durchmesser des
Abschirmrohres von
modernen Modula-
ren Tastkopfen und Tastkopfen
der Ser/e
F
(international
vereinheitlicht).
Nur
hierdurch
ist
eine
extrem
kurze
Masse-
verbindung
moglich,
die fur
hohe
Signalfrequenzen
und
eine
unverfalschte
Kurvenform-Wiedergabe von
nicht-
sinusformigen
Signalen
Voraussetzung
ist.
Abgleich
1
kHz
Dieser C-Trimmerabgleich
kompensiert
die kapazitive Bela-
stung
des
Oszilloskop-Eingangs
(ca.
22 pF beim
HM806).
Durch
den
Abgleich
bekommt
die kapazitive
Teilung das-
selbe
Teilerverhaltnis
wie
der
ohmsche
Spannungsteiler.
Dann
ergibt sich bei
hohen und
niedrigen
Frequenzen
die-
selbe
Spannungsteilung
wie
fur
Gleichspannung.
(FurTast-
kdpfe
1
:1
oderauf
1
:1
unngeschaltete Tastkopfe
ist
dieser
Abgleich
weder
ndtig
noch
moglich.)
Voraussetzung
fur
den
Abgleich
ist
die
Parallelitat
der
Strahllinie
mit
den
horizonta-
len
Rasterlinien (siehe
„Strahidrehung TR").
Tastteiler
(Typ FIZ51,
52, 53,
54 Oder auch
FIZ36)
an
den
CH.I-Eingang anschlieBen, keine Taste drOcken
und
keinen
Knopf
Ziehen,
Eingangskopplung
auf
DC
stellen,
Eingangs-
teiler
auf
5mV/cm
und
TIME/DIV.-Schalter
(Zeitbasis
A)
auf
0.2ms/cm
schalten (beide Feinregler
in
Calibrations-
stellung
CAL),
Tastkopf (ohne Federhaken)
in
die
entspre-
chende CAL.-Buchse
einstecken
(Teiler
10:1
in
Buchse
0.2V, 100:1
in
Buchse
2V).
1kHz
^ ^
L_„
;
falsch
nchtig
;
falsch
Auf
dem
Bildschirm sind 2
Wellenzuge
zu
sehen.
Nun
ist
der
Kompensationstrimmer
abzugleichen.
Er
befindet
sich
im allgemeinen im Tastkopf
selbst.
Beim
100:1
Tastteiler
HZ53
befindet
er sich
im Kastchen
am
BNC-Stecker. Mit
dem
beigegebenen
Isolierschraubenzieher
ist
derTrimmer
abzugleichen,
bis
die
oberen Dacher des
Rechtecksignals
exakt
parallel
zu
den
horizontalen Rasterlinien
stehen
(siehe
Bild
1
khlz).
Dann
sollte
die
Signalhohe
4cm
± 1,2mm
(=
3%)
sein.
Die Signalflanken
sind
in
dieser Einstellung
unsichtbar.
breite
im
Tastteilerbetrieb,
sondern auch
eine
weitgehend
konstanteGruppenlaufzeitam Bereichsende.
Dadurchwer-
den
Einschwingverzerrungen
(wie
Uberschwingen, Abrun-
dung,
Nachschwingen, Ldcher oder
Flocker
im Dach)
in
der
Nahe
der Anstiegsflanke
auf
ein
Minimum
begrenzt. Die
Bandbreite
des
FIM806
wird
also
bei
Benutzung
der
Tast-
kopfe
HZ51
,
52 und 54
ohne Inkaufnahme
von Kurvenform-
verzerrungen
voll
genutzt.
Voraussetzung
fur
diesen
FIF-
Abgleich
ist
ein
Rechteckgenerator
mit
kleiner
Anstiegszeit
(typisch
4ns)
und niederohmigen
Ausgang
(ca.
50Q), der
mit einer
Frequenz von
1
MHz
ebenfalls eine
Spannung
von
0,2V bzw.
2V
abgibt.
Der
Kalibratorausgang
des
HM806
erfullt
diese
Bedingungen,
wenn
die
Taste
1
MHz
gedruckt
ist.
Tastkopfe
des Typs
HZ51
,
52 Oder
54
an
den
CH.I-Eingang
anschlieBen, nur
Kalibrator-Taste
1
MHz
drucken und
kei-
nen Knopf
ziehen,
Eingangskopplung
auf
DC,
Eingangstei-
ler
auf
5mV/cm
und TIME/DIV.-Schalter
auf
0.1[xs/cm
stellen
(beide Feinregler
in
Caiibrationsstellung
CAL).
Tast-
kopf
in
Buchse
0.2
V
einstecken.
Auf
dem
Bildschirm
ist
ein
Wellenzug
zu
sehen,
dessen
Rechteckflanken
jetzt
auch
sichtbar
sind.
Nun
wird der HF-Abgleich durchgefuhrt.
Dabei
sollte
man
die
Anstiegsflanke
und
die
obere
linke
Impuls-Dachecke
beachten.
Ist
keine
Offnung
mit
Einstell-
moglichkeit auf der
hinter
dem
BNC-Stecker des
Tastteilers
befindliche Isolierkappe
erkennbar,
so
ist
diese
abzuneh-
men
(Kappe
festhalten,
Kabelzugentlastung-Uberwurfmut-
ter
abschrauben,
Isolierkappe
vom
BNC-Stecker
abziehen,
Uberwurfmutter
mit Kabel
wieder
anschrauben).
Im Kastchen
hinter
dem
BNC-Stecker
sieht
man
bei
den
Typen HZ51 und
HZ54
je
eine Trimmer-Schlitzschraube,
beim Typ
HZ52
aber
3
Schlitzschrauben.
Damit
ist
der
obere
linke
Dachanfang so gerade wie
moglich
einzustel-
len.
Weder
Uberschwingen noch Abrundung
sind
zulassig.
Fur
HZ51
und 54
ist
das ganz
einfach,
beim
10:1 HF-Tast-
kopf
HZ52
mitSTrimmern etwas
schwieriger.
Dafur
bietet
sich
hier
die
Moglichkeit, die Anstiegsflankensteilheit zu
beeinflussen
und Ldcher
und/oder
Hdcker im Impulsdach
direkt
neben
der Anstiegsflanke
zu
begradigen.
Die
Anstiegsflanke
soil
so
steil
wie
moglich,
das
Dach
aber
dabei so
geradlinig
wie
moglich
sein.
Der
HF-Abgleich wird
dadurch
erleichtert,
daS
die
3
Trimmer
je
einen
definierten
EinfluSbereich
aufweisen
(siehe
folgende Zeichnungen).
Abgleich
1
MHz
Abgleichpunkte
der Tastkopfe
HZ51.HZ54
Ein
HF-Abgleich
ist
bei
den
Tastkopfen
HZ51, 52 und 54
moglich.
Diese
besitzen
Resonanz-Entzerrungsglieder
(R-
Trimmer
in
Kombination
mit
Spulen und Kondensatoren),
mit
denen
es erstmals moglich
ist,
den
Tastkopf
auf
ein-
fachste
Weise
im
Bereich der
oberen Grenzfrequenz des
Vertikalverstarkers
optimal abzugleichen.
Nach diesem
Abgleich
erhalt
man
nicht
nur
die
maximal mdgliche Band-
a'
Osc.
TjiHF)
<5
(NF)T,
CAL.
M8
806
Anderungen
vorbehalten