gerätemenü Alle Funktionen im Gerätemenü werden in den nachfolgenden Kapiteln der Betriebsanleitung B703571.0de erklärt. Kapitel 6 "Anmeldung", Seite 41 B 703571.0 - Kapitel 7 "Anwenderebene (Log-In)", Seite 45 Kapitel 7 "Programmverwaltung", Seite 43 B 703571.0 - Kapitel 10 "Funktionsebene", Seite 57 B 703571.0 - Kapitel 8 "Parametrierung", Seite 49 B 703571.0 -...
  • Seite 35: Bilder Im Bedienring

    5 Bedienung Bilder im Bedienring Startbildschirm Nach dem Einschalten erscheint zunächst die Weltkugel, bis die Gerätesoftware gestartet ist. Danach erscheint das Reglerbild1 (werkseitig eingestellt). Mit dem Icon rechts unten können alle im Bedienring definierten Bilder nacheinander abgeru- fen werden. Einstellungen für Bildschirm siehe B 703571.0- Kapitel 12.10 "Bildschirm", Seite 111 Welche Bilder angezeigt werden siehe B 703571.0 - Kapitel 12.10.4 "Bedienring", Seite 113 5.5.1 Reglerbild 1, Reglerbild 2 und Reglerübersicht...
  • Seite 36: Selbstoptimierung

    5 Bedienung Handbetrieb starten Im Handbetrieb wird dem Regler ein Stellgrad fest vorgegeben. Die Bilder zeigen zunächst den aktiven RegIer, dessen Stellgrad bei ca.40% liegt. Schritt Tätigkeit Handsymbol berühren (Bleistift erscheint bei Stellgradanzeige) Bleistift berühren, den Handstellgrad eingeben und bestätigen (grüner Pfeil) Der Reglerbetrieb wird unterbrochen und der Regler1 arbeitet nunmit einem festen Stell- grad von 20% (Handsymbol erscheint neben dem grünen Sollwert).
  • Seite 37: Programmregler

    5 Bedienung 5.5.2 Programmregler HINWEIS! Dieses Bild ist werkseitig nicht vorhanden und erscheint nur, wenn der Typenzusatz Pro- grammregler freigeschaltet und konfiguriert ist. Kapitel 2.1 "Bestellangaben", Seite 11 werkseitig Kein Programm ist vorhanden. Um ein Programm zu erstellen gibt es folgende Möglichkeiten: Sollwertkurven am Gerät eingeben Kapitel 7.1.1 "Am Gerät", Seite 43 Sollwertkurven über Setup-Programm eingeben...
  • Seite 38: Übersichtsbild 1,2

    5 Bedienung Handbetrieb starten, stoppen (für Programmregler) Beim Programmregler kann der Handbetrieb nur bei gestopptem Programm mit der Taste Hand gestartet werden. Nach Berührung der Hand mit dem Bleistift öffnet sich der Dialog zur Eingabe von Sollwert 1 und 2 einstellbar. Mit der Taste Ok wird auf diese Sollwerte geregelt. Selbstoptimierung B 703571.0- Kapitel 12.6.3 "Regler Selbstoptimierung", Seite 84 5.5.3...
  • Seite 39: Registrierbild

    5 Bedienung 5.5.4 Registrierbild werkseitig Hier zeichnet das Gerät bis zu 4 Analog- und 3 Digitalkanäle wie ein Linienschreiber auf. Sollen Daten aufgezeichnet und ausgewertet werden, ist der Typenzusatz 213 erforderlich. Mit der Tasten H können historische Daten (aus der Vergangenheit) betrachtet und mit CH die Kanäle umgeschaltet werden.
  • Seite 40 5 Bedienung...
  • Seite 41: Anmeldung

