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Mechanische Scheibenbremsen; Schaltung; Kettenschaltung - Bergamont Rennrad Bedienungsanleitung

Inhaltsverzeichnis

Mechanische Scheibenbremsen

Funktionskontrolle
Wenn die Beläge mechanischer Scheibenbremsen verschleißen, verlängert sich
der Bremshebelweg. Überprüfen Sie regelmäßig, ob die Bremse einen definier-
ten Druckpunkt erreicht, bevor der Hebel am Lenker anliegt (a). Prüfen Sie, ob
die Bremszüge intakt sind!
GEFAHR!
Beschädigte Züge sollten Sie sofort austauschen lassen, da sie reißen kön-
G
nen. Unfallgefahr!
Verschleiß und Wartung
Belagverschleiß können Sie in begrenztem Maße ggf. direkt am Zusatz-Brems-
griff ausgleichen. Lösen Sie die Überwurfmutter an der Schraube, durch die der
Zug in den Griff läuft, und drehen Sie die Schraube heraus (b), bis der Hebelweg
Ihren Ansprüchen genügt. Drehen Sie die Kontermutter wieder fest und achten
Sie darauf, dass der Schlitz der Schraube weder oben noch vorne steht, sonst
dringt unnötig viel Schmutz und Feuchtigkeit ein.
Alternativ kann der Zug auf die gleiche Weise direkt an der Bremse nachgestellt
werden.
Überprüfen Sie nach dem Nachstellen die Funktion und ob die Beläge schleiffrei
sind, wenn Sie den Bremshebel loslassen und das Laufrad drehen.
Wenn Sie mehrfach nachstellen, ändert sich die Stellung des Hebels am Brems-
sattel. Die Wirkung der Bremse wird schwächer. Im Extremfall kann die Bremse
komplett ausfallen. Unfallgefahr!
Direkt am Bremssattel bestehen bei manchen Modellen weitere Verstell-
möglichkeiten, die jedoch handwerkliches Geschick erfordern (c). Lesen Sie
die Anleitung des Bremsenherstellers aufmerksam durch, die Sie auf dieser
BERGAMONT-Info-CD finden, bevor Sie die Bremse einstellen. Wenn Sie sich
nicht absolut sicher sind oder Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren BERGA-
MONT-Fachhändler.
GEFAHR!
Mehrfaches Nachstellen nur am Bremszug kann die maximal erzielbare
G
Bremswirkung stark reduzieren.
a
b
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RENNRAD | BEDIENUNGSANLEITUNG 2018
c
HINWEIS!
Lesen Sie in jedem Fall die Anleitung des Bremsenherstellers aufmerk-
I
sam durch, die Sie auf dieser BERGAMONT-Info-CD finden, bevor Sie das
Laufrad ausbauen oder Wartungsarbeiten durchführen. Fehlbedienung kann zu
Bremsversagen führen.

SCHALTUNG

KETTENSCHALTUNG

Mittels der Schaltung (d+e) an Ihrem BERGAMONT-Bike wird die Übersetzung
an die Geländeform und die gewünschte Fahrgeschwindigkeit angepasst.
In einem kleinen Gang, bei dem die Kette vorne über das kleine Kettenblatt und
hinten über ein großes Ritzel läuft (f), können Sie steile Berge mit mäßigem
Krafteinsatz hochfahren. Sie müssen dafür aber schneller bzw. mit höherer Fre-
quenz treten. Bergab wird eine große Übersetzung (vorne großes Kettenblatt,
hinten kleines Ritzel) aufgelegt. Sie können mit einer Kurbelumdrehung viele
Meter zurücklegen, die Geschwindigkeit ist dann entsprechend hoch.
Grundsätzlich liegt eine vernünftige Umdrehungszahl der Kurbeln, kurz Trittfre-
quenz genannt, jenseits von 60 Umdrehungen pro Minute. Rennfahrer kurbeln
im flachen Gelände zwischen 90 und 110 Umdrehungen je Minute. Bergauf fällt
die Frequenz naturgemäß etwas ab, Sie sollten aber trotzdem flüssig treten.
Während des gesamten Schaltvorgangs muss pedaliert werden. Die Pedalkraft
sollte aber deutlich reduziert werden. Insbesondere beim Schalten vorne muss
langsam und ohne Kraft getreten werden.
ACHTUNG!
Üben Sie das Schalten auf einem verkehrsfreien Gelände, bis Sie mit der
A
Funktionsweise der Brems-Schalthebel-Einheit oder des Schalthebels an
Ihrem BERGAMONT-Bike vertraut sind.
d
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f
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