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BETRIEB
Sichern Sie die Arbeitsumgebung ab, bevor Sie mit dem Verdichten beginnen.
Nehmen Sie die Maschine erst in Betrieb, nachdem Sie die Sicherheitshinweise gelesen und
verstanden haben, sowie die vor der Erstinbetriebnahme erforderlichen Maßnahmen
durchgeführt haben.
Der richtige Feuchtigkeitsgehalt des Bodens ist sehr wichtig für korrektes Verdichten. Die
Verdichtung zu trockener Materialien wird durch Anfeuchten des Materials erleichtert. Zu
viel Feuchtigkeit dagegen hinterlässt wassergefüllte Hohlräume, die die Tragfähigkeit des
Bodens schwächen.
Nässe bzw. übermäßige Bewässerung kann zur Überlastung und zum Absterben des Motors
führen.
7.1
Informationen zur Erstinbetriebnahme
Beachten Sie, dass die Maschine ohne Motoröl und Kraftstoff ausgeliefert wird.
Stellen sie sicher, dass diese Betriebsmittel vor der Erst-Inbetriebnahme aufgefüllt
sind.
ACHTUNG: Maschine startet nicht, bevor Motoröl bis zur Obergrenze nachgefüllt
ist – Ölmangelschmierung!
7.1.1
Testlauf Erstinbetriebnahme
Lassen Sie die Maschine für rund 3 Minuten im Leerlauf laufen.
Achten Sie auf abnormale Geräusche.
Achten Sie auf die Abgase (zu schwarz, zu weiß)?
7.1.2
Hinweise für die ersten 20 Betriebsstunden
Um die Lebenserwartung Ihrer Maschine zu optimieren, sollten Sie folgende Punkte befolgen:
Schonen Sie den Motor die ersten 20 Betriebsstunden (dies gilt auch für gebrauchte
Motoren nach einer umfassenden Wartung). Das heißt, geringere Drehzahl und geringere
max. Arbeitsbelastung als während des Normalbetriebs.
Wechseln Sie das Motoröl nach den ersten 20 Betriebsstunden.
7.2
Betriebshinweise
Ziehen Sie bei laufendem Motor niemals den Seilzug an. Dies schädigt den Motor.
Der Zugmechanismus für die Veränderung der Motordrehzahl ist mit einer Justierschraube
begrenzt. Diese ist werkseingestellt. Verändern Sie diese Einstellung nie eigenmächtig, Sie
könnten den Motor überlasten.
Betreiben Sie die Maschine unter keinen Umständen auf Gefällen über 20°, da selbst bei
optimalem Ölstand der Motor nicht mit genug Schmierung versorgt sein könnte.
In der Richtung der Vorrückbewegung der Rüttelplatte und innerhalb eines Bereichs von
einem Meter um den Rüttler, darf niemand außer dem Bediener stehen.
Während des Verdichtens und Erhöhens eines Erdbauwerks sollte zuerst zirka 10 bis 15 cm
innerhalb des Randes zwei bis dreimal verdichtet werden, dann wird der Rand verdichtet.
Wenn Sie die Erde im Inneren eines Gebäudes rütteln, sollte die Rüttelplatte den
Untergrundaufbau, die Stahlbetonpfähle, die Unterlage der Maschine sowie die
Untergrundrohre usw. nicht berühren.
Beim Arbeiten innerhalb des Gebäudes darf die Rüttelplatte oder der Exzenterblock nicht
gegen die Wände schlagen.
Kommen auf einer Fläche mehrere Rüttelplatten gleichzeitig zum Einsatz, dann sollte der
Parallelabstand der Maschinen zueinander nicht weniger als fünf Meter und der Abstand
zwischen der vorderen und der hinteren Maschine nicht weniger als zehn Meter betragen.
Wenn die Maschine in einer gerade noch ordnungsgemäßen Umgebung arbeitet, z.B. auf
weichem oder unebenem Boden, vergewissern Sie sich, die Leistung auf das niedrigste zu
senken, um ein Versinken der Maschine zu vermeiden. Achten Sie bei Gefälle darauf (max.
20° erlaubt!), ein Umkippen der Maschine zu vermeiden.
Lassen Sie in den besonders gefährlichen Bereichen erhöhte Aufmerksamkeit walten.
Bei Tunnelarbeiten muss für eine gute Belüftung gesorgt werden, um Unfälle zu vermeiden.
Es muss darüber hinaus ein funktionierendes Kontrollsystem für die Funktionstüchtigkeit
der Frischluftversorgung geben.
ZIPPER MASCHINEN GmbH
www.Zipper-Maschinen.at
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BETRIEB
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