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Hameg Instruments HM806 Bedienungsanleitung Seite 16

Inhaltsverzeichnis
Stellung
OFF
befinden.
In
den
Stellungen
AC
Oder
DC
wer-
den
kleine
Signale
(<2 cm)
nur
bis
etwa 40
MHz
getriggert.
Fur
hohere
Signalfrequenzen
(40-1
20
MHz)
1st
auf Stellung
HF
umzuschalten,
Prinzipiell
triggert
das
Gerat
in
den
Stel-
lungen
ACund
DCauch
bei
Frequenzen
uber40MHz;
dabei
erhoht
sich allerdings die
Triggerschwelle.
Vortellhaft
1st,
daS
im
Bereich
bis
40
MHz
auch
bei
hochster
Empfindlich-
keit
des MeSverstarkers
dutch Verstarkerrauschen
entste-
hende
Doppeltriggerung
weitgehend vermieden
wird.
Die
untere Grenzfrequenz«-bei
AC-Triggerung
liegt
etwa
bei
20
Hz.
Die
oben angegebenen Werte
gelten
fur
sinusfor-
mige
Signale. Sie sind bei internet
Triggerung
von
derein-
gestellten
Signalhdhe abhangig.
Bei
LF-Triggerung
(0
bis ca.
1
kHz)
warden
hoherfrequente
Signalanteile
reduziert,
so
daS
Doppelschreiben vermindert
wird.
DC-Triggerung
ist
nur
dann
zu
empfehlen,
wenn
bei
ganz
langsamen Vorgangen
auf einen
bestimmten
Pegelwert
des MeBsignals
getriggert
warden
soil
oderwenn
impulsar-
tige
Signale mit
sich
wahrend
der
Messung
standig
andern-
den
Tastverhaltnissen
dargestellt
warden
mussen. Bei
interner
DC-
Triggerung
soiite
immer
mit
Normaltrigge-
rung
und
LEWEL-Einsteliung gearbeitet warden.
Zur
Netztriggerung
in
Stellung
~
des
TRIG.-Schalters
wird eine
(geteilte)
Sekundarwicklungsspannung des
Netz-
transformators
als
netzfrequentes
Triggersignal genutzt.
Diese
Triggerart
ist
unabhangig von Amplitude und
Fre-
quenz des
Y-Signals
und
empfiehit
sich fur
alle
Signale, die
netzsynchron
sind.
Dies
gilt
ebenfalls
-
in
gewissen
Gren-
zen
-
fur
ganzzahlige Vielfache
Oder
Teile
der
Netzfre-
quenz. Die Netztriggerung
erlaubt
eine Signaldarstellung
auch
unterhalb der Triggerschwelle. Sie
ist
deshalb
u.a.
besonders
geeignet
zur
Messung
kleiner
Brummspannun-
gen von
Netzgieichrichtern
Oder
netzfrequenter
Einstreu-
ungen
in
eine Schaltung.
Erfoigt bei
Netztriggerung der
Start
der
Zeitbasis mit
der falschen
Triggerflanke,
so kann
dutch
Umpolen
des
Netzsteckers
dieser
Effekt
behoben
warden.
Sollen
Wdeo-S/g/ia/eoszilloskopiert
warden,
schaltet
man
den
TV
SEP.
Schalter
aus
der
OFF
Stellung
in
eine der
ver-
bleibenden
Raststellungen.
Dadurch
wird der
TRIG.
Schal-
ter
in
den
Stellungen
AC, DC,
HF
und LF
wirkungslos,
nicht
jedoch
die
~
Stellung
.
Ebenso
wird der
LEVEL
A-Einsteller
unwirksam.
Die
Synchronimpulsabtrennstufe
trennt die
Synchronim-
pulse
vom
Bildinhalt,
wobei
in
den
Stellungen
V-F
und
V—
(V=vertikal)
aus
den
Bildsynchronimpulsen dutch
Integra-
tion
einTriggerpulsgeformtwird.
In
den
Stellungen H-F
und
H—
(H=horizontal)
ist
jeder Sync.- Puls
zum
Triggern geeig-
net.
Auf
die
mit
-F
gekennzeichneten
Schalterstellungen
ist
zu schalten,
wenn
das
Video-Signal
am
Oszilloskopeingang
mit
Sync.Pulsen oberhalb
des
Bild-
bzw.
Zeileninhalts
aniiegt.
SinngemaS
ist
auf
V—
Oder
H—
zu schalten,
wenn
die
Sync.-Pulse unterhalb
des
Bild-
Oder
Zeileninhalts
lie-
gen. Die
im
Betrieb
des
Kanal
II
(CHII)
gegebene
Moglich-
keit,
die Signaldarstellung
zu
invertieren
(INV.II), betrifft
nicht die
Triggerung.
Ist
der Triggerflankenwahlschalter
SLOPE
A
ungedruckt
(-F)
wird auf
die
Sync.-Puls-Vorderflanke, andernfalis auf
die
-Ruckflanke
getriggert.
In
den
V-Stellungen verhindert
die
Integration,
daS
alle
Bildsynchronimpulse
sichtbar
sind.
Abgesehen
von
der
Einstellung
des
TV
SEP.
Schalters
und
der Taste
SLOPE
A,
ist
ein
dem MeBzweck
entsprechen-
der
Zeitkoeffizient
am
TIME/Div.
A
Schalter
einzustellen.
In
der 5ms/Div.
Stellung sind 2
V
2
Haibbilder
sichtbar, bei
1
0^is/
Div.
sind
es
1V2
Zeilen. Bei
Betrieb
der
Zeitbasis
A
in
der
5ms/Div.
Stellung
und
V-Triggerung,
sowie
der
Zeitbasis
B
in
der
10(is/Div.
Stellung,
kann
eine
definierte Zeile
darge-
stellt
werden.
1st
der Gleichspannungsanteil
des Video
Signals
so
hoch,
daB
eine Darstellung
auch
unter
Zuhilfenahme des
Y-POS.
Einstellers nicht
moglich
ist,
soiite
auf
AC
Eingangskopp-
lung
umgeschaltet werden.
Hierbei treten allerdings
mit
wechseindem
Bildinhalt
Y
Positionsverschiebungen
auf.
HOLD-OFF
Wenn
bei
auBerst
komplizierten
Signalgemischen auch
nach
mehrmaligem
gefuhivollen
Durchdrehen des
LEVEL-
Knopfes
bei
Normaltriggerung
kein
stabiler
Triggerpunkt
gefunden
wird,
kann
in
vielen Fallen
der
Bildstand
durch
Betatigung
des
HOLD-OFF-Knopfes
erreicht
werden.
Mit
dieser Einrichtung
kann
die Sperrzeit
der Triggerung
zwi-
schen zwei
Zeitablenkperioden der
Zeitbasis
A
im
Verhalt-
nis
10:1
kontinuierlich
vergrbBert
werden. Impulse Oder
andere
Signalformen,
die innerhalb
dieser Sperrzeit
auftre-
ten,
konnen nun
die
Triggerung
nicht
mehr
beeinflussen.
Besonders
bei
Burst-Signalen
Oder aperiodischen
Impuls-
folgen gleicher
Amplitude kann der Beginn der
Trigger-
phase dann
auf
den
jeweils
gunstigsten
Oder
erforderlichen
Zeitpunkt
eingestellt
werden.
Ein stark verrauschtes
Oder
ein
durch
eine
hohere
Fre-
quenz
gestortes Signal
wird
manchmal
doppelt darge-
stellt.
Unter
Umstanden
lalit
sich
mit der LEVEL-E/n-
stellung
nur
die
gegenseitige
Phasenverschiebung
beeinflussen,
aber
nicht die Doppeldarstellung.
Die zur
Auswertung
erforderliche stabile Einzeldarstellung
des
Signals
ist
aber durch
die
Vergrolierung
der
HOLD-OFF-
Zeitleichtzu
erreichen.
Hierzu
ist
der
HOLD-OEE
-Knopf
langsam nach
rechts
zu
drehen,
bis
nur
noch
ein
Signal
abgebildet
wird.
Anderungen
vorbehalten
Mil
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