genutzt
werden
mulS
(z.B.
fur
Impulse
mit
steilen
Flanken),
raten
wir dringend dazu,
die
Modularen
Tastkopfe
HZ51
(10:1),
HZ52
(10:1
HF)
und
HZ54
(1
:
1
und10:1)zu
benut-
zen
(siehe
OSCILLOSCOPE-ZubehdrZI). Das
erspart u.U.
die
Anschaffung
eines Oszilloskops mit
grbU.erer
Band-
breite
und
hat
den
Vorteil,
dalS
defekte
Einzelteile bei
FIAMEG
bestellt
und
selbst
ausgewechselt
werden
kon-
nen. Die
genannten
Tastkopfe
haben
zusatzlich zur nieder-
frequenten Kompensationseinstellung einen HF-Abgleich.
Damit
ist
mit
Flilfe
des
auf
1
MFIz umgeschalteten, im
FIM806
eingebauten
Calibrators
eine Gruppenlaufzeitkor-
rektur
an der
oberen Grenzfrequenz des
Oszilloskops
mog-
lich.
Tatsachlich
werden
mit diesen
Tastkopf-Typen Band-
breite
und
Anstiegszeit
des
FIM806 kaum
merklich
gean-
dert
und
die
Kurvenform-Wiedergabetreue
u.U.
sogar
noch
verbessert, well eine
Anpassung
an
die individuelle
Recht-
eckwiedergabe des
Oszilloskops
moglich
ist.
Wenn
ein Tastteiler 10:1
oder
100:1
verwendet
wird,
mud
bei
Spannungen
iiber
400
V
immer
DC-Eingangs-
kopplung
benutzt werden.
Bei
AC-Kopplung
tieffrequen-
ter
Signale
ist
die
Teilung
nicht
mehr
frequenzunabhangig,
Impulse
konnen Dachschrage
zeigen,
Gleichspannungen
werden
unterdruckt
-
belasten aber
den
betreffenden
Oszilloskop-Eingangskopplungskondensator.
Dessen
Span-
nungsfestigkeit
ist
max.
400
V
(DC
+
Spitze AC).
Ganz
besonders
wichtig
ist
deshalb
die
DC-Eingangskopplung
bei
einem
Tastteiler
100:1,
der meist
eine zulassige
Span-
nungsfestigkeit
von max.
1
200
V
(DC
+
Spitze
AC)
hat.
Zur
Unterdruckung
storender
Gleichspannung
darf
aber
ein
/fondensafor entsprechender
Kapazitat
und Spannungsfe-
stigkeit
vor
den
Tastteilereingang
geschaltet
werden
(z.B.
zur
Brummspannungsmessung).
Bei
alien
Tastteilern
ist
die
zulassige
Eingangswechsel-
spannung
oberhalb
von 20
kFIz
frequenzabhangig
begrenzt.
Deshalb mulS
die
„
Derating
Curve" des
betreffenden
Tast-
teilertyps
beachtet
werden.
Wichtig
fur die
Aufzeichnung
kleiner
Signalspannungen
ist
die
Wahl
des Massepunktes
am
Prufobjekt. Er
soil
mog-
lichst
immer
nahe
dem
MelSpunkt
liegen.
Andernfalls kbn-
nen
evti.
vorhandene Strbme
durch Masseleitungen oder
Chassisteile
das
MeSergebnis
stark
verfalschen.
Beson-
ders
kritisch
sind
auch
die
Massekabel von
Tastteilern.
Sie
sollen
so
kurz
und
dick
wie
moglich
sein.
Beim
AnschluS
des
Tastteiler-Kopfes
an
eine
BNC-Buchse
sollte ein
BNC-
Adapter
benutzt
werden,
der
oft als
Tastteiler-Zubehor
mit-
geliefert
wird.
Damit
werden Masse-
und Anpassungspro-
bleme
eleminiert.
Das
Auftreten merklicher
Brumm-
oder Storspannungen im
MefSkreis
(speziell
bei
einem
kleinen Ablenkkoeffizienten)
wird moglicherweise durch
Mehrfach-Erdung
verursacht,
weil
dadurch Ausgleichstrbme
in
den Abschirmungen
der
Medkabel
flieR.en
konnen
(Spannungsabfall
zwischen den
Schutzleiterverbindungen, verursacht
von angeschlosse-
nen fremden
Netzgeraten,
z.B.
Signalgeneratoren mit
Stbr-
schutzkondensatoren).
