Meßbereiche ±10 V / ±5 V / 0...10 V / 0...5 V
als Differenzeingänge
Differenzeingänge werden dann vorteilhaft eingesetzt,
wenn Analogwertgeber durch ihre Bauart oder durch den
Anschluß vor Ort einpolig potentialgebunden sind (z. B.
der Minuspol des Gebers ist vor Ort geerdet).
Da dieses Erdungspotential nicht genau mit AGND1 über-
einstimmt, muß, um Meßfehler auszuschließen, zweipo-
lig gemessen werden. Einpoliger Anschluß würde außer-
dem AGND1 direkt mit der Vor-Ort-Erdung verbinden, was
zu unzulässigen (und evtl. gefährlichen) Erdungsschlei-
fen führen würde.
Bei allen Konfigurationen mit Differenzeingang gehören
jeweils zwei benachbarte Analogeingänge zusammen
(z. B. EW6,00 und EW6,01).
Der Meßwert wird ermittelt, indem vom Wert am Eingang
mit der höheren Kanalnummer der Wert vom Eingang mit
der niedrigeren Kanalnummer subtrahiert wird.
Der gewandelte Meßwert ist auf der ungeraden Adresse
(z. B. EW 6,01) verfügbar.
Zur Beachtung:
Der Gleichtaktbereich entspricht dem Meßbereich des
einzelnen Kanals bezogen auf AGND1, d. h. keiner der
beiden an der Messung beteiligten Eingänge darf diesen
Meßbereich verlassen.
Eingangsspannungen, die den Meßbereich überschrei-
ten, erzeugen eine Overflow-Fehlermeldung. Bei Bereichs-
unterschreitung wird eine Underflow-Fehlermeldung er-
zeugt.
Advant Controller 31 / Stand: 11.2001
Hardware
2.2-17
Analogwertgeber vor Ort,
Maschine 1
Erdung
am Geber
28
29
30
40
41
42
24 V DC
L+
M
PE
Bild 2.2-20: Anschluß von Spannungsgebern
als Differenzeingänge
07 KT 98 / Elektrischer Anschluß
Analogwertgeber
vor Ort,
Maschine 2
Erdung
am Geber
31
32
33
34
35
36
07 KT 98
43
44
2