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Hameg Instruments HM806 Bedienungsanleitung Seite 27

Inhaltsverzeichnis
ben. Bei grolSeren
Toleranzen
sollte
man
erst klaren,
ob
die
Ursache im
Vertikalverstarker selbst
Oder
in
der
Amplitude
der
Rechteckspannung
zu
suchen
ist.
Unter
Umstanden
kann auch
ein
zwischengeschalteter
Tastteiler fehlerhaft
Oder
falsch
abgeglichen
sein
Oder
zu
hohe
Toleranzen
haben. Gegebenenfalls
ist
die Calibration
des
Vertikalver-
starkers
mit einer exakt
bekannten Gleichspannung
mog-
lich
(DC-Signalankopplungl). Die
Strahllage
mulS
sich
dann
entsprechend
dem
eingestellten
Ablenkkoeffizienten
ver-
andern.
Der
Feineinstellknopf
am
Teilerschalter
vermindert
am
Linksanschlag
die
Eingangsempfindlichkeit
in
jeder Schal-
terstellung
mindestens
um
den
Faktor
2,5.
Stellt
man
den
Teilerschalter
auf
50mV/cm,
soil
sich die Calibratorsignal-
Hohe
von
4cm
auf
maximal
1
,6cm
verringern lassen.
Die
Y-Dehnung
x5 erhoht
die
Eingangsempfindlichkeit
um
den
Faktor
5. Stellt
man
den
Teilerschalter
auf
0.2V/cm,
soil
sich ein eingestelltes Calibratorsignal
von
1
cm
Hohe
bei
gezogenem
Knopf
MAG
x5
auf
5cm
Hohe
andern.
Ubertragungsgiite
des
Vertikalverstarkers
Die
Kontrolle
der
Obertragungsgute
ist
nur mit
Hilfe
eines
Rechteckgenerators
mit
kleiner
Anstiegszeit (max. 5
ns)
moglich.
Der eingebaute
CALIBRATOR
ist
also
fur
diesen
Zweck
geeignet
(1
MHz).
Bei
Verwendung
eines externen
Rechteckgenerators
mulS das Verbindungskabel
dabei
direkt
am
Vertikaleingang
des
Oszilloskops mit
einem
Widerstand
gleich
dem
Kabel-Wellenwiderstand
(z.B.
HAMEG
HZ34
mit
HZ22) abgeschlossen
sein.
Zu
kontrollie-
ren
ist
mit
1
00
Hz,
1
kHz,
1
0
kHz,
1
00 kHz und
1
MHz.
Dabei
darf
das aufgezeichnete Rechteck, besonders
bei
1
MHz
und
einer
Bildhdhe
von 4-5cm,
kein
Gberschwingenzeigen.
Jedoch
soil
die
vordere Anstiegsflanke
oben
auch
nicht
nennenswert
verrundet
sein.
Bei
den
angegebenen
Fre-
quenzen
durfen
weder
Dachschragen noch Locher
Oder
Hdcker im Dach
auffallig
sichtbar
warden.
Einstellung:
Ablenkkoeffizient
5mV/cm;
Signalankopplung
auf
DC;
Y-
Feinsteller
in
Calibrationsstellung
CAL.
Im allgemeinen
tre-
ten
nach Verlassen des
Werkes
keine
groSeren Verande-
rungen
auf,
so
daS
normalerweise
auf diese
Prufung
ver-
zichtet
warden
kann.
Allerdings
ist
fur die
Qualitat
der
Obertragungsgute
nicht
nur der MelSverstarker
von
Einflud.
Der
vor
den
Verstarker
geschaltete
Eingangsteiler
ist
in
jeder Stellung
fre-
quenzkompensiert.
Bereits kleine kapazitive
Veranderun-
gen konnen
die
UbertragungsgOte
herabsetzen. Fehlerdie-
ser Art
warden
in
der Regel
am
besten
mit
einem
Rechteck-
signal
niedriger
Folgefrequenz
(z.B.
1
kHz) erkannt.
Wenn
ein
solcher
Generator
mit
max. 40Vsg
zur
Verfugung
steht,
ist
es
empfehlenswert,
in
gewissen
Zeitabstanden
alle
Stel-
lungen der
Eingangsteiler zu
uberprufen
und,
wenn
erfor-
derlich,
nachzugleichen
(Abgleich
entsprechend
Abgleich-
plan).
Allerdings
ist
hierfOr
noch
ein
kompensierter
2;
7-
Vbr-
fe//er erforderlich,
welcher
auf
die
Eingangsimpedanz des
Oszilloskops
abgeglichen
wird. Er
kann selbstgebaut Oder
unter der
Typenbezeichnung
HZ23
von
HAMEG
bezogen
warden,
(siehe
Zubehdrprospekt). Wichtig
ist
nur, da(J
der
Teller
abgeschirmt
ist.
Zum
Selbstbau
benbtigt
man
an
elektrischen Bauteilen
einen
1
MQ-Widerstand
(±1
%)
und,
parallel
dazu,
einen
C-Trimmer
3/1
5
pF
parallel
mit
etwa
20
pF.
Diese
Parallelschaltung
wird
einerseits direkt
mit
dem
Vertikaleingang
I
bzw.
II,
andererseits
uber
ein
mog-
lichst
kapazitatsarmes Kabel mit
dem
Generator verbun-
den.
Der
Vorteiler
wird
in
Stellung
5
mV/cm
auf
die
Ein-
gangsimpedanz des
Oszilloskops abgeglichen
(Feineinstell-
knopf
auf
CAL.; Signalankopplung
auf
DC; Rechteckdacher
exakt
horizontal
ohne
Dachschrage).
Danach
soil
die
Form
des Rechtecks
in
jeder Eingangsteilerstellung
gleich
sein.
Betriebsarten:
CH.I/II,
CH.I
und
CH.III,
CH.II
und
CH.
Ill,
DUAL
(CH.
I
und
CH.
II),
DUAL
und
CH.III,
ADD,
CHOP.,
INV.II
und
XY-Betrieb
Wird
die
Taste
DUAL
gedruckt,
mussen
sofort
zwei
Zeitli-
nien erscheinen.
Ist
auch
CH.III
gedruckt,
mussen
es
drei
Zeitlinien sein.
Bei
Betatigung der
Y-POS.-Knopfe
sollten
sich die Strahllagen
gegenseitig
nicht
beeinflussen.
Trotz-
dem
ist
dies
auch
bei intakten
Geraten
nicht
ganz
zu vermei-
den.
Wird
ein Strahl
uber
den ganzen Schirm
verschoben,
darf sich die
Lage des anderen
dabei
um
maximal
0,5
mm
verandern.
Ein Kriterium bei
Chopperbetrieb
ist
die Strahiverbreiterung
und
Schattenbildung
um
die
Zeitlinie
im oberen oder
unte-
ren Bildschirmbereich.
Normalerweise
darf
beides
nicht
sichtbar
sein.
TIME/DIV.
A-Schalter dabei auf l^ts/cm;
Tasten
DUAL
und
ADD.
drucken. Signalkopplung auf
GD;
INTENS.-Knopf
auf
Rechtsanschlag; FOCUS-Einstellung
auf
optimale
Scharfe.
Mit
den
zwei Y-POS.-Knopfen
wird
eine
Zeitlinie
auf
-F2cm, dieandereauf
-2
cm
Hdhegegen-
uber der
horizontalen
Mittellinie
des
Rasters
geschoben.
Nicht auf die
Chopperfrequenz
(1MHz)
synchronisiereni
Mehrmals
Taste
ADD.
auslosen
und
drucken. Dabei
mus-
sen
Spurverbreiterung
und
periodische Schattenbildung
vernachlassigbar
sein.
Wesentliches
Merkmal
bei
l-FII
(nur
Taste
ADD
gedruckt)
oder
I—
ll-Betrieb
(Taste
INV.
II
zusatzlich
gedruckt)
ist
die Ver-
schiebbarkeit der
Zeitlinie
mit
den Y-POS. Knopfen
I
und
II.
Bei
XY-Betrieb (X-Y-Taste
und
CH.I/II
-TRIG.
I/ll
gedruckt)
muU
die
Empfindlichkeit
in
beiden Ablenkrichtungen
gleich
sein.
Dabei
sollen die
beiden
Feinsteller
auf
Rechtsan-
schlag (CAL.)
stehen
und
der Dehnungsschalter
X-MAG.
xlO
ungedruckt
sein.
Gibt
man
das
Signal
des eingebauten
Rechteckgenerators
auf
den
Eingang von
Kanal
I,
mu(S
sich
horizontal,
wiebei
Kanal
II
in
vertikaler
Richtung, eine
Ablen-
kung von
4cm
ergeben (50mV/cm-Stellung).
Die Prufung der Einzelkanaldarstellung mit der Taste
CHI/
II
TRIG.
I/ll
erubrigt
sich.
Sie
ist
indirekt
in
den oben
ange-
fuhrten
Prufungen
bereits enthalten.
T2 806
Anderungen
vorbehalten
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