Bedienung
Zur besseren Verfolgung der
Bedienungshinweise
ist
das
am
Ende
der Anieitung
befindliche Frontbild
herausklapp-
bar,
so
daS
es
immer
neben
dem
Anieitungstext
liegen
kann.
Die
Frontplatte
ist,
wie
bei alien
FIAMEG-Oszilloskopen
ubiich,
entsprechend
den
verschiedenen Funktionen
in
Fel-
der
aufgeteilt.
Direkt
unter der Strahirbhre befinden
sich
(von
links
nach
rechts) die
Einstellelemente
fur
Flelligkeit
(INTENS.),
(INT.
B
=
Flelligkeit
Zeitbasis
B),
Scharfe
(FOCUS)
und
Strahldre-
hung
(TR
=
trace
rotation).
Es
folgen
der Rasterbeleuch-
tungsschalter
(ILLUM.
=
illumination)
und
der
Calibrator
(CAL
0,2Vss
u.
2V3s)
mit
Frequenzwahlschalter
(1kHz oder
1MHz).
Daneben
befinden
sich
-
optisch
abgegrenzt
-
die
Strahidehnungstaste (X
MAG.
xIO
=
1
0 fache X-Dehnung),
sowie
die horizontale
Strahiverschiebung (X
POS.
=
X
Posi-
tion).
Oben
rechts
neben
dem
Bildschirm befindet
sich die
Netz-
taste
(POWER)
mit
Symbolen
fur die Ein- (on)
und
Aus-Stel-
iung
(off).
Weiter
sind
hier die
Einstellelemente
fur die Zeit-
basen
A
(TIME/
DIV.)
und B (DEL
TB),
Triggerung
fur die
Zeitbasen
(LEVEL
A
und
B)
mit
zugeordneten
Triggerflan-
kenwahl-Schaltern
(SLOPE +/—)
und
dem
Ablenkverzoge-
rungs-Einsteller
(DEL.
POS.)
fur
Zeitbasis
B.
Die
Zeitbasis-
wahischalter-Taste
A/B
(ungedruckt A, gedruckt
B)
und
die
zugeordnete Taste
zur alternierenden Darstellung beider
Zeitbasen
(ALT.),
befinden
sich
oben
links
neben
dem
Zeit-
basis-Schalter.
Ebenso
die
Taste
X-Y
(gedruckt
=
X-Y
Betrieb).
Fur alternierende
Triggerung
bei
alternierender
Darstellung der
Y-Eingange
CH
I
und
CH
II
dient die
Taste
ALT.,
die
optisch
dem
Triggerkopplungs-Schalter
(TRIG.)
mit
den
Schaltstellungen
AC, DC,
HF,
LF,
~
und
der
Trig-
geranzeige
LED
oberhalb
TRIG, zugeordnet
ist.
Zur
exter-
nen
Triggerung
ist
die
Taste
EXT.
zu betatigen
und das
T
rig-
gersignal
an
die
BNC-Buchse
TRIG.
INP. anzulegen. Fur
die
Videosignaltriggerung steht der Schalter
TV
SEP.
zur Verfu-
gung. Mit
HOLD
OFF
kann
die
Wartezeit
verlangert
wer-
den,
bevor
ein
Triggerimpuls
wirksam werden
kann.
SINGLE
und
RESET
Taste
(mit
zugeordneter LED)
ermbgli-
chen
einmalige
Ablenkvorgange.
Unten
rechts
neben
dem
Bildschirm
im
Y-Feld befinden
sich die
Vertikalverstarkereingange
der Kanale
1,11
und
III
(VERT.
INP.
1,11
und
III)
mitden
zugehorigen Eingangskopp-
lungs-Schaltern
(GD,
AC,
DC),
den
Teilerschaltern
CH
I
und
CH
II,
sowie
der Verstarkungseinsteller
fur
Kanal
111
(
VAR.
CH
III).
Mit
den
Einstellern
Y-POS.
I,
II
und
III
ist
die vertikale
Strahiposftion
fur
jeden
Kanal
einstellbar.
Mit
dem
Strahl-
trennungs-Einsteller
(TRACE
SEP.)
werden
im
alternieren-
den
Betrieb
der Zeitbasen
A
und B
die
Strahipositionen
getrennt.
Die 5 Drucktasten im Y-Feld
sind
fur
die Betriebs-
artumschaltung der
Vertikalverstarker
und
werden
im
Abschnitt „Betriebsarten der
Vertikalverstarker" beschrie-
ben.
M6
806
Anderungen
vorbehalten