Alle Details
sind
so
ausgelegt,
dafS
auch
bei
Fehibedienung
kein
groUerer
Schaden
entstehen
kann. Die
Drucktasten
besitzen
im wesentlichen nur Nebenfunktionen.
Man
sollte
daher
bei
Beginn der
Arbeiten darauf achten,
daft
keine der
Tasten eingedruckt
ist.
Die
Anwendung
richtet
sich
nach
denn
jeweiligen
Bedarfsfall.
Der
HM806
erfalSt alle
Signale
von Gleichspannung
bis
zu
einer
Frequenz von mindestens
80
MHz
(-3dB).
Bei sinus-
fdrmigen
Vorgangen
liegt
die
obere Grenze sogar
bei
100
MHz.
Allerdings
ist in
diesem
Frequenzbereich
die vertikale
Aussteuerung
auf
ca.
4-5
cm
begrenzt. Die
zeitliche
Auflo-
sung
ist
unproblematisch. Beispielsweise wird
bei
ca.
100
MHz
und
der kurzesten
einstellbaren
Ablenkzeit
(5
ns/cm)
alle
2
cm
ein
Kurvenzug
geschrieben.
Es
ist
jedoch
zu berucksichtigen,
daS
sich
in
vertikaler Rich-
tung ab
ca.
33
MHz
der
MeBfehler
mit steigender
Frequenz
standig
vergrdfSert.
Dies
ist
durch
den
Verstarkungsabfall
des
Meflverstarkers
bedingt. Bei
50
MHz
betragtder
Abfall
etwa 10%.
Man
muB
daher
bei
dieser
Frequenz
zum
gemessenen
Spannungswert
ca.
1 1
%
addieren.
Da
jedoch
die
Bandbreiten der
Vertikalverstarker
differieren
(norma-
lerweise
zwischen 85 und 90 MHz),
sind die
MeBwerte
in
den oberen Grenzbereichen
nicht
so exakt
definierbar.
Hinzu
kommt,
daft
-
wie
bereits
erwahnt
-
oberhalb
80
MHz
mit
steigender
Frequenz auch
die
Aussteuerbarkeit
derY-Endstufe
stetig
abnimmt.
DerVertikalverstarkeristso
ausgelegt,
da(S die
Ubertragungsgute
nicht
durch eigenes
Gberschwingen
beeinfluR>t wird.
Inbetriebnahme
und
Voreinstellungen
Vor der
ersten
Inbetriebnahme mulS
die
am
Netzspan-
nungswahler des
HM806
eingestellte
Spannung
mit
der vorliegenden
Netzspannung
verglichen
werden!
(Einstellung
siehe Seite
M
2).
Es wird empfohlen,
bei
Beginn der
Arbeiten keine der
Tasten
zu drucken
und
die
Bedienungsknopfe mit
Pfei-
ien
in
ihre kaiibrierte
Stellung
CAL
einzurasten.
Dies
giit
auch
fur
die
mit
Strich
Oder Punkt versehenen
Bedieneiemente.
Aiie
anderen mit
Strich
markierten
Knopfkappen
soliten
senkrecht
nach oben
zeigen.
Die
senkrecht
zu
betatigenden
Schalter
soilten sich
in
der
obersten Stellung
und
die
waagerecht zu
schaltenden
in
der
iinken Stellung befinden.
Mit der
roten
Netztaste
POWER
wird das Gerat
in
Betrieb
gesetzt.
Die
leuchtende
LED
zeigt
den
Betriebszustand
an.
Wird nach
10
Sekunden
Anheizzeit
kein Strahl sichtbar,
ist
mbglicherweise
der INTENS.-Einsteller
nicht
genugend
aufgedreht,
oder
der Zeitbasis-Generator wird
nicht
ausge-
Idst.
AufSerdem konnen auch
die
POS.-Einsteller
verstellt
sein.
Es
ist
dann nochmals
zu
kontrollieren,
ob
entspre-
chend den Hinweisen
alle
Knopfe und Tasten
in
den
richti-
gen
Positionen stehen.
Dabei
ist
besonders
auf
den
LEVEL
A-Knopf
zu achten.
Ohne
angelegte
MelSspannung
wird
die
Zeitlinie
nur
dann
sichtbar,
wenn
sich
dieser
Knopf
gerastet
in
der AT-Stellung (Automatische Triggerung)
befindet.
Erscheint nur
ein
Punkt
(Vorsicht,
Einbrenngefahrl),
ist
wahrscheinlich
die
Taste
X-Y
gedruckt. Sie
ist
dann
auszu-
Idsen.
Ist
die
Zeitlinie
sichtbar,
wird
am
INTENS.-Knopf
eine
mittlere Helligkeit
und
am
Knopf
FOCUS
die
maximale
Scharfe
eingestellt.
Dabei
sollte
sich
der
Eingangskopp-
iung-Schiebeschalter
GD-AC-DC
(CH.I)
in
Stellung
GD
(ground
=
Masse)
befinden.
Der Eingang des
Vertikalver-
starkers
ist
dann
kurzgeschlossen.
Damit
ist
sichergestellt,
dais
keine
Storspannungen von
aulSen
die
Fokussierung
beeinflussen
konnen.
Eventuell
am
Y-Eingang aniiegende
Signalspannungen
werden
in
Stellung
GD
nicht
kurzge-
schlossen.
Zur
Schonung
der
Strahirbhre
sollte
immer
nur mit jener
Helligkeit
gearbeitet
werden,
die
MelSaufgabe und
Umge-
bungsbeleuchtung gerade
erfordern.
Besondere
Vorsicht
ist
bei
stehendem
punktformigen
Strahi
geboten. Zu
hell
eingestellt,
kann
dieser die
Leuchtschicht der
Rohre
beschadigen. Ferner schadet es der
Kathode
der
Strahi-
rbhre,
wenn
das
Oszilloskop
oft
kurz hintereinander aus-
und
eingeschaltet
wird.
Strahidrehung
TR
Trotz
Mumetaii-Abschirmung
der
Strahirdhre iassen
sich
erdmagnetische Einwirkungen auf
die horizontale
Strahiiage nicht
ganz
vermeiden.
Das
ist
abhangig von
der
Aufstellrichtung
des
Oszilloskops
am
Arbeitsplatz.
Dann
verlauft die
horizontaie
Strahiiinie in
Schirmmitte
nicht
exakt
parailel
zu den
Rasterlinien.
Die Korrektur
weniger Winkeigrade
ist
an einem
Potentiometer
hin-
ter
der mit
TR
bezeichneten Offnung mit
einem
kieinen
Schraubenzieher
mogiich.
Tastkopf-Abgleich
und
Anwendung
Damit
der
verwendete
Tastteiler die
Form des
Signals
unverfalscht wiedergibt,
mulS
er
genau
an
die
Eingangsim-
pedanz des
Vertikalverstarkers
angepalSt
werden.
Ein
im
HM
806
eingebauter umschaltbarer Generator
liefert
hierzu
ein
Rechtecksignal
mitsehrkurzerAnstiegszeit(<5ns) und
der
Frequenz
1
kHz oder
1
MHz,
die
durch Tastendruck
gewahit
werden
kann.
Das
Rechtecksignal
kann
den
beiden
konzentrischen
Buchsen
unterhalb
des
Bildschirms
ent-
nommen
werden.
Eine
Buchse
liefert
0.2 V^s
±1
%
furTast-
teiler
10:1, die
andere 2Vss
±1
%
fur Tastteiler
100:1
Diese
Spannungen
entsprechen
jeweils
der Bildschirmam-
plitude
von
4cm
Hohe,
wenn
der
Eingangsteilerschalter
des
HM806
auf
den
Ablenkkoeffizienten
5mV/cm
einge-
stellt
ist.
Der Innendurchmesser
der
Buchsen
ist
4,9mm
und
entspricht
direkt
dem
(an
Masse
liegenden) AulSen-
Anderungen
vorbehalten
M7
806