der Leistungsregelung sind so aus-
gelegt, dass eine Veränderung des
Wasserdurchflusses von bis zu 10 %
pro Minute möglich ist.
Abweichende Durchflussmengen
Bei vielen Prozesskühlungsanwen-
dungen sind Durchflussraten erfor-
derlich, die von den hier
angegebenen Mindest- und Maxi-
malwerten abweichen. Durch eine
einfache Veränderung des Rohrlei-
tungssystems lässt sich dieses Pro-
blem lösen. Beispiel: Für ein
Spritzgussverfahren werden 5,1 l
Wasser pro Sekunde mit einer Tem-
peratur von 10 °C benötigt und die
Wasserrücklauftemperatur beträgt
15,6 °C. Die gewählte Kühlmaschine
kann zwar bei diesen Temperaturen
betrieben werden, ihre Mindest-
Durchflussrate beträgt aber 7,6 l/s.
Durch das folgende System kann das
Verfahren realisiert werden.
Wasseraustritts-Temperaturbereich.
Tranes luftgekühlte Wasserkühlma-
schinen der Serie R
können mit drei
®
unterschiedlichen Kategorien des
Abbildung 3 - Bei Temperaturen außerhalb des Gerätebereiches
1. Last
2. 35 °C - 7 ,6 l/s
3. 35 °C - 2,2 l/s
4. Kaltwasserpumpe
5. 21 °C - 7 ,6 l/s
RLC-PRC015-DE
Anwendungsrichtlinien
Flüssigkeitsaustritts betrieben wer-
den: Standard, niedrige Temperatur
und Eisproduktion. Der Bereich der
Lösungsaustrittstemperatur bei Stan-
dardbetrieb beträgt 4,4 bis 15,6 °C.
Bei Geräten mit Winterregelung er-
gibt sich eine Flüssigkeitsaustritts-
temperatur von unter 4,4 °C. Da
Temperatursollwerte des Flüssig-
keitszulaufs unter 4,4 °C Sauggas-
temperaturen am oder unter dem
Gefrierpunkt des Wassers zur Folge
haben, ist für alle Maschinen mit
Winterregelung eine Glykollösung
erforderlich. Bei der Eisproduktion
ergeben sich Flüssigkeitsaustritts-
temperaturen zwischen -6,7 und
15,6 °C. Die Steuerelemente für die
Eisproduktion umfassen zwei Einstel-
lungen und Sicherheitseinrichtungen
für die Eisproduktion und die Stan-
dard-Kühlfunktion. Wenden Sie sich
an den zuständigen Trane-Vertriebs-
berater, wenn Sie Geräte für die Eis-
produktion oder mit Winterregelung
einsetzen. Durch den Verdampfer zir-
kulierendes Wasser darf bei Still-
stand der Anlage eine Temperatur
von 42 °C nicht überschreiten .
6. 15,6 °C - 7 ,6 l/s
7 . 15,6 °C - 2,2 l/s
8. 15 °C - 5,4 l/s
9. Kaltwasserpumpe
10. 35 °C - 5,4 l/s
Abweichende Wasseraustrittstempe-
raturen
Wie bei den oben genannten Durch-
flussmengen sind bei vielen Prozess-
kühlungsanwendungen auch
Temperaturbereiche erforderlich, die
von den hier angegebenen Mindest-
und Maximalwerten abweichen.
Durch eine einfache Veränderung des
Rohrleitungssystems lässt sich die-
ses Problem lösen. Beispiel: Die
Kühllast eines Labors erfordert 7,6 l
Wasser pro Sekunde, dass mit einer
Temperatur von 29,4 °C in den Pro-
zess eintritt und mit 35 °C austritt.
Die notwendige Genauigkeit wird
vom Kühlturm nicht erreicht. Die ver-
wendete Wasserkühlmaschine hat
zwar eine ausreichende Leistung,
aber ihre maximale Kaltwasseraus-
trittstemperatur beträgt 15 °C.
Im hier gezeigten Beispiel ist die
Durchflussmenge des Kühlgerätes
und des Prozesses gleich. Dies ist
nicht erforderlich. Wenn das Kühl-
gerät mit einer höheren Durchfluss-
menge arbeitet, wird mehr Wasser
um den Kühler herumgeführt und
mit warmem Wasser gemischt.
Absenkung der Wasserversor-
gungstemperatur
Die Leistungsdaten der luftgekühlten
Wasserkühlmaschinen der Serie R
basieren auf einem Absenken der
Kaltwassertemperatur um 6 °C. Tem-
peraturabsenkungen zwischen 3,3 °C
und 10 °C sind zulässig, wenn die mi-
nimale und die maximale Wasser-
temperatur nicht unter- bzw.
überschritten wird und die minima-
len und maximalen Durchflussmen-
gen gewährleistet sind. Stärkere
Temperaturabsenkungen gehen über
den optimalen Steuerungsbereich
hinaus. Sie können dazu führen, dass
die Mikrocomputer-Steuerung die
Kaltwassertemperatur nicht mehr mit
ausreichender Genauigkeit regulie-
ren und konstant halten kann.
Zudem können Temperaturabsenkun-
gen von weniger als 3,3 °C zu einer
unzulässigen Überhitzung des Kälte-
mittels führen. Eine ausreichende
Überhitzung ist bei Kühlsystemen
mit Direktverdampfern immer wich-
tig. Insbesondere gilt dies natur-
®
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