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Hameg Instruments HM806 Bedienungsanleitung Seite 29

Inhaltsverzeichnis
Die
Sagezahnausgangspannung
an der
mit /M/ bezeichne-
ten
BNC-Buchse
auf
der Gerateruckseite
lafSt
sich
nnit
einenn Kontroll-Oszilloskop uberprufen.
Dieses wird
auf
einen Ablenkkoeffizienten
von
1
V/cm
und
auf einen Zeitko-
effizienten,
der
urn eine
Stufe
langsamer
ist
als
der
am
zu
testenden
Oszilloskop,
eingestellt.
Man
sollte
dann
2 bzw.
2,5
Wellen
eines
positiv
ansteigenden
Sagezahn
mit einer
Amplitude von
etwa
auf
dem
Kontrollschirm
sehen
kbnnen. Dabei
sollte
dem
zu
prufenden
Oszilloskop keine
Eingangsspannung
(und keine Triggerspannung) zugefuhrt
warden.
Die
Sagezahnspannung
wird
dem
Kontroll-Oszillo-
skop
mit
einem
nicht
abgeschlossenen
50Q-BNC-BNC-
Kabel zugefuhrt.
Gleichzeitig
kann
die
Wirkung
der
HOLD-
OFF-ZeiteinstellungxI-xlO
kontroiliert
warden.
Eine
quan-
titative
Messung
der
Hold-Off-Zeit-Variation
ist
ohne
Ein-
griff
in
das
Gerat
nicht
moglich
(Helltastimpuls
ist
kurzer
als
Vorlauflange
des
Sagezahns).
Zeitablenkung
B
Durch Drucken
der Taste
A/B
wird nur
die Zeitbasis
B
dar-
gestellt.
Sie
kann
wie
ZeitbasisAgepruft
warden,
jedoch
ist
zu berucksichtigen,
dalS
die
Schalterstellungen 0,5s/Div.
und
1
s/Div.
nicht
mit der Zeitbasis
B
erreicht
warden.
Um
auch
bei
ungOnstigster
Einstellung
von DEL.
POS.
(max. rechtsdrehen)
noch
10cm
Strahllange
der
Zeitbasis
B
zu erreichen,
mufJ der
Ablenkkoeffizient
von
B
lOmal
gro-
wer
sein
als
der
von
Zeitbasis A.
Korrektur der Strahllage
Die Strahirbhre
hat eine zulassige
Winkelabweichung von
±5° zwischen
der X-Ablenkplattenebene D1
D2
und
der
horizontalen
Mittelinie
des
Innenrasters.
Zur
Korrektur
die-
ser
Abweichung
und
der
von der
Aufstellung
des
Gerates
abhangigen erdmagnetischen Einwirkung mufJ das
mitTR
bezeichnete Potentiometer
(links
unter
dem
Bildschirm)
nachgestellt
warden. Im
allgemeinen
ist
der Strahldrehbe-
reich
asymmetrisch. Es
sollte
aber
kontrolliert
warden, ob
sich die
Strahllinie
mit
dem
TR-Potentiometer
etwas
schrag
nach beiden
Seiten
um
die horizontale Rastermittellinie
einstellen
lalSt.
Beim
HM806
mit
geschlossenem Gehause
genugt
ein
Drehwinkel von ±0,57°
(1
mm
Hdhenunter-
schied auf
10cm
Strahllange) zur
Erdfeidkompensation.
Sonstiges
Die Prufung der
Z-Modulation
an der mit
Z
bezeichneten
Buchse
auf
der Gerat-Ruckseite
erfordert
einen
relativ
nie-
derohmigen
Rechteckgenerator
(max.
600Q,
max.
5Vsg).
Ein
Rechteckgenerator
mit
negativen Impulsen gegen
Masse
ist
n/c/if
verwendbar.
Auch
darf
der Generator keine
Offset-Gleichspannung
abgeben; zumindest
sollte
er
null-
abgleichbar
sein. Ein
Sinusgenerator
ist
venA/endbar,
wenn
er
eine
-
moglichst
einstellbare
-
Ausgangsspannung
von
max.
5Vgff
=
14Vgs
abgibt.
Die
Hohe
dieser
Spannung
bestimmt
das
Hell-Dunkel-Tastverhaltnis,
das aber
bei
Sinusspannung
1;1
nicht
ganz
erreicht.
Hilfsweise
kann
eine
einstellbare
(fremde) Netztrafo-Sinusspannung
zur Z-
Modulation der
Zeitlinie
benutzt
werden
(ohne
Signal
am
Y-
Eingang).
Einstellung:
Zeitkoeffizient
lOms/cm,
TRIG.-
Wahlschalter
auf
~,
automatische
Triggerung
(LEVEL
A
in
ATStellung), keine Taste gedruckt,
Eingangskoppiung
GD.
Bei
50 Hz
Netzfrequenz
sieht
man
jetzt
5 horizontale
Linien
von
je
1
cm
Lange,
die
von
5 gleichlangen Dunkeltastungen
unterbrochen
sind.
Bei
60 Hz
Netzfrequenz verkurzen
sich
die
Abstande
auf
8,3mm;
die Zahl
der
Linien
und Lucken
erhbht
sich
auf
je 6.
Die Prufung
des
Y-Ausgangs
(Y-Buchse
auf
der Gerate-
Ruckseite)
kann
am
Bildschirm
im
2Kanal-Betrieb mit
Hilfe
des
Calibrator-Signals erfolgen.
Hierzu
wird
die
Calibrator-
Buchse
(0.2
V/1
kHz)
direkt
an
den
Vertikaleingang
von
CH.I
und
der
Y-Ausgang
mit
einem BNC-Kabel und einem 50 Q-
DurchgangsabschlufJ an
den
Vertikaleingang
von
CH.II
angeschlossen.
Einstellung:
Teilerschalter
CH.I auf
50
mV/cm,
Teiler-
schalter CH.II auf
0.1
V/cm,
Eingangskopplungen von
CH.I
auf
DC
und von
CH.II auf
GD,
Zeitkoeffizient
0.5ms/cm,
automatische
Triggerung
(LEVEL
A
in
AT
Stellung),
TRIG.-
Wahlschalter
auf
AC,
keine
Taste
gedruckt. Jetzt
sieht
man
das
Rechtecksignal mit
4cm
Bildhohe.
Mit
Y-POS.I
werden
die
Rechteckdacher
auf
±2cm
von
der
horizontalen Raster-
Mittellinie eingestellt.
Dann
druckt
man
die
Taste
DUAL.
Die
nun erscheinende zweite
Zeitlinie
(ohne
Signal)
wird mit
Y-POS.II
auf
-2 cm
eingestellt.
Nun
kann
die
Eingangs-
koppiung von
CH.II auf
DC
umgeschaltet werden.
Jetzt
erscheint
das
Signal
des Y-Ausgangs
mit gleicher
Phasen-
lage
wie
das
Calibratorsignal
von
Kanal
I.
Sowohl
der
DC-
Offset
(z.B.
±0,8cm
= ±80
mV) wie
auch
die
Amplitude
(z.B.
1,8cm
=
0,18Vgs)
des Y-Ausgangs konnen
gemessen
werden.
Die Empfindlichkeit
wOrde
sich
zu
0,18V:
4cm
=
45mV/cm
errechnen.
Ohne
50Q-AbschluS ergeben
sich
doppelt
so
grofSe
Werte.
Steht
ein kontinuierlich einstellbarer
Netztrafo zur Verfu-
gung,
sollte
unbedingt auch das Verhalten bei
Netzspan-
nungsanderungen
uberpruft
werden.
Innerhalb
einer
Schwankung
von
±10%
bezogen
auf
die
am
Spannungs-
wahler (Ruckwand)
eingestellte
Netzspannung
durfen
sich
im normalen Oszilloskop-Betriebwederin
Y-noch
inX-Rich-
tung
auf
dem
Bildschirm
irgendwelche
Anderungen
zeigen.
T4 806
Anderungen
vorbehatten
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