    6 Anmeldung Einzelne Ebenen im Gerätemenü sind mit Benutzer und Passwort geschützt. Der Ebenen- schutz wird in der Benutzerliste über 5 verschiedene Benutzer über das Setup-Programm de- finiert. Nach Eingabe des Passworts kann jeder Benutzer die erlaubten „Rechte“ ausführen. Wenn es zugelassen ist, können die Rechte und Passwörter auch am Gerät verändert werden. Durch Berühren der Schaltfläche links unten öffnet sich das Fenster Gerätemenü.
  • Seite 42: Login

    6 Anmeldung Login Hier die Anmeldung als Master (mit dem werkseitigen Passwort 9200): Jetzt ist Benutzer1 angemeldet und alle Funktionen verfügbar, die unter „Rechte“ eingestellt wurden. Logout Sobald man angemeldet ist wird die Schaltfläche Log-Out nicht mehr grau unterlegt, sondern kann zum Ausloggen berührt werden.
  • Seite 43: Programmverwaltung

    7 Programmverwaltung Programmkurven eingeben 10 Programme können am Gerät oder im Setup-Programm eingegeben werden. 7.1.1 Am Gerät Schritt Tätigkeit Programmnamen und -icon eingeben ersten Abschnitt eingeben: Ist der Programmspeicher leer wird der Abschnitt rot unterlegt. Jeder Abschnitt besteht aus: Sollwert 1 und 2, Abschnittszeit, Steuerkontakte, Toleranz- band, Anzahl der Wiederholungen vom Startabschnitt an und Parametersatz.
  • Seite 44: Über Setup-Programm

    7 Programmverwaltung 7.1.2 Über Setup-Programm Schritt Tätigkeit Setup-Programm starten und im Menü Programmeditor->Programmverwaltung anklicken Abschnitte in die Tabelle eingeben Mit der Programmsimulation wird die Tabelle graphisch dargestellt...
  • Seite 45: Abschnittslaufzeit

    7 Programmverwaltung Schritt Tätigkeit Setup-Datei speichern und Setupdaten ins Gerät übertragen Erscheint ein grünes Icon (Smiley), sind die Programme korrekt übertragen worden. 2 Programmkurven sind nun im Gerät und können an einem beliebigen Abschnitt zu einer einstellbaren Zeit gestartet werden. Die Programme laufen zeitsynchron ab. 7.1.3 Abschnittslaufzeit Zeitspanne, die bis zum nächsten Abschnitt verstreicht.
  • Seite 46: Toleranzband

    7 Programmverwaltung 7.1.6 Toleranzband Der Toleranzband max. Wert liegt über der programmierten Sollwertkurve und der min. Wert unterhalb. Beide Werte können für jeden Abschnitt unterschiedlich eingestellt werden. Die Funktion verhält sich genauso wie bei der Rampenfunktion oder dem symmetrischen Pro- grammtoleranzband.
  • Seite 47: Parametersatz

    7 Programmverwaltung 7.1.9 Parametersatz Für jeden Reglerkanal stehen Parametersatz 1...4 zur Verfügung, die abschnittsweise umge- schaltet werden können...
  • Seite 48 7 Programmverwaltung...
  • Seite 49: Parametrierung

    HINWEIS! Die in diesem Kapitel beschriebenen Parameter können sowohl mit dem Setup-Programm als auch am DICON touch eingegeben werden. Hier werden die Parameter eingestellt, die unmit- telbar mit der Anpassung des Reglers an die Regelstrecke zu tun haben, nachdem die Anlage in Betrieb genommen wurde.
  • Seite 50: Regler \ Parametersätze

    8 Parametrierung Parameter Einstellung Beschreibung Start Sommerzeit Monat: März Zu diesem Zeitpunkt findet die Umschal- tung statt. Woche: letzte Woche Wochentag: Sonntag Uhrzeit: 02:00:00 Ende Sommerzeit Monat: Oktober Zu diesem Zeitpunkt findet die Umschal- tung statt. Woche: letzte Woche Wochentag: Sonntag Uhrzeit: 03:00:00 Regler \ Parametersätze Setup-Dialog...
  • Seite 51 8 Parametrierung Parameter Einstellung Beschreibung Proportional- 0 ... 9999 Größe des proportionalen Bereichs bereich 1 Bei Xp = 0 ist die Reglerstruktur nicht (Xp1) wirksam (Verhalten wie Grenzwertüber- wachung)! Proportional- 0 ... 9999 Bei einem Stetigen Regler muss Xp > 0 bereich 2 sein.
  • Seite 52 8 Parametrierung Parameter Einstellung Beschreibung Min. Stellgrad- -100 ... +100 % Zulässiger minimaler Stellgrad (nur bei Xp > 0 wirksam) begrenzung (Y2) Minimale Relais- 0 ... 60 s Begrenzung der Schalthäufigkeit bei einschaltdauer 1 schaltenden Ausgängen (Tk1) Minimale Relais- 0 ... 60 s einschaltdauer 2 (Tk2)
  • Seite 53 8 Parametrierung Übertragungsverhalten Das Übertragungsverhalten (Reglerstruktur) wird durch die Konfiguration der Parameter Pro- portionalbereich (P-Anteil), Vorhaltezeit (D-Anteil) und Nachstellzeit (I-Anteil) bestimmt. Zweipunktregler Dieser Regler hat einen schaltenden Ausgang und lässt sich mit P-, PI-, PD- oder PID-Über- tragungsverhalten parametrieren. Der Proportionalbereich Xp muss größer 0 sein, damit die Reglerstruktur wirksam ist.
  • Seite 54: Sollwerte

    8 Parametrierung Dreipunktregler Dieser Regler hat zwei Ausgänge, die als stetig (Analogausgang) oder schaltend (Digitalaus- gang) konfiguriert werden können. In beiden Fällen lässt sich der Regler mit P-, PI-, PD- oder PID-Übertragungsverhalten parametrieren. Die Proportionalbereiche Xp1 und Xp2 müssen größer 0 sein, damit die Reglerstruktur wirksam ist. Bei Xp1 = 0 und Xp2 = 0 entspricht das Verhalten der Funktion einer Grenzwertüberwachung mit Schaltdifferenz Xd1 und Xd2 sowie Kontaktabstand Xsh (Arbeitspunkt Y0 = 0 %): 100 %...
  • Seite 55: Am Gerät Eingeben

    8 Parametrierung Signal 2 (Bit 1) Signal 1 (Bit 0) Sollwert Regler1 Sollwert Regler2 Sollwertumsch. Sollwertumsch. Festwertregler Sollwert1 Sollwert1 Sollwert2 Sollwert2 Sollwert3 Sollwert3 Sollwert4 Sollwert4 Programmregler W1 und W2 werden vom Programmgeber vorgegeben 8.4.1 Am Gerät eingeben Eingegeben werden die Sollwerte in der Parameterebene. 8.4.2 Über Setup-Programm eingeben Eingegeben werden die Sollwerte im Setup-Dialog Parameterebene.
  • Seite 56 8 Parametrierung...
  • Seite 57: Konfiguration

    Farblich hervorgehoben sind Funktionen, die in beiden Selektoren vorhanden sind. Analogselektor Der Analogselektor enthält alle Analogsignale, die im DICON touch in den Konfigurationsdia- logen in einer Baumstruktur zur Verfügung stehen. In der folgenden Tabelle sind alle Analogsignale aufgeführt. Der Eintrag in der Spalte „Typ“ gibt den Ursprung des Signals an: •...
  • Seite 58: Digitalselektor

    Intern Messwert Abtastzeit Digitalselektor Der Digitalselektor enthält alle Digitalsignale, die im DICON touch in den Konfigurationsdialo- gen in einer Baumstruktur zur Verfügung stehen. In der folgenden Tabelle sind alle Digitalsignale aufgeführt. Der Eintrag in der Spalte „Typ“ gibt den Ursprung des Signals an: •...
  • Seite 59 9 Konfiguration Kategorie Signal Beschreibung Digitaleingänge Digitaleingang 1 ... 7 Intern Logikpegel der angeschlossenen potenzialfreien Kontakte 1...7 Siehe Kapitel 9.5 Digitalein- gänge IN1...7 Seite: 68 externe externer Digitaleingang Extern Logikpegel der externen Digitalein- Digitaleingänge 1 ... 8 gänge 1...8 Siehe Kapitel 9.18 Externe Digitaleingänge Seite: 71 Digitalsteuersignale Digitalsteuersignale 1 ...
  • Seite 60 9 Konfiguration Kategorie Signal Beschreibung Funktionsschaltfläche Funktionstaste 1 ... 2 Intern Logikpegel der 2 Funktionsschalt- flächen Siehe Kapitel 5.1 Anzeige- und Bedienkonzept Seite: 33 Analogeingangsalarm MinAlarm IN8 Intern Alarmsignale Min und Max der Analogeingänge 1 ... 4 MaxAlarm IN8 Siehe Kapitel 9.5 Beispiel Ana- MinAlarm IN9 logeingänge IN8, IN9, IN10, MaxAlarm IN9...
  • Seite 61 9 Konfiguration Kategorie Signal Beschreibung Digitalalarme Digitalalarm 1 ... 7 Intern Alarme der angeschlossenen potenzialfreien Kontakte 1...7 Siehe Kapitel 9.5 Digitalein- gänge IN1...7 Seite: 68 ext. Digitalalarme ext. Digitalalarm 1 ... 8 Extern Alarme der ext. Digitaleingänge Siehe Kapitel 9.18 Externe Digitaleingänge Seite: 71 Digitalsteueralarme Digitalsteueralarm 1 ...
  • Seite 62: Allgemeines

    9 Konfiguration Allgemeines Diese Beschreibung zeigt an einem Beispiel, wie die Parameter der Konfigurationsebene am Gerät eingestellt werden. Eine ausführliche Beschreibung aller Parameter finden Sie in der Be- triebsanleitung b70.3571.0de im Internet oder auf der Setup-CD. Beispiel Grundeinstellungen Zum Menüpunkt Grundeinstellungen gelangt man wie folgt: Beispiel Analogeingänge IN8, IN9, IN10, IN11 einstellen...
  • Seite 63: Sonderfunktionen

    10 Sonderfunktionen 10.1 Touchscreen kalibrieren Es kann vorkommen, daß die Darstellung am TFT-Bildschirm, nicht mehr mit den Berührungs- punkten der aufgeklebten Touchscreen Folie übereinstimmt. In diesem Falle ist es nötig, den Touchscreen zu kalibrieren. >T ERÄTEMENÜ OUCHSCREEN KALIBRIEREN Dazu müssen abwechselnd 4 Bildschirmpunkte an denen ein x erscheint mit einem Stift mög- lichst genau getroffen werden.
  • Seite 64 10 Sonderfunktionen...
  • Seite 65: Fehler- Und Alarmmeldungen

    11 Fehler- und Alarmmeldungen 11.1 Fehlermeldungen in Float-Werten und auf der Anzeige Die Darstellung erfolgt im Float-Wert selbst. Es werden folgende Zustände definiert. Fehler Float-Wert Darstellung Anzeige Erster Fehlerwert 1.0E+37 Software – Underrange 1.0E+37 <<<<<< Software – Overrangev 2.0E+37 >>>>>> Kein gültiger Eingangswert 3.0E+37 -----------...
  • Seite 66 11 Fehler- und Alarmmeldungen...
  • Seite 67: Zertifikate

    12 Zertifikate 12.1 China RoHS +D]DUGRXV VXEVWDQFHV 3URGXFW JURXS  &G &U 9, 3%'( +RXVLQJ *HKlXVH 3URFHVV FRQQHFWLRQ 3UR]HVVDQVFKOXVV 0XWWHU 6FUHZ 6FKUDXEH ^: d ^: d ' d ' d ' d ' d...
  • Seite 68 JUMO GmbH & Co. KG JUMO Mess- und Regelgeräte Ges.m.b.H JUMO Mess- und Regeltechnik AG...

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