Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken

Hameg Instruments HM806 Bedienungsanleitung Seite 8

Inhaltsverzeichnis
1st
dem
Mefisigna! eine
Gleichspannung
uberlagert,
darf
der
Gesamtwert
(Gleichspannung
+
einfacher
Spitzenwert der Wechselspannung) des
Signals
am
Y-
Eingang
±400
V
nicht iiberschreiten
(siehe Abbildung).
Der
gleiche
Grenzwert
gilt
auch
fur
normaleTastteiler
10:
1
durch deren
Teilung
jedoch Signalspannungen
bis ca.
1
000
Vgs
auswertbar
sind (Stellung
5V/cm,
Feinsteller
auf Links-
anschlag).
Mit
Spezialtastteiler
100:1
(z.B.
HZ53) kbnnen
Spannungen
bis ca.
3000
Vgs
gemessen
werden.
Allerdings
verringert sich
dieser
Wert
bei
hoheren Frequenzen
(siehe
technische Daten
FIZ53).
Mit
einem
normalen
Tastteiler
10:1
riskiert
man
bei
so
hohen Spannungen,
dalJ
der
den
Teiler-Langswiderstand
uberbrGckende C-Trimmer
durch-
schlagt,
wodurch
der Y-Eingang
des
Oszilloskops
bescha-
digt
werden
kann.
Soli
jedoch
z.B.
nur
die
Restwelligkeit
einer
Fiochspannung
oszilloskopiert
werden, genGgt auch
der
10:
1
-Tastteiler.
Diesem
ist
dann noch
ein
entsprechend
hochspannungsfester Kondensator
(etwa 22-68
nF)
vorzu-
schalten.
Es wird
ausdrGcklich darauf
hingewiesen,
dalS die Oszillo-
skop-Eingangskopplung unbedingt
auf
DC
zu schalten
ist,
wenn
Tastteiler
an
hohere
Spannungen
als
400
V
gelegt
werden
(siehe
„Anlegen
der Signalspannung",
Seite
M
5).
Spannung
Gesamtwert
der
Eingangsspannung
Die
gestrichelte
Kurve
zeigt
eine
Wechselspannung,
die
um
0
Volt
schwankt.
Ist
diese
Spannung
einer
Gleichspannung
uberlagert
(DC),
so
ergibt
die
Addition der positiven Spitze zur
Gleichspannung
die
maximal
auftretende
Spannung (DC
+
AC
Spitze).
Mit der
auf
GD
geschalteten
Eingangskopplung und
dem
Y-
POS.-Einsteller
kann
vor der
Messung
eine horizontale
Rasterlinie
als
ReferenzUnie
fur
Massepotential
einge-
stellt
werden.
Sie
kann
unterhalb,
auf
oder oberhalb der
horizontalen
Mittellinie liegen,
je
nachdem, ob
positive
und/
Oder
negative
Abweichungen
vom
Massepotential
zahlen-
mafJig erfaSt
werden
sollen.
Gewisse
umschaltbare
Tast-
teiler
10:1/1:1
haben
ebenfalls eine
eingebaute Referenz-
Schalterstellung.
Zeitwerte der
Signalspannung
In
der Regel
sind
alle
aufzuzeichnenden
Signale
sich perio-
disch
wiederholende Vorgange, auch
Perioden genannt.
Die Zahl der Perioden pro
Sekunde
ist
die
Folgefrequenz.
Abhangig von
der
Zeitbasis-Einstellung
des TIME/DIV.-
Schalters
konnen
eine
oder
mehrere
Signalperioden
oder
auch
nur
ein
Teil
einer
Periode
dargestellt
werden.
Die
Zeit-
koeffizienten sind
am
TIME/DIV.-Schalter
in
s/cm,
ms/cm
und
ns/cm
angegeben.
Die Skala
ist
dementsprechend
in
drei
Felder
aufgeteilt.
Die
Dauer
einer
Signalperiodebzw.
eines
Teils
davon
ermitteit
man
durch
Multiplikation
des
betreffenden Zeitabschnitts (Horizontalabstand
in
cm)
mit
dem
am
TIME/DIV.-Sc/ia/fer eingesteiiten
Zeit-
koeffizienten.
Dabei muli
der mit
einer
roten
Pfeii-
Knopfkappe
gekennzeichnete
Zeit-Feineinsteller
in sei-
ner
calibrierten
Steliung
CAL.
stehen
(Pfeil
waagerecht
nach
rechts zeigend).
Ist
der
zu
messende
Zeitabschnitt
im
Verhaltnis zur vollen
Signalperiode
relativ klein,
sollte
man
mit
gedehntem
Zeit-
mafSstab
(X-MAG.
xIO)
arbeiten.
Die
ermittelten
Zeitwerte
sind
dann
durch
1
0
zu
dividieren.
Sehr
kleine
Ausschnitte an
beliebigen
Stellen
des
Signals sind
jedoch
genauer
mit
Hilfe
der
Ablenkverzbgerung
mefSbar.
Mit dieser
konnen
-
stark
gedehnt
-
auch
Zeiten
von weniger
als
1
%
der
vollen
Periodendauer
dargestellt
werden. Der
kleinste
noch
melS-
bare
Zeitabschnitt
ist
im wesentlichen von der verfugbaren
Flelligkeit
der
Bildrbhre
abhangig. Die
Grenze
liegt
etwa
bei
einer
lOOOfachen Dehnung.
Dies
setzt
jedoch
immervor-
aus,
dais
der
am
TIME/DIV.-Schalter
eingestellte Zeitkoeffi-
zient fur die
Grundperiode
gleich
oder
grofSer
B^is/cm
ist
(bei
eingeschalteter
Dehnung
x1
0),
da
andernfalls die kGrze-
ste einstellbare
Ablenkzeit
die
gr6E>tm6gliche
Dehnung
bestimmt.
Bestimmendfurdas
Impulsverhalten
einer
Signalspannung
sind die
Anstiegszeiten der
in
ihr
enthaltenen
Spannungs-
sprGnge.
Damit Einschwingvorgange,
eventuelle
Dach-
schragen
und
Bandbreitegrenzen
die
MelSgenauigkeit
weniger
beeinflussen,
miUt
man
Anstiegszeiten
generell
zwischen 10
%
und
90
%
der
vertikalen
Impulshohe.
FGr5
cm
hohe und symmetrisch
zur
Mittellinie
eingestellte
Signalamplituden
hat
das
Bildschirm-Innenraster
zwei
punktierte horizontale
Hilfsiinien
in
±2,5
cm
Mittenab-
stand.
Der
horizontale
Zeitabstand
in
cm
zwischen
den
beiden
Punkten,
an denen
die
Strahliinie
oben
und
unten
die
horizontaien
Rasterlinien
mit
±2 cm
Mittenabstand
und 2
mm-Unterteiiung
kreuzt,
ist
dann
die
zu
ermit-
teinde
Anstiegszeit. Abfalizeiten
werden sinngemaS
genauso gemessen.
Die optimale
vertikale Bildlage
und
der MelSbereich
fur die
Anstiegszeit sind
in
der folgenden Abbildung
dargestellt.
100
%
90%
10
%
0
M4
806
Anderungen
vorbehalten
Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltsverzeichnis