Applikationen
Grol^e der
Signalspannungen
Mitden
Bezeichnungen
H
=H6he
in
cm
des
Schirmbildes,
U
=
Spannung
in
Vjs des
Signals
am
Y-Eingang,
A =
Ablenkkoeffizient
in
V/cm am
Teilerschalter
laSt
sich
aus
gegebenen
zwei
Werten
die
dritte
GroSe
errechnen;
U =
AH
H=x
A=y
A
H
Bei
gezogenem
fCnopf
MAG
x5
ist
A
dutch
5 zu
teilen.
AHe
drei
Werte
sind jedoch
nichtfrei
wahibar. Sie
mus-
sen
innerhalb folgender
Grenzen
liegen
(Trigger-
schwelle, Ablesegenauigkeit):
H
zwischen
0,5
und
8
cm,
mbglichst
3,2
und
8
cm,
U
zwischen
1
mVgs
und 40
Vgs,
A
zwischen
5
mV/cm
und
5
V/cm
in
1-2-5 Teilung.
A
zwischen
1
mV/cm
und
1
V/cm
in
1-2-5
Teilung
(bei
gezogenem
Knopf
MAG
x5).
Beispiele:
Eingest. Ablenkkoeffizient
A
=
50
mV/cm
^
0,05
V/cm,
abgelesene
Bildhohe
H =
4,6
cm,
gesuchte
Spannung U =
0,05-4,6
=
0,23
Vgg
Eingangsspannung
U =
5
Vgs,
eingestellter
Ablenkkoeffizient
A
=
1
V/cm,
gesuchte Bildhohe
H =
5
:
1
=5
cm
Signalspannung
U
=
220Veff-2-/y
=
622
Vgs
(Spannung
>
40
Vgs mit
Tastteiler
1
0;1
Hier
>
400
Vgs,
also
mit
Tastteiler
1
00:
1
:
U =
6,22
Vgs),
gewunschte
Bildhohe
H =
mind.
3,2
cm, max.
8
cm,
maximaler
Ablenkkoeffizient
A =
6,22
:
3,2
=
1
,94
V/cm,
minimaler
Ablenkkoeffizient
A =
6,22
:
8
=
0,78
V/cm,
einzustellender Ablenkkoeffizient
A =
1
V/cm
Zeitwerte der
Signalspannung
Mit
den Bezeichnungen
L
=
Lange
in
cm
einer
Welle
auf
dem
Schirmbild,
T
=
Zeit
in
s
fur
eine Periode,
F
=
Frequenz
in
Hz
der Folgefrequenz
des
Signals,
Z
=
Zeitkoeffizient
in
s/cm
am
Zeitbasisschalter
und
der
Beziehung F
=
1/T
lessen
sich
folgende Gleichun-
gen
aufstellen:
T
=
L
Z
1
F
=
LZ
L
=
1
FZ
Z
=
1
L- F
Bei
gedriickter
Taste
X MAG.
x^0
ist
Z
durch
10
zu
tei-
len.
Alle vier
Werte
sind
jedoch
nicht
frei
wahibar.
Sie
sollten
innerhalb
folgender
Grenzen
liegen:
L
zwischen
0,2
und
1
0
cm,
mbglichst
4
bis
1
0
cm,
T
zwischen
5
ns
und
1
0
s,
F
zwischen
0,1
Hz und 80
MHz,
Z
zwischen 50 ns/cm und
1
s/cm
in
1-2-5
Teilung
(bei
ungedriickter Taste
X MAG.
xIO),
und
Z
zwischen
5
ns/cm und
0,1
s/cm
in
1-2-5
Teilung
(bei
gedriickter
Taste
X MAG.
xIO).
Beispiele:
Lange
eines
Wellenzugs L
=
7
cm,
eingestellter Zeitkoeffizient
Z =
0,5
jis/cm,
gesuchte
Periodenzeit
T =
7
•
0,5
•
1
0"®
=
3,5
frs
gesuchte
Folgefrequenz
F
=
1
:
(3,5-
10"®)
=
286
kHz.
Zeit
einer Signalperiode
T =
0,5
s,
eingestellter Zeitkoeffizient
Z
=
0,2
s/cm,
gesuchte Lange
L
=
0,5:0,2
=
2,5
cm.
Lange
eines
Brummspannung-Wellenzugs
L
=
1
cm,
eingestellter Zeitkoeffizient
Z
=
10
ms/cm,
gesuchte
Brummfrequenz
F
=
1(1 10
10"^)
=
100
Hz.
TV-Zeilenfrequenz F
=
15
625
Hz,
eingestellter Zeitkoeffizient
Z
=
10
(xs/cm,
gesuchte
Lange
L
=
1
:(15
625
-10*®)
=
6,4
cm.
Lange
einer
Sinuswelle L
=
min.
4 cm, max.
1
0
cm,
Frequenz F
=
1
kHz,
max.
Zeitkoeffizient
Z
=
1
:
(4-10®)
=
0,2
ms/cm,
min.
Zeitkoeffizient
Z
=
1
:(10-10®)
=
0,1
ms/cm,
einzustellender
Zeitkoeffizient
Z
=
0,2
ms/cm,
dargestellte
Lange
L
=
1
:(10®-0,2-10"®)
=
5
cm.
Lange
eines
HF-Wellenzugs L
=
4 cm,
eingestellter Zeitkoeffizient
Z
=
0,1
(xs/cm,
gedruckte TasteX
MAG.
x
10:
Z
=
10 ns/cm,
gesuchte
Signalfrequ.
F
=
1
:
(4-10
-10*®)
=
25
MHz,
gesuchte
Periodenzeit
T
=
1
:(25-10®)
=
40
ns.
XY-Betrieb mit
Lissajous-Figur
Der XY-Betrieb
mit
Lissajous-Figuren
erleichtert
oder
ermbglicht
gewisse MeBaufgaben:
-
Vergleich
zweier
Signale unterschiedlicher
Frequenz
Oder Nachziehen der einen Frequenz
auf
die
Frequenz
des anderen
Signals
bis
zur Synchronisation.
Das
gilt
auch noch
fur
ganzzahlige Vielfache
oder
Teile
der einen
Signalfrequenz.
-
Phasenvergleich
zwischen zwei
Signalen
gleicher
Fre-
quenz.
Phasenvergleich
mit
Lissajous-Figur
Die
folgenden
Bilder
zeigen
zwei
Sinus-Signale gleicher
Frequenz und Amplitude
mit unterschiedlichen
Phasenwin-
keln.
Anderungen
vorbehalten
A1