Mit der
2.
Zeitbasis
(B)
lassen
sich Teile
der
Zeitbasis
A-
Signaldarstellung verzogert
und
vergrofJert darstellen.
Ausgehend
von
der Grundeinstellung
des
HM
806
(auUer
POWER-on
keine
Taste
gedruckt,
Pfeile rechts,
Punkte
links
und
Striche senkrecht)
sollte
sich die Zeitbasis
A
in
der
0,2ms/Div.
und
Zeitbasis
B
in
der
ZO^is/Div.
Stellung
befin-
den.
Wird
die
der Zeitbasisumschaittaste
A/B
zugeordnete
Taste
ALT.
(ALT.
=
alternierende
Zeitbasis)
gedruckt,
erfoigt
nach
jedem
Strahlschreiben
ein
Umschalten
auf die
jeweils
andere
Zeitbasis.
Da
mit
beiden Zeitbasen dasselbe
Y-Signal dargestellt wird,
ware
die
Unterscheidung der Zeitbasen
nicht
Oder
nur
schlecht moglich.
Deshalb
befindet
sich
im Y-Bedienfeld
der
TRACE
SEP.
(Strahitrennungs-)
Einsteller,
der es im
alternierenden Zeitbasisbetrieb ermoglicht,
die B-Darstel-
lung
um
ca.
±3Div,
in
Y
Richtung zu verschieben,
also
A
und
B
zu trennen.
Falls
erforderlich
sollte
mitdem
Oder
den
Teilerschaltern die Y-Signal
Darstellungshohe
verringert
werden.
Bei ALT.-Zeitbasisbetrieb
wird
bei
der
Zeitbasis
A-
Darstellung
ein
aufgehellter
Sektor erkennbar,
dessen
Lange,
entsprechend den
zuvor
eingestellten
A
und
B
Zeit-
ablenkkoeffizienten,
10
mm
betragt.
Dieser Hellsektorwird
von
der
B-Zeitbasis
uber
lODiv.
dargestellt,
somit lOfach
gedehnt.
Ein
5
kHz
Sinussignal
wurde
nun
mit
1
0 Perioden
uber
A
und
mit
1
Periode uber
B
gedehnt
dargestellt.
Der
Beginn
der
Zeitbasis
B-Darstellung entspricht
dem
Anfang
(links)
des
Hellsektors
in
A.
SinngemaU
entspricht
das
Ende
des
Hellsektors
(rechts)
dem
Strahlende
von
B.
Mit
dem
DEL.
POS.
(Verzogerungszeit
Position) Einsteller
kann
der
Hellsektor
uber
den
gesamten
Darstellungsbereich der
A-
Zeitbasis
verschoben werden. Der Beginn des
Hellsektors
zeigt hierbei die
Zeitverzdgerung
gegenuber
dem
Strahlan-
fang
(Triggerung)
an.
1st
der Hellsektorbeginn
z.B.
2Div.
nach
Strahlanfang,
so
betragt
die
Verzogerungszeit
bei
A-
Zeitbasiseinstellung
0,2ms/Div.
genau
0,4
ms.
Dies
ist
die
Zeit,
die
nach
dem
nachsten
T
riggerereignis
vergehen
mufS,
bevor
die Zeitbasis
B
gestartet wird.
Der im
alternierenden Zeitbasisbetrieb (A alternierend
B)
aufgehellte
Sektor kann mit INT.
B
in
der
Intensitat
veran-
dert
werden
(Normaleinstellung
ist
Rechtsanschlag).
Ist
die
Intensitat fur
A
auf
Maximum
eingestellt,
ist
der
Hellsektor
nicht
mehr
erkennbar.
Daher
ist
mit
INTENS.
die Strahlhel-
ligkeit
zu reduzieren.
Wahrend
jeder
Signalanteil
mit
DEL.
POS.
im
Freilauf (FR)
Betrieb
der
Zeitbasis
B
dargestellt
werden
kann.
setzt
der
Norm.
Trigger Betrieb
(LEVEL
B)
voraus,
da(S
eine
in
Ampli-
tude und
Polaritat
geeignete
Signalflanke
nach Ablauf
der
Verzogerungszeit
vorliegt.
Die
Amplitude
wird mit
dem
LEVEL
B
Einsteller,
die
Flankenrichtung mit
dem
zugeord-
neten Flankenwahlschalter
+!—
bestimmt.
Vorteilhaft
ist
hierbei, da(S
auch
bei
hoher
Dehnung
eine
jitterfreie
Darstel-
lung
erfoigt.
Bei
mehreren
Triggerflanken
in
der A-Darstel-
lung,
ist
beim Verandern
der
DEL.
POS.
nun
die
Verschie-
bung
nicht
mehr
kontinuierlich,
sondern von
Triggerflanke
zu Triggerflanke springend.
Mit
zunehmender Dehnung
wird
die Intensitat
der B-Dar-
stellung geringer.
Abhangig von
der Umgebungshelligkeit
ist
eine
1
000
bis
BOOOfache
Dehnung
moglich.
Gegebenen-
falls
sollte
man
zur
Betrachtung
den
Lichtschutztubus
HZ47
zu
Hilfe
nehmen.
Zusatzlich
kann
die
Taste
A/B
gedrOckt
werden, so
dafS
nur
noch
die B-Zeitbasis dargestellt wird,
und damit
der
hohe
Intensitatsunterschied
zwischen den
Darstellungen der
Zeitbasis
A
und B
entfallt.
Die
TRACE
SEP.
Einstellung
ist
jetzt
abgeschaltet,
und B
wird
in
der
Y-Position geschrie-
ben,
in
der dies zuvor mit der
Zeitbasis
A
erfoigte.
Wird
durch Linksdrehen
des
Schalters der Zeitbasis
B
der
gleiche Zeitablenkkoeffizient
wie
bei
Zeitbasis
A
erreicht,
so
fuhrt
weiteres Schalten
dazu,
da(J
nun auch
der
Zeitbasis
A-Schalter
automatisch
mitgeschaltet
wird.
Somit kann
die
Zeitbasis
B
nie
langsamer
ais
die Zeitbasis
A
sein.
Sonstiges
Sagezahn-Ausgang
Die
Sagezahnspannung
des
Ablenkgenerators
A
(ca.
5Vss)
ist
uber
eine mit
/Wgekennzeichnete Buchse
an der
Ruckseite
des Derates
herausgefuhrt.
Der
Belastungswi-
derstand
sollte
nicht kleiner
als
lOOkQ
sein,
die kapazitive
Last
nicht
groBer
als
30
pF.
Fur
die
Entnahme ohne
Gleich-
spannungspotential
ist
ein
Kondensator zwischenzuschal-
ten.
An
der /VV-Buchse
ist
immer
nur
die
Sagezahnspannung
von
Zeitbasis
A
zu
entnehmen.
Diese
ist
auch vorhanden,
wenn
alternierend
/VB- oder nur B-Betrieb
stattfindet.
Z-Modulation
Die
Dunkeltastung
des
Strahles
erfoigt
durch High-TTL-
Pegel
(positive Logik)
an der
mit
Z-Modulation
bezeichne-
ten
BNC-Buchse,
die sich ebenfalls
an der Ruckseite
des
Derates
befindet.
Es
sind keine
hoheren
Spannungen
als
TTL-Pegel
(5VJ
zur
Strahimodulation
zulassig.
Der
zur
Dun-
keltastung erforderliche Sinus-
oder Rechteck-Generator
sollte
einen
relativ
niederohmigen
Ausgang
(max.
600
Q)
besitzen. Ein
Rechteckgenerator
mit negativen
Impulsen
gegen
Masse
ist
nicht
verwendbar.
Ebenso
darf
keine
Off-
set-Gleichspannung an der
Z-Buchse
aniiegen.
Die
Aus-
gangsspannung
eines Sinusgenerators
muS
zur Einstellung
des
Tastverhaltnisses regelbar
sein.
Die Strahimodulation
erfoigt
in
Hell-Dunkel-Sprungen
bei
TTL-Signalpegeln. Eine
Analogmodulation
mit Helligkeitsabstufung
ist
moglich.
Anderungen
vorbehalten
Ml
3